Auf einen Blick
Termin: 28. September – 4. Oktober 2026
Austragungsort: Mattioli Arena, Leicester
Serie: PDC Major
Teilnehmer: 32 Spieler
Vorjahressieger: Luke Littler
Preisgeld: £750.000
TV/Stream: DAZN / SPORT1 (Deutschland)
Status: Läuft – Finale am 4. Oktober ab 21:00 Uhr
Aktualisiert:
Der World Grand Prix zählt zu den großen Ranglistenturnieren der PDC. In der Mattioli Arena in Leicester spielen 32 Teilnehmer im direkten K.-o.-System um den Titel. Die Besonderheit ist der Double-in/Double-out-Modus: Jedes Leg muss mit einem Doppel begonnen und beendet werden. Gespielt wird in Sets.
Spielplan & Ergebnisse
Alle Uhrzeiten sind in deutscher Ortszeit angegeben. Die einzelnen Partien einer Session besitzen keine festen Startzeiten und beginnen nacheinander.
1. Runde
Montag, 28. September · Session ab 19:00 Uhr
Dienstag, 29. September · Session ab 19:00 Uhr
Achtelfinale
Mittwoch, 30. September · Session ab 20:00 Uhr
Donnerstag, 1. Oktober · Session ab 20:00 Uhr
Viertelfinale
Freitag, 2. Oktober · Session ab 20:00 Uhr
Halbfinale
Samstag, 3. Oktober · Session ab 21:00 Uhr
Best of 9 Sets: Wer zuerst fünf Sets gewinnt, erreicht das Finale. Die Partien beginnen nacheinander.
Finale
Sonntag, 4. Oktober · Session ab 21:00 Uhr
Best of 11 Sets: Wer zuerst sechs Sets gewinnt, wird Turniersieger.
Teilnehmerfeld
Das bestätigte Teilnehmerfeld umfasst 16 gesetzte Spieler der PDC-Weltrangliste und 16 weitere ProTour-Qualifikanten. Die Nummern entsprechen der offiziellen Setzliste.
Gesetzte Spieler
- 1. Luke Littler
- 2. Luke Humphries
- 3. Gian van Veen
- 4. Gerwyn Price
- 5. Jonny Clayton
- 6. James Wade
- 7. Josh Rock
- 8. Danny Noppert
- 9. Michael van Gerwen
- 10. Gary Anderson
- 11. Stephen Bunting
- 12. Wessel Nijman
- 13. Ross Smith
- 14. Ryan Searle
- 15. Chris Dobey
- 16. Nathan Aspinall
ProTour-Qualifikanten
- Luke Woodhouse
- Kevin Doets
- Jermaine Wattimena
- Krzysztof Ratajski
- Andrew Gilding
- William O’Connor
- Damon Heta
- Rob Cross
- Ryan Joyce
- Dirk van Duijvenbode
- Niels Zonneveld
- Cameron Menzies
- Niko Springer
- Dave Chisnall
- Sebastian Bialecki
- Joe Cullen
Niko Springer war der einzige deutsche Teilnehmer. Er unterlag Danny Noppert in der ersten Runde mit 1:2 Sets.
Qualifikation & Setzliste
Die besten 16 Spieler der PDC-Weltrangliste qualifizierten sich direkt und wurden für die Auslosung gesetzt. Weitere 16 Plätze gingen an die bestplatzierten Spieler der ProTour-Rangliste, die noch nicht über die Weltrangliste qualifiziert waren.
Die PDC bestätigte die Auslosung am 14. September 2026. Jeder gesetzte Spieler traf in der ersten Runde auf einen ungesetzten ProTour-Qualifikanten. Einen separaten Qualifier gab es nicht.
Die vollständige Setzliste und beide Qualifikationsgruppen stehen im Abschnitt „Teilnehmerfeld“.
Modus & Preisgeld
Der World Grand Prix wird im K.-o.-System und im Set-Modus gespielt. Jedes Set geht über Best of 5 Legs. Das besondere Double-in/Double-out-Format verlangt, dass ein Spieler jedes Leg zunächst mit einem Treffer auf ein Doppelfeld oder das Bullseye eröffnet und anschließend wie gewohnt auf einem Doppel beendet.
| Runde | Distanz | Preisgeld pro Spieler |
|---|---|---|
| Sieger | Best of 11 Sets / First to 6 | £150.000 |
| Finalist | Best of 11 Sets / First to 6 | £80.000 |
| Halbfinale | Best of 9 Sets / First to 5 | £50.000 |
| Viertelfinale | Best of 5 Sets / First to 3 | £35.000 |
| 2. Runde | Best of 5 Sets / First to 3 | £20.000 |
| 1. Runde | Best of 3 Sets / First to 2 | £7.500 |
Insgesamt werden £750.000 ausgeschüttet. Das erspielte Preisgeld zählt für die PDC Order of Merit.
TV & Stream
DAZN überträgt den World Grand Prix in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Deutschland zeigt auch SPORT1 das Turnier im Free-TV und im Stream auf SPORT1.de.
Die Halbfinal-Session am Samstag, 3. Oktober, und die Final-Session am Sonntag, 4. Oktober, beginnen jeweils um 21:00 Uhr deutscher Zeit. Vorberichte und tatsächlicher Spielbeginn können davon abweichen.
International übertragen die regionalen PDC-Rechtepartner, darunter Sky Sports in Großbritannien. PDCTV ist für dieses Turnier in Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz gesperrt.
PDC Order of Merit
Das beim World Grand Prix erspielte Preisgeld fließt in die PDC Order of Merit ein. Die PDC-Weltrangliste berücksichtigt die anrechenbaren Preisgelder der vergangenen zwei Jahre. Die folgende Übersicht zeigt die aktuellen Top 5 dieser Rangliste.
Die Qualifikation und Setzliste für den World Grand Prix 2026 stehen bereits fest. Die aktuelle Ranglistenübersicht zeigt den jeweils zentral gepflegten Stand.
PDC Order of Merit – Top 5
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Statistiken & Bestwerte
Die folgende Übersicht berücksichtigt alle 30 abgeschlossenen Begegnungen des World Grand Prix 2026 – von der ersten Runde bis einschließlich der Halbfinals am 3. Oktober. Das Finale zwischen Gerwyn Price und Luke Humphries am 4. Oktober steht noch aus.
Das gesamte Turnier in Zahlen
In den bisherigen Begegnungen wurden 101 Sets und 414 Legs ausgespielt. Dabei gelangen 184 Aufnahmen mit 180 Punkten und 51 Checkouts ab 100 Punkten. 13 Partien wurden erst im letzten möglichen Set entschieden; zwölf Begegnungen endeten ohne Setgewinn für den unterlegenen Spieler.
| Turnierkennzahl | Zwischenstand |
|---|---|
| Teilnehmer | 32 |
| Abgeschlossene Begegnungen | 30 von 31 |
| Ausgespielte Sets | 101 |
| Ausgespielte Legs | 414 |
| 180er | 184 |
| Checkouts ab 100 Punkten | 51 |
| Begegnungen im Entscheidungssatz | 13 |
| Siege ohne gegnerischen Setgewinn | 12 |
| 9-Darter | 0 |
| Legs mit höchstens zwölf Darts | 28 |
Beim Grand Prix entscheidet die Zahl der gewonnenen Sets über den Matchsieg. Mehr gewonnene Legs bedeuten deshalb nicht automatisch einen Sieg: Ryan Searle setzte sich zum Auftakt gegen William O’Connor mit 2:1 Sets durch, obwohl O’Connor sieben und Searle sechs Legs gewann.
Scoring: Averages, First Nine und hohe Aufnahmen
Den höchsten bisherigen Match-Average erzielte Nathan Aspinall im Viertelfinale gegen Ryan Joyce mit 105,15 Punkten. Gerwyn Price übertraf bereits in der ersten Runde gegen Sebastian Bialecki die 100-Punkte-Marke. Diese beiden Leistungen sind bislang die einzigen individuellen Match-Averages ab 100 Punkten.
| Spieler | Begegnung | Average |
|---|---|---|
| Nathan Aspinall | Viertelfinale gegen Ryan Joyce | 105,15 |
| Gerwyn Price | Erste Runde gegen Sebastian Bialecki | 101,61 |
| Ross Smith | Erste Runde gegen Cameron Menzies | 99,54 |
| Luke Humphries | Halbfinale gegen James Wade | 96,83 |
| James Wade | Viertelfinale gegen Gian van Veen | 96,71 |
Der Average gibt die erzielten Punkte pro drei geworfenen Darts an. Beim Double-in zählen Fehlversuche auf das Eröffnungsdoppel als geworfene Darts, bringen aber keine Punkte. Die Werte sind deshalb nicht unmittelbar mit denen eines Turniers ohne Double-in vergleichbar.
Der first-9-average betrachtet ausschließlich die ersten neun Darts eines Legs und gibt deren Punktedurchschnitt pro drei Darts an. Die folgenden Werte wurden aus den Wurfverläufen aller bisherigen Legs des jeweiligen Spielers berechnet; Fehlversuche vor dem Eröffnungsdoppel sind eingeschlossen.
| Spieler | Ausgewertete Legs | first-9-average |
|---|---|---|
| Gerwyn Price | 69 | 97,61 |
| Josh Rock | 13 | 97,26 |
| James Wade | 69 | 95,19 |
| Luke Humphries | 67 | 94,84 |
| Ross Smith | 24 | 94,03 |
Die unterschiedlich große Zahl ausgewerteter Legs gehört zur Einordnung: Josh Rocks Wert stammt aus einer Begegnung, die Werte von Price, Wade und Humphries jeweils aus vier.
Bei den 180ern führt Aspinall mit 24 vor Humphries mit 19 und Price mit 17. James Wade und Jonny Clayton folgen mit jeweils 14. Die meisten 180er eines Spielers in einer einzelnen Partie gelangen Humphries im Halbfinale gegen Wade: zehn.
| Punkte pro Aufnahme | Anzahl |
|---|---|
| 100 bis 139 | 997 |
| 140 bis 179 | 543 |
| Genau 180 | 184 |
| Alle Aufnahmen ab 100 Punkten | 1.724 |
Die Bereiche sind getrennt gezählt. Eine 180 wird nicht zusätzlich unter 140 bis 179 erfasst. Zusammen gelangen 727 Aufnahmen mit mindestens 140 Punkten. Hohe Checkouts sind nach ihrer Punktzahl ebenfalls in diesen Aufnahmezahlen enthalten. Spieler mit mehr bestrittenen Legs hatten mehr Gelegenheiten für hohe Aufnahmen.
Checkouts, Doppelquote und kurze Legs
Das höchste bisherige Checkout gelang Ryan Searle im Achtelfinale gegen Gian van Veen mit 167 Punkten. Auch ausgeschiedene Spieler setzten früh Bestmarken: Cameron Menzies checkte zum Auftakt 158 Punkte und Damon Heta 156. Das höchstmögliche Checkout von 170 Punkten – der Big Fish – fiel bislang nicht.
| Checkout | Spieler | Turnierphase |
|---|---|---|
| 167 | Ryan Searle | Achtelfinale gegen Gian van Veen |
| 158 | Cameron Menzies | Erste Runde gegen Ross Smith |
| 156 | Damon Heta | Erste Runde gegen Gary Anderson |
| 153 | Ryan Joyce | Viertelfinale gegen Nathan Aspinall |
| 152 | Gian van Veen | Achtelfinale gegen Ryan Searle |
| 151 | Josh Rock | Erste Runde gegen Niels Zonneveld |
Von den 51 Checkouts ab 100 Punkten erzielten Aspinall und Clayton jeweils sieben. Price, Niels Zonneveld, Ryan Joyce und Searle folgen mit jeweils vier. Clayton gelangen allein im Achtelfinale gegen Wessel Nijman vier solcher Finishes.
Eine Checkoutquote beschreibt den Anteil erfolgreicher Abschlussdoppel an den entsprechenden Versuchen. Beim Grand Prix werden die Eröffnungsdoppel getrennt betrachtet: Sie bringen einen Spieler ins Leg; die Abschlussdoppel entscheiden den Leggewinn.
Für 29 der 30 Partien sind bisher 393 Treffer aus 980 Abschlussdoppelversuchen belegt. Das ergibt 40,10 Prozent für diese 29 Begegnungen. Die Versuchszahlen des Achtelfinals zwischen van Veen und Searle fehlen noch; die Zahl ist daher ausdrücklich keine vollständige Gesamtdoppelquote.
| Hohe belegte Matchquoten | Begegnung | Treffer / Versuche | Quote |
|---|---|---|---|
| Gerwyn Price | Erste Runde gegen Sebastian Bialecki | 6 / 8 | 75,00 % |
| Ross Smith | Erste Runde gegen Cameron Menzies | 6 / 8 | 75,00 % |
| Ryan Joyce | Achtelfinale gegen Danny Noppert | 9 / 13 | 69,23 % |
| Ryan Joyce | Erste Runde gegen Michael van Gerwen | 8 / 12 | 66,67 % |
| Luke Humphries | Achtelfinale gegen Jermaine Wattimena | 9 / 14 | 64,29 % |
Ein 9-Darter fiel in den bisherigen 414 Legs nicht. 28 Legs wurden innerhalb der vierten Aufnahme gewonnen, also mit höchstens zwölf Darts. Das entspricht 6,76 Prozent aller ausgespielten Legs. Die exakte Aufteilung auf zehn, elf und zwölf Darts ist noch nicht vollständig belegt.
Anwurf, Breaks und die einzelnen Turnierphasen
In 261 der 414 Legs gewann der Spieler, der das Leg begonnen hatte. Die Anwurf-Erfolgsquote liegt damit bei 63,04 Prozent. In den übrigen 153 Legs gelang dem Gegner ein Break – ein Leggewinn gegen den Anwurf. Das entspricht einer Breakquote von 36,96 Prozent.
| Turnierphase | Matches | Legs | 180er | Breaks | Legs mit höchstens zwölf Darts |
|---|---|---|---|---|---|
| Erste Runde | 16 | 179 | 72 | 60 | 10 |
| Achtelfinale | 8 | 118 | 50 | 48 | 7 |
| Viertelfinale | 4 | 57 | 34 | 23 | 5 |
| Halbfinale | 2 | 60 | 28 | 22 | 6 |
| Gesamt bisher | 30 | 414 | 184 | 153 | 28 |
Die beiden Halbfinals ergänzten die Bilanz um 60 Legs, 28 Maximums und fünf Checkouts ab 100 Punkten. Humphries setzte sich mit 5:3 Sets gegen Wade durch; Price gewann mit 5:2 gegen Aspinall. Die Werte aus dem Finale werden nach Abschluss ergänzt.
Historie & Sieger
Der World Grand Prix wurde 1998 erstmals ausgetragen. Sein besonderes Double-in/Double-out-Format wurde zum Markenzeichen: Jeder Spieler muss ein Leg mit einem Treffer auf ein Doppel oder das Bullseye eröffnen und anschließend auf einem Doppel beenden. Dadurch verlangt das Turnier Präzision schon beim Einstieg in jedes Leg.
Die Premiere fand mit 16 Teilnehmern in den Casino Rooms in Rochester statt. Phil Taylor gewann das Finale gegen Rod Harrington mit 13:8. Auch die zweite Ausgabe blieb 1999 in Rochester. Diesmal wurde zunächst eine Gruppenphase gespielt, bevor die Entscheidung im K.-o.-System fiel. Taylor verteidigte seinen Titel mit einem 6:1 gegen Shayne Burgess.
Im Jahr 2000 wechselte das Turnier erstmals nach Irland. Im Cedars Hotel in Rosslare nahmen 24 Spieler teil; die acht gesetzten Profis erhielten ein Freilos für die erste Runde. Taylor besiegte Burgess erneut mit 6:1 und gewann damit die ersten drei Austragungen.
Ab 2001 wurde das Citywest Hotel in Dublin zum langjährigen Zuhause des World Grand Prix. Den ersten Titel an diesem Standort gewann Alan Warriner-Little mit einem 8:2 gegen Roland Scholten. 2004 setzte sich Colin Lloyd im Finale gegen Warriner-Little durch. Beide unterbrachen damit Taylors Dominanz in den Anfangsjahren.
Taylor gewann 2002 und 2003 gegen John Part, 2005 gegen Lloyd und 2006 gegen Terry Jenkins. In den Finals von 2008 und 2009 besiegte er jeweils Raymond van Barneveld. James Wade setzte ebenfalls Akzente: 2007 holte er den Titel gegen Jenkins, 2010 gegen Adrian Lewis. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts hatten erst vier unterschiedliche Spieler den World Grand Prix gewonnen.
Am 8. Oktober 2011 schrieb Brendan Dolan im Halbfinale gegen Wade Geschichte. Mit Aufnahmen von 160 und 180 Punkten sowie einem 161er-Checkout gelang ihm der erste 9-Darter des World Grand Prix. Dolan gewann die Partie mit 5:2 und erreichte das Finale. Dort setzte sich Taylor mit 6:3 durch und holte seinen zehnten Titel.
2012 folgte Michael van Gerwens erster Triumph. Im Finale gegen Mervyn King lag der Niederländer bereits mit 1:4 zurück. Anschließend gewann er fünf Sets hintereinander und drehte das Endspiel zum 6:4. Van Gerwen wurde damit der erste ungesetzte Sieger des Turniers.
Taylor antwortete 2013 mit einem 6:0 gegen Dave Chisnall. Es war sein elfter und letzter World-Grand-Prix-Titel. Ein Jahr später gewann van Gerwen das Finale gegen Wade mit 5:3 und sicherte sich seinen zweiten Erfolg.
Der außergewöhnlichste Moment der Ausgabe 2014 ereignete sich bereits in der zweiten Runde. Am 8. Oktober warfen Wade und Robert Thornton in ihrem direkten Duell jeweils einen 9-Darter. Wade gelang das perfekte Leg zu Beginn des zweiten Sets, Thornton im zweiten Leg des vierten Sets. Wade gewann schließlich mit 3:2. Er war damit an allen drei historischen perfekten Legs beteiligt: als Gegner Dolans und als einer der beiden Spieler im Duell mit Thornton.
2015 stoppte Thornton den Titelverteidiger im Finale. Der Schotte bezwang van Gerwen mit 5:4 und gewann erstmals den World Grand Prix. Auch Mensur Suljovic sorgte für Aufmerksamkeit: Der Österreicher erreichte das Halbfinale, in dem er Thornton unterlag.
2017 setzte sich Daryl Gurney in einem weiteren Endspiel über die volle Distanz durch. Gegen Simon Whitlock gewann der Nordire mit 5:4 und holte seinen ersten großen PDC-Einzeltitel. Whitlock hatte zunächst mit 2:0 und später mit 4:3 geführt. Gurney entschied die Partie dennoch für sich und erzielte im Finale sieben Checkouts über 100 Punkte.
Van Gerwen gewann in diesem Zeitraum drei weitere Ausgaben: 2016 gegen Gary Anderson, 2018 gegen Peter Wright und 2019 gegen Chisnall. Mit der erfolgreichen Titelverteidigung 2019 erhöhte er seine Bilanz auf fünf Siege.
Die Corona-Pandemie unterbrach 2020 die lange Dublin-Ära. Der World Grand Prix wurde ohne Zuschauer in der Ricoh Arena in Coventry ausgetragen. Gerwyn Price gewann das Finale gegen Dirk van Duijvenbode mit 5:2 und trug sich erstmals in die Siegerliste ein.
2021 wechselte das Turnier in die Morningside Arena in Leicester, die heute Mattioli Arena heißt. Price erreichte erneut das Endspiel, verlor das walisische Finale jedoch mit 1:5 gegen Jonny Clayton. Clayton setzte unter anderem mit Checkouts von 170 und 164 Punkten Akzente und beendete die Partie mit einem 116er-Finish.
2022 kehrte van Gerwen auf den Siegerplatz zurück. Mit einem 5:3 gegen Nathan Aspinall holte er seinen sechsten Titel. In der historischen Siegerbilanz liegt er damit hinter Taylor auf Rang zwei.
Luke Humphries feierte 2023 einen bedeutenden Durchbruch. Im Viertelfinale gegen Wright machte er einen 0:2-Rückstand noch zum 3:2. Nach einem 4:0 gegen Joe Cullen im Halbfinale besiegte er Price im Endspiel mit 5:2.
Humphries beendete das Finale mit einem 138er-Checkout und gewann erstmals einen großen PDC-Ranglistentitel. Gleichzeitig rückte er erstmals unter die besten vier Spieler der Weltrangliste vor.
2024 wurden die entscheidenden Runden verlängert. Die Halbfinals gingen nun über Best of 9 Sets, das Finale über Best of 11 Sets. Statt fünf mussten im Endspiel damit sechs Sets gewonnen werden.
Sportlich gehörte die Ausgabe Mike De Decker. Der Belgier besiegte auf seinem Weg ins Finale unter anderem Anderson und Wade jeweils mit 3:0 sowie seinen Landsmann Dimitri Van den Bergh mit 5:2. Im Endspiel bezwang er Titelverteidiger Humphries mit 6:4 und gewann seinen ersten großen PDC-Einzeltitel.
Schon Luke Littlers Auftaktmatch gegen Gian van Veen setzte einen historischen Maßstab. Van Veen erzielte mit 106,47 Punkten den damals höchsten Average des World Grand Prix, verlor aber dennoch mit 0:2. Littler spielte selbst einen Average von 105,58 Punkten.
Im Viertelfinale gegen Price stand Littler nach einem 0:2-Rückstand vor dem Ausscheiden, gewann jedoch noch mit 3:2. Anschließend besiegte er Clayton im Halbfinale mit 5:1 und Humphries im Finale mit 6:1. Littler gewann damit erstmals den World Grand Prix. Humphries stand zum dritten Mal hintereinander im Endspiel, blieb nach seinem Titel von 2023 aber erneut ohne Erfolg.
Von 1998 bis einschließlich 2025 gewannen zwölf unterschiedliche Spieler den World Grand Prix. Taylor führt mit elf Titeln vor van Gerwen mit sechs und Wade mit zwei. Warriner-Little, Lloyd, Thornton, Gurney, Price, Clayton, Humphries, De Decker und Littler gewannen jeweils einmal.
Taylor gewann alle elf Endspiele, die er erreichte. Van Gerwen stand siebenmal im Finale und verlor nur 2015 gegen Thornton.
Die folgenden Karten zeigen die Finalergebnisse aller 28 abgeschlossenen Austragungen von 1998 bis 2025. Sie beginnen mit dem jüngsten Jahr. Die Finaldistanzen wurden im Laufe der Turniergeschichte mehrfach verändert.
News zum World Grand Prix
Aktuelle Meldungen zu Teilnehmern, Auslosung, Spielplan und dem Double-in-Major in Leicester.


