Gerwyn Price hat seinen Auftakt bei den US Darts Masters 2026 erfolgreich gemeistert, musste gegen Brayden Hall aber mehr arbeiten als ihm lieb gewesen sein dürfte. Der Waliser setzte sich in New York mit 6:4 durch und zog damit ins Viertelfinale ein.
Ein Spaziergang wurde es für den 41-Jährige nicht. Der Kanadier hielt deutlich länger dagegen als Fred Krueger zuvor gegen Gian van Veen und sorgte dafür, dass der Favorit bis in die Schlussphase konzentriert bleiben musste. „The Iceman“ lag zwar über weite Strecken in der besseren Position, bekam das Match aber nicht frühzeitig komplett geschlossen.
Am Ende reichte dem früheren Weltmeister ein solider, aber nicht überragender Auftritt. Gerwyn Price kam auf einen 3-Dart-Average von 91,83 Punkten, Hall lag bei 78,70. Der Unterschied war damit auf dem Papier klar, im Spielverlauf blieb der Nordamerikaner aber lange genug dran, um den Favoriten nicht völlig entspannt durchlaufen zu lassen.
Price bleibt trotz Widerstand auf Kurs
Im Scoring hatte der Waliser die besseren Werte. Er warf zwei 180er, sechs Aufnahmen von 140 oder mehr Punkten und zwölf Scores von 100 oder mehr. Der 23-Jährige der Außenseiter kam auf eine 180, vier 140+-Aufnahmen und elf 100+-Scores. Gerade bei den hohen Aufnahmen hatte Price also mehr Druckmomente, ohne das Match dabei komplett zu dominieren.
Auch auf den Doppeln blieb noch Luft nach oben. Der 41-Jährige nutzte sechs seiner 18 Checkout-Darts und kam damit auf eine Quote von 33,33 Prozent. Hall traf vier von 16 Versuchen und lag bei 25 Prozent. Für den Außenseiter war das ordentlich, aber nicht gut genug, um den PDC-Spieler in einem Best-of-11-Match wirklich zu kippen.
Das höchste Finish des Spiels ging sogar an Hall. Mit einem 113er-Checkout setzte er ein Ausrufezeichen und zeigte, dass er nicht nur über Kampf im Match blieb. Der frühere World-Series-Sieger brachte als höchstes Finish 81 Punkte vom Board, blieb in den entscheidenden Phasen aber stabil genug, um den Vorsprung ins Ziel zu bringen.
Für „The Iceman“ ist der Auftaktsieg vor allem ein Arbeitssieg. Er musste nicht glänzen, aber er vermied den Stolperstart und hielt der CDC-Starter auf Distanz, als das Match noch einmal hätte unangenehm werden können. Genau solche Spiele sind in der kurzen World-Series-Distanz gefährlich, weil wenige verpasste Doppel sofort Druck erzeugen können. Im Viertelfinale der US Darts Masters wartet nun James Wade, der sich mit 6:3 gegen Adam Sevada durchgesetzt hatte.










