Auf einen Blick
Termin: 26.–27. Juni 2026
Austragungsort: Madison Square Garden, New York
Serie: World Series of Darts
Teilnehmer: 16 Spieler
Vorjahressieger: Luke Humphries
Preisgeld: £100.000
TV/Stream: DAZN / PDCTV
Status: Beendet – Sieger Luke Humphries
Die US Darts Masters bringen die Stars der PDC und die besten nordamerikanischen Spieler im Madison Square Garden zusammen. Die Seite bündelt Spielplan, Ergebnisse, Teilnehmerfeld, Modus und Preisgeld und erklärt außerdem die wichtigsten Hintergründe zum nordamerikanischen Turnier der World Series of Darts.
Spielplan & Ergebnisse
Alle Zeiten sind deutsche Zeit (MESZ). Die einzelnen Partien einer Session beginnen nacheinander; die angegebenen Uhrzeiten dienen daher als Orientierung.
1. Runde
Freitag, 26. Juni – ab 01:00 Uhr
Viertelfinale
Samstag, 27. Juni – ab 01:45 Uhr
Halbfinale
Samstag, 27. Juni – im Anschluss an die Viertelfinals
Finale
Samstag, 27. Juni – im Anschluss an die Halbfinals
Teilnehmerfeld
Das Teilnehmerfeld bestand aus acht eingeladenen PDC-Stars und acht nordamerikanischen Vertretern. In der ersten Runde traf jeweils ein PDC-Spieler auf einen Teilnehmer aus den USA oder Kanada.
PDC-Repräsentanten
- Luke Littler
- Luke Humphries
- Gian van Veen
- Gerwyn Price
- Jonny Clayton
- James Wade
- Josh Rock
- Stephen Bunting
Nordamerikanische Vertreter
- David Cameron
- Jim Long
- Brayden Hall
- Adam Sevada
- Leonard Gates
- Alex Spellman
- Fred Krueger
- Gary Mawson
Qualifikation & Setzliste
Das Teilnehmerfeld bestand aus vier gesetzten und vier weiteren PDC-Repräsentanten sowie acht nordamerikanischen Startern. In der ersten Runde traf jeder PDC-Spieler auf einen regionalen Vertreter. Ab dem Viertelfinale wurde der Turnierbaum ohne weitere Setzliste fortgeführt.
Setzliste der PDC-Repräsentanten
| Setzplatz | Spieler | Land |
|---|---|---|
| 1 | Luke Littler | England |
| 2 | Luke Humphries | England |
| 3 | Gian van Veen | Niederlande |
| 4 | Gerwyn Price | Wales |
Jonny Clayton, James Wade, Josh Rock und Stephen Bunting komplettierten das PDC-Aufgebot, gingen jedoch ohne Setzplatz in die Auslosung.
Qualifikationswege der nordamerikanischen Vertreter
| Spieler | Land | Qualifikationsweg |
|---|---|---|
| Jim Long | Kanada | PDC Tour Card Holder |
| Alex Spellman | USA | CDC Continental Cup Champion 2025 |
| David Cameron | Kanada | CDC Cross-Border Darts Challenge Champion 2026 |
| Leonard Gates | USA | US Darts Masters Qualifier |
| Gary Mawson | Kanada | US Darts Masters Qualifier |
| Fred Krueger | USA | US Darts Masters Qualifier |
| Adam Sevada | USA | Bester US-Amerikaner nach vier CDC-Events 2026 |
| Brayden Hall | Kanada | Bester Kanadier nach vier CDC-Events 2026 |
Die vier gesetzten PDC-Spieler wurden anhand der World Series Order of Merit bestimmt.
Modus & Preisgeld
Das US Darts Masters wird im K.-o.-System und ausschließlich im Leg-Modus gespielt. In der ersten Runde treffen die acht PDC-Repräsentanten auf die acht nordamerikanischen Teilnehmer. Das Turnier gehört zur World Series of Darts; das Preisgeld zählt nicht für die PDC Order of Merit.
| Runde | Distanz | Preisgeld pro Spieler |
|---|---|---|
| 1. Runde | Best of 11 / First to 6 | £1.750 |
| Viertelfinale | Best of 11 / First to 6 | £5.000 |
| Halbfinale | Best of 13 / First to 7 | £10.000 |
| Finale | Best of 15 / First to 8 | £30.000 |
Der unterlegene Finalist erhält £16.000. Insgesamt wurden bei den US Darts Masters 2026 £100.000 ausgeschüttet.
TV & Stream
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden die US Darts Masters 2026 live bei DAZN übertragen und anschließend auf Abruf angeboten. Wegen der Zeitverschiebung begannen die beiden Abendsessions in Deutschland erst nach Mitternacht. International war das Turnier über weitere PDC-Partner und – abhängig von den regionalen Rechten – über PDCTV zu sehen. In den USA begann mit dem Turnier außerdem die neue Live-Berichterstattung der PDC auf ESPN2 und ESPN+.
North American Championship
Parallel zu den US Darts Masters traten die acht nordamerikanischen Teilnehmer bei der North American Championship an. Adam Sevada gewann das Turnier mit einem 6:1 im Finale gegen Jim Long. Der Titel brachte ihm 10.000 US-Dollar sowie Startplätze beim Grand Slam of Darts und bei der Darts-WM 2026/27.
Viertelfinale
Halbfinale
Finale
Alle Begegnungen wurden im Modus Best of 11 Legs gespielt. Das Gesamtpreisgeld betrug 25.000 US-Dollar.
World Series Order of Merit
Nach dem US Darts Masters 2026 führte Michael van Gerwen die World Series Order of Merit vor Luke Littler und Luke Humphries an. Die Rangliste entscheidet mit über die Qualifikation und Setzliste für die World Series of Darts Finals.
| Platz | Spieler | Punkte |
|---|---|---|
| 1. | Michael van Gerwen | 32 |
| 2. | Luke Littler | 28 |
| 3. | Luke Humphries | 26 |
Historie & Sieger
Die US Darts Masters wurden 2017 erstmals als amerikanische Station der World Series of Darts ausgetragen. Bei der Premiere im Tropicana Las Vegas trafen acht eingeladene PDC-Stars auf acht nordamerikanische Teilnehmer. Michael van Gerwen gewann das erste PDC-Turnier mit 8:6 gegen Daryl Gurney.
Auch die beiden folgenden Ausgaben fanden in Las Vegas statt. Gary Anderson setzte sich 2018 mit 8:4 gegen Rob Cross durch. 2019 feierte Nathan Aspinall nach einem 8:4 gegen Michael Smith seinen ersten Titel bei einem Turnier der World Series of Darts.
2020 und 2021 wurde das Event nicht ausgetragen. Zur Rückkehr im Jahr 2022 wechselten die US Darts Masters nach New York und in das Theater des Madison Square Garden. Michael Smith gewann die erste Ausgabe am neuen Austragungsort mit 8:4 gegen Michael van Gerwen.
2023 erreichte der Kanadier Jeff Smith als nordamerikanischer Vertreter das Finale. Dort unterlag er Michael van Gerwen mit 0:8. Der Niederländer holte damit seinen zweiten US-Titel. Ein Jahr später gewann Rob Cross ein enges Endspiel mit 8:7 gegen Gerwyn Price.
Luke Humphries übernahm anschließend die Titelserie in New York. 2025 bezwang er Nathan Aspinall im Finale mit 8:6. Bei der Ausgabe 2026 setzte er sich im Endspiel mit 8:7 gegen Luke Littler durch und verteidigte als erster Spieler in der Geschichte der US Darts Masters den Titel. Neben Humphries ist Michael van Gerwen der einzige zweimalige Champion.
Zum New Yorker Turnierwochenende gehört außerdem die North American Championship. Dabei spielen die nordamerikanischen Teilnehmer um einen eigenen Titel und internationale Startplätze. 2026 gewann Adam Sevada das Finale mit 6:1 gegen Jim Long und qualifizierte sich damit für die Weltmeisterschaft 2026/27 sowie den Grand Slam of Darts.
Sieger der US Darts Masters
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