Stephen Bunting löst Humphries-Duell im Viertelfinale der US Darts Masters 2026

Stephen Bunting hat bei den US Darts Masters 2026 in New York den letzten Viertelfinalplatz gelöst. Der Engländer setzte sich in der ersten Runde mit 6:2 gegen Alex Spellman durch und ließ dabei nur kurz Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Für „The Bullet“ war es kein überragender, aber ein kontrollierter Auftakt – mit klaren Vorteilen im Scoring und deutlich besserer Chancenverwertung.

Der CDC-Spieler bekam zwar immer wieder Möglichkeiten, machte daraus aber zu wenig. Der US-Amerikaner kam auf 13 Würfe auf Doppel, traf jedoch nur zweimal. Gerade in einem kurzen Best-of-11-Format ist das zu wenig, um einen Topspieler dauerhaft unter Druck zu setzen. Der Weltranglistenneunte nutzte seine Chancen konsequenter und zog das Match Schritt für Schritt auf seine Seite.

Bunting bestraft Spellmans Doppelprobleme

Statistisch war der Abstand vor allem beim Average sichtbar. Der 31-Jährige kam auf einen Drei-Dart-Schnitt von 90,97 Punkten, Der US-Amerikaner lag mit 72,84 deutlich darunter. Noch klarer wurde der Unterschied bei den höheren Aufnahmen: Drei 180er standen auf der Seite des Favoriten, der Außenseiter warf ein Maximum. Bei den Scores von 140 oder mehr lag er mit 5:1 vorne.

Interessant: Bei den Aufnahmen von 100 oder mehr waren beide Spieler mit jeweils zehn Treffern gleichauf. Das zeigt, dass Spellman durchaus regelmäßig in den Score fand, aber zu selten den nächsten Gang erreichte. Der Engländer hatte in den entscheidenden Phasen mehr Durchschlagskraft und konnte sich dadurch immer wieder Luft verschaffen.

Der zweite große Unterschied lag auf den Doppeln. Bunting verwandelte 6 seiner 12 Versuche und kam damit auf starke 50 Prozent. Spellman blieb bei 15,38 Prozent hängen. Auch beim höchsten Checkout war der Favorit knapp vorne: 68 Punkte standen 60 Punkten gegenüber. Große Finish-Highlights gab es nicht, dafür aber einen klaren Effizienzvorteil.

Damit komplettiert der Routinier die Viertelfinals der US Darts Masters. Dort wartet nun Luke Humphries, der Leonard Gates zuvor mit 6:1 bezwungen hatte.

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