ProTour Order of Merit: Nijman enteilt – Springer vor Schindler, Clemens mit Titel-Signal

Die ProTour Order of Merit ist nach Players Championship 24 aktualisiert – und an der Spitze bleibt Wessel Nijman weiter das klare Maß der Dinge. Der Niederländer führt die Rangliste mit £314.500 an und hat damit einen deutlichen Vorsprung auf seine Verfolger.

Dahinter folgen Ross Smith mit £197.000, Gerwyn Price mit £176.000, Luke Woodhouse mit £170.250 und Chris Dobey mit £166.250. Während es hinter Nijman weiter eng genug für Verschiebungen bleibt, wirkt seine Spitzenposition derzeit stabil. Nijman hat sich über die ProTour eine Ausgangslage erarbeitet, die ihn aktuell deutlich vom Rest des Feldes abhebt.

Nijman bleibt vorne, Springer führt das deutsche Feld an

Aus deutscher Sicht lohnt sich der Blick direkt in die Top 25. Niko Springer ist in der ProTour Order of Merit aktuell der bestplatzierte Deutsche. Er steht mit £110.250 auf Rang 19 und liegt damit vor Martin Schindler, der mit £102.000 auf Platz 23 geführt wird.

Gerade dieser Vergleich macht Springers Position interessant. Schindler bleibt im deutschen Darts weiterhin eine zentrale Orientierung, in dieser speziellen Rangliste aber hat Springer aktuell die Nase vorn. Die ProTour Order of Merit zeigt damit nicht nur Namen und Status, sondern vor allem, wer über Players-Championship-Turniere und European-Tour-Events regelmäßig Preisgeld gesammelt hat.

Für Springer ist Platz 19 ein starkes Signal. Er steht im erweiterten Spitzenfeld und hält sich in einem Bereich, in dem jeder weitere Lauf zusätzliche Sicherheit für Qualifikationen und Setzungen bringen kann. Schindler bleibt dicht genug dahinter, um die deutsche Reihenfolge bei den nächsten Events wieder zu verändern. Im Moment aber ist Springer in dieser Wertung der deutsche Maßstab.

Der dritte große deutsche Name dieses Updates ist Gabriel Clemens. Nach seinem Titel bei Players Championship 24 steht Clemens mit £43.500 auf Platz 59. Rein tabellarisch liegt er damit noch deutlich hinter Springer und Schindler, sportlich aber hat er dem Update den größten deutschen Moment gegeben.

Clemens gewann in Leicester seinen ersten PDC-Rankingtitel und setzte damit ein Ergebnis, das seine Saison neu einordnen kann. Ein einzelner Turniersieg macht aus Rang 59 noch keinen Angriff auf Springer oder Schindler, aber er verändert die Perspektive. Clemens ist in der Pro Tour Order of Merit weiter ein Aufholer, bringt nun aber genau das Ergebnis mit, das aus einem stabilen Tabellenplatz wieder Bewegung machen kann.

Auch dahinter bleibt Deutschland breit vertreten. Lukas Wenig steht auf Platz 48, Max Hopp auf Rang 52, Ricardo Pietreczko bewegt sich ebenfalls im erweiterten Top-64-Bereich, Leon Weber folgt im Bereich dahinter. In den weiteren Tabellenabschnitten sind unter anderem Arno Merk, Kai Gotthardt, Dominik Grüllich, Paul Krohne und Maximilian Czerwinski gelistet.

Damit erzählt das Update nach PC24 gleich mehrere Geschichten: Nijman hat sich an der Spitze der Pro Tour Order of Merit klar abgesetzt, Springer bestätigt seine starke Saison als bestplatzierter Deutscher, Schindler bleibt dicht dahinter der wichtigste Vergleichspunkt – und Clemens liefert mit seinem Titel den emotionalen deutschen Moment dieses Updates.

Vor dem nächsten ProTour-Block in Leverkusen ist die Ausgangslage damit klar: Nijman geht als dominanter Spitzenreiter in die Pause, Springer führt das deutsche Feld an – und Clemens hat mit seinem Premierentitel gezeigt, dass seine Saison noch einmal eine andere Richtung nehmen kann.

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