PDC Order of Merit: Cross rückt Schindler näher – Clemens klettert nach Titel

In der PDC Order of Merit hat sich nach Players Championship 24 vor allem aus deutscher Sicht einiges bewegt.Martin Schindler bleibt zwar weiter bester Deutscher und hält Rang 19, doch der Abstand zu Rob Cross und Mike De Decker ist kleiner geworden. Gabriel Clemens macht nach seinem Titel in Leicester einen wichtigen Sprung, während Ricardo Pietreczko weiter knapp vor der Top-32-Zone steht.

Schindler bleibt Nummer eins – aber Cross macht Druck

Martin Schindler steht in der aktuellen PDC Order of Merit bei 445.250 Pfund und behauptet damit Rang 19. Auf den ersten Blick bleibt seine Position stabil: Der Strausberger ist weiter klar in den Top 32 und bleibt der bestplatzierte deutsche Spieler im Ranking. Der Blick nach hinten zeigt aber, dass die Luft etwas dünner wird.

Rob Cross hat sich auf Rang 20 bis auf 431.500 Pfund herangearbeitet. Dahinter folgt Mike De Decker mit 428.000 Pfund. Damit beträgt Schindlers Vorsprung auf Cross nur noch 13.750 Pfund, auf De Decker 17.250 Pfund. Sein Platz in den Top 20 ist also nicht akut weg, aber deutlich stärker unter Druck als noch vor wenigen Wochen.

Gerade Cross hat mit seinem jüngsten Formanstieg wieder Anschluss gefunden. Für Schindler wird es in den kommenden Ranglistenturnieren deshalb darum gehen, den Vorsprung nach hinten nicht nur zu verwalten, sondern wieder auszubauen. Rang 19 bleibt stark – aber die Konkurrenz dahinter hat aufgeholt.

Der größte deutsche Gewinner des Updates ist Gabriel Clemens. Nach seinem Titel bei Players Championship 24 klettert der Saarländer auf Rang 44 und steht nun bei 187.500 Pfund. Clemens hatte in Leicester nicht nur wichtige Preisgelder gesammelt, sondern auch sportlich ein Ausrufezeichen gesetzt: Im Finale gegen Luke Woodhouse checkte er die 170 zum Titel.

Durch diesen Sprung rückt Clemens näher an Niko Springer und Madars Razma heran. Beide stehen bei 193.250 Pfund auf Rang 42, Clemens liegt nur noch 5.750 Pfund dahinter. Für den „German Giant“ ist das Ranking-Update deshalb mehr als eine kleine Korrektur. Aus einer Position im Mittelfeld der Top 64 wird wieder ein Platz mit Anschluss nach oben.

Ricardo Pietreczko bleibt der dritte wichtige deutsche Name in diesem Update. Der World-Cup-Teilnehmer steht weiter auf Rang 35 mit 287.250 Pfund. Damit liegt „Pikachu“ knapp außerhalb der Top 32, hat die entscheidende Zone aber weiterhin direkt vor sich. Ritchie Edhouse hält Rang 32 aktuell mit 308.750 Pfund, Pietreczko fehlen also 21.500 Pfund auf diesen Bereich.

Gerade durch seinen Auftritt beim World Cup of Darts war Pietreczko zuletzt wieder stärker im Blickpunkt. In der PDC Order of Merit steckt er aber weiterhin in einer Art Wartestellung: nah genug an den Top 32, um mit einem starken Lauf vorzustoßen, aber noch nicht nah genug, um diese Position schon als greifbar sicher zu bezeichnen.

Auch abseits der deutschen Spieler gab es Bewegung. Cameron Menzies zog an Dave Chisnall vorbei und steht nun auf Rang 27. Wessel Nijman bestätigt mit Rang 14 weiter seinen starken Lauf der vergangenen Monate. An der Top-64-Grenze gab es ebenfalls eine Verschiebung: Sebastian Bialecki steht nun auf Rang 64, Thibault Tricole fällt auf Rang 65 zurück.

An der Spitze bleibt dagegen alles klar verteilt. Luke Littler führt die PDC Order of Merit weiter mit großem Abstand vor Luke Humphries an. Gian van Veen bleibt Dritter, Michael van Gerwen folgt auf Rang vier. Dahinter bleibt das Feld in Bewegung, doch der größte Ranking-Druck entsteht derzeit vor allem an den Schnittstellen: Top 20, Top 32 und Top 64.

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