US Darts Masters 2026: Auslosung, Spielplan und North American Championship in New York

Die Auslosung für das US Darts Masters 2026 steht – und damit hat das World-Series-Turnier in New York seinen ersten echten Spannungsbogen. Luke Littler trifft im Infosys Theater at Madison Square Garden zum Auftakt auf den Kanadier David Cameron. Titelverteidiger Luke Humphries bekommt es in der ersten Runde mit Leonard Gates zu tun.

Damit bietet der Turnierstart direkt zwei sehr unterschiedliche Geschichten. Littler geht gegen Cameron als klarer Favorit in den Abend, muss seine Rolle aber im kurzen Format sofort bestätigen. Humphries trifft mit Gates auf einen der bekanntesten nordamerikanischen Spieler – und damit auf einen Gegner, der in New York nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch interessant werden kann.

Das US Darts Masters 2026 wird am 25. und 26. Juni gespielt. Am Donnerstagabend steht die erste Runde auf dem Programm, am Freitag folgen Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Parallel wird in New York auch die North American Championship ausgetragen, die für die acht nordamerikanischen Teilnehmer sportlich fast noch wichtiger sein kann als der Auftritt gegen die PDC-Stars.

Auslosung US Darts Masters 2026: alle Erstrundenspiele

Die erste Runde folgt dem bekannten World-Series-Prinzip: Acht PDC-Spieler treffen auf acht Vertreter aus Nordamerika. Dadurch entstehen klare Favoritenrollen, aber auch genau jene Stolperfallen, die diese Turniere reizvoll machen. Auf kurzer Distanz kann ein schwacher Start oder ein heiß laufender Außenseiter schnell reichen, um ein Match kippen zu lassen.

Die erste Runde des US Darts Masters 2026 im Überblick:

Gian van Veen vs. Fred Krueger
Gerwyn Price vs. Brayden Hall
James Wade vs. Adam Sevada
Josh Rock vs. Jim Long
Luke Littler vs. David Cameron
Luke Humphries vs. Leonard Gates
Jonny Clayton vs. Gary Mawson
Stephen Bunting vs. Alex Spellman

Für Luke Littler ist das Duell mit Cameron auf dem Papier eine Pflichtaufgabe. Der Weltranglistenerste bringt die größte Strahlkraft ins Turnier und wird in New York entsprechend im Fokus stehen. Genau deshalb ist der Auftakt aber auch eine Frage der Kontrolle: Littler muss nicht zaubern, sondern sauber in das Turnier kommen.

Humphries hat mit Gates den auffälligeren Namen erwischt. Leonard Gates ist in den USA eine feste Größe, bringt Erfahrung, Bühnenpräsenz und Publikumspotenzial mit. Für den Titelverteidiger wird es deshalb nicht nur darum gehen, das bessere Scoring auf die Bühne zu bringen. Humphries muss auch verhindern, dass aus dem Auftaktmatch ein New-York-Abend für den Außenseiter wird.

Auch die übrigen Partien haben ihren Reiz. Josh Rock trifft auf Jim Long, Gerwyn Price startet gegen Brayden Hall, James Wade bekommt es mit Adam Sevada zu tun. Stephen Bunting spielt gegen Alex Spellman, während Gian van Veen gegen Fred Krueger eröffnet. Jonny Clayton komplettiert das PDC-Feld mit seinem Match gegen Gary Mawson.

Spielplan und Format: So läuft das Turnier in New York

Das US Darts Masters wird an zwei Tagen entschieden. Am Donnerstag, 25. Juni, steigt die komplette erste Runde. Am Freitag, 26. Juni, werden Viertelfinale, Halbfinale und Finale in einer Session ausgespielt. Wer den Titel holen will, muss also innerhalb von gut 24 Stunden vier Matches gewinnen.

Die Distanzen bleiben kurz. Erste Runde und Viertelfinale werden im Modus Best of 11 Legs gespielt, also bis sechs gewonnene Legs. Im Halbfinale steigt die Distanz auf Best of 13 Legs, das Finale wird über Best of 15 Legs entschieden.

Gerade dieses Format macht den Auftakt für die Favoriten gefährlich. Die PDC-Stars sind auf dem Papier fast durchgehend stärker besetzt, doch die nordamerikanischen Spieler brauchen in der ersten Runde keinen perfekten langen Turniertag. Ein starker Start, ein frühes Break und ein paar sichere Doppel können reichen, um Druck aufzubauen.

Für Spieler wie Littler, Humphries, Price, Bunting oder Wade ist New York deshalb mehr als ein Schaulaufen. Die World Series ist Einladungsturnier, internationale Bühne und sportlicher Sprint zugleich. Wer nicht sofort im Match ist, bekommt kaum Zeit zur Korrektur.

North American Championship: Der zweite Titel am Wochenende

Neben dem US Darts Masters wird in New York auch die North American Championship ausgespielt. Dieses Turnier ist ausschließlich den acht nordamerikanischen Teilnehmern vorbehalten und hat einen eigenen sportlichen Wert. Es geht nicht nur um einen Titel, sondern auch um wichtige Qualifikationswege für die großen PDC-Bühnen.

Die Viertelfinals der North American Championship lauten:

Jim Long vs. Brayden Hall
Leonard Gates vs. Fred Krueger
Adam Sevada vs. Alex Spellman
David Cameron vs. Gary Mawson

Damit entsteht für die nordamerikanischen Spieler ein intensives Wochenende. Am Donnerstag stehen sie im US Darts Masters gegen die PDC-Elite auf der Bühne, am Freitag geht es in der North American Championship direkt gegeneinander weiter. Gerade für Spieler wie Gates, Long, Cameron oder Spellman kann New York deshalb doppelt wichtig werden.

Der Unterschied zwischen beiden Turnieren ist klar. Im US Darts Masters geht es für die nordamerikanischen Spieler vor allem um den großen Vergleich mit der Weltspitze. In der North American Championship geht es um die regionale Krone – und um die Chance, sich über New York für noch größere Aufgaben zu empfehlen.

Für die PDC ist das Wochenende ebenfalls mehr als ein normales World-Series-Event. New York bleibt eine der auffälligsten Bühnen im internationalen Darts-Kalender. Das US Darts Masters soll den Sport in Nordamerika sichtbar machen, die North American Championship soll zeigen, welche Spieler aus der Region den nächsten Schritt gehen können.

So bekommt das Turnier 2026 gleich mehrere Ebenen: Littler jagt seinen ersten Titel beim US Darts Masters, Humphries reist als Titelverteidiger an, Gates bringt den nordamerikanischen Faktor in den Fokus – und parallel entscheidet sich, wer aus dem regionalen Feld das Wochenende wirklich prägen kann.

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