James Wade: Arbeitssieg gegen Sevada – Viertelfinale bei den US Darts Masters

James Wade hat bei den US Darts Masters in New York seine Pflichtaufgabe erfüllt. Der Engländer setzte sich in der ersten Runde mit 6:3 gegen Adam Sevada durch und steht damit im Viertelfinale. Es war kein dominanter Auftritt, aber ein typischer Sieg für den erfahrenen World-Series-Spieler nicht laut, nicht spektakulär, dafür abgeklärt genug, um den Gegner auf Distanz zu halten.

Statistisch blieb die Partie überschaubar. „The Machine“ kam auf einen Drei-Dart-Average von 82,51 Punkten, der CDC-Spieler lag bei 77,29 Punkten. Der Unterschied lag weniger im reinen Scoring, sondern vor allem im Timing. Wade nutzte 6 seiner 15 Doppelversuche und beendete das Match mit einer Checkoutquote von 40 Prozent. Der Underdog bekam ebenfalls Chancen, ließ aber zu viele davon liegen und traf nur 3 seiner 18 Würfe auf Doppel.

Wade entscheidet die wichtigen Momente für sich

Gerade in einem Match ohne große Average-Werte wurden die kleinen Ausschläge entscheidend. Der Weltranglistensechste warf drei 180er, während Sevada ohne Maximum blieb. Bei den Aufnahmen von 100 oder mehr lagen beide Spieler mit jeweils acht Treffern gleichauf, doch der Routinier setzte die besseren Spitzen genau dann, wenn es eng wurde.

Auch das höchste Finish des Spiels ging an den Engländer. Mit einem 144er-Checkout setzte James Wade den auffälligsten Moment der Partie und verschaffte sich zusätzlichen Abstand. Sevada blieb kämpferisch im Match, kam aber nie dauerhaft in eine Position, in der der PDC-Spieler ernsthaft ins Wanken geriet.

Für den 42-Jährigen war der Sieg auch deshalb wichtig, weil er vor dem Turnier betont hatte, für seine Rückkehr zur World Series „genug getan“ zu haben. Zugleich ordnete er frühere Nicht-Nominierungen nüchtern ein: „Es ist Business.“ Gegen Sevada war das nun kein Glanzstück, aber ein passender Beleg dafür, dass Ergebnisse auf dieser Bühne weiter zählen. Doch die erste Hürde ist genommen: „The Machine“ steht bei den US Darts Masters unter den letzten Acht – und bleibt damit in New York im Rennen. Im Viertelfinale trifft der 42-Jährige nun auf Gerwyn Price, der Brayden Hall mit 6:4 bezwungen hatte.

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