US Darts Masters 2026: Humphries gewinnt Finale gegen Littler im Decider

Luke Humphries hat die US Darts Masters 2026 gewonnen. Der Engländer setzte sich im großen Luke-Duell gegen Luke Littler mit 8:7 durch und entschied ein hochklassiges Finale erst im Decider für sich.

„Cool Hand Luke“ spielte im Endspiel einen Average von 104,05 Punkten, Littler kam auf 99,50. Damit bekam das Finale im Big Apple genau die Dramaturgie, die sich viele Fans erhofft hatten: zwei der größten Namen im Dartsport, ein enges Match und die Entscheidung erst im letzten Leg.

Für den 31-Jährigen war es ein Titel mit Signalwirkung. Schon auf dem Weg ins Finale hatte er starke Zahlen geliefert. Im Viertelfinale der US Darts Masters besiegte er Stephen Bunting mit 6:3 und spielte dabei einen Average von 105,70 Punkten. Bunting hielt mit 102,72 ebenfalls stark dagegen, doch Humphries blieb in den entscheidenden Momenten stabiler.

Humphries übersteht Halbfinal-Krimi gegen van Veen

Auch im Halbfinale musste die Nummer 2 der Welt über die volle Distanz gehen. Gegen Gian van Veen setzte er sich mit 7:6 durch. Der Average lag bei 101,57 Punkten, van Veen kam auf 97,24. Es war ein weiteres Match, in dem der 31-Jährige nicht nur seine Scoring-Qualität zeigte, sondern vor allem im entscheidenden Moment die besseren Antworten fand.

Van Veen hatte zuvor im Viertelfinale ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Niederländer schlug Jonny Clayton mit 6:3 und spielte dabei einen Average von 106,45 Punkten. Trotzdem reichte es gegen den Engländer am Ende knapp nicht für den Finaleinzug.

„The Nuke“ erreichte das Finale mit einem 7:4-Sieg gegen Nachrücker James Wade. Bemerkenswert: Der Linkshänder spielte mit 100,26 Punkten sogar den höheren Average als Littler, der bei 97,46 lag. Doch der Weltmeister nutzte seine Chancen besser und zog ins Traumfinale gegen Humphries ein.

Zuvor hatte er im Viertelfinale kurzen Prozess gemacht. Gegen Jim Long gewann er klar mit 6:1 und spielte dabei einen Average von 102,15 Punkten. Damit war früh klar, dass Littler auch in New York wieder zu den großen Titelkandidaten gehören würde.

Wade schlägt Price trotz starkem Iceman-Average

Für einen weiteren interessanten Akzent sorgte James Wade im Viertelfinale. Der Engländer besiegte Gerwyn Price mit 6:3, obwohl Price mit 103,93 Punkten den besseren Average spielte. Wade lag bei 102,07 und zeigte einmal mehr, dass Timing und Chancenverwertung im Darts oft wichtiger sind als der reine Punkteschnitt.

Im Finale der US Darts Masters setzte sich am Ende aber Humphries durch. Das 8:7 gegen Littler war kein deutlicher Sieg, sondern ein Match auf Augenhöhe. Genau deshalb hatte der Titelgewinn zusätzlich Gewicht: Luke Humphries überstand Drucksituationen, blieb auch in engen Phasen stabil und brachte das Finale im letzten Leg über die Linie.

Die US Darts Masters 2026 endeten damit mit dem erwarteten großen Duell — und mit einem Sieger, der sich den Titel über mehrere hochklassige Auftritte verdiente und verteidigte.

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