Ein Whitewash gehört im Darts zu den deutlichsten Ergebnissen überhaupt. Der Begriff beschreibt einen Sieg, bei dem ein Spieler oder ein Team kein einziges Leg abgibt.
Besonders häufig fällt der Begriff bei klaren Ergebnissen wie 6:0, 5:0 oder 3:0. Der Sieger gewinnt das Spiel komplett zu null, während der Gegner nicht einmal auf die Anzeigetafel kommt. Genau deshalb wirkt ein Whitewash im Darts so dominant.
Was bedeutet Whitewash im Darts?
Whitewash bedeutet im Darts, dass ein Spieler ein Match gewinnt, ohne ein Leg zu verlieren. Der Gegner bleibt also bei null gewonnenen Legs. Ein Beispiel: Spieler A gewinnt ein Match im Modus „Best of 11 Legs“ mit 6:0. In diesem Fall spricht man von einem Whitewash, weil Spieler B kein einziges Leg gewonnen hat.
Der Begriff wird nicht nur im Profidarts verwendet. Auch im Amateurbereich, in Ligen oder bei Hobbyspielen kann ein klares Ergebnis ohne Legverlust als Whitewash bezeichnet werden.
Ein Whitewash zeigt, dass ein Match sehr einseitig verlaufen ist. Trotzdem muss er nicht automatisch bedeuten, dass der unterlegene Spieler schlecht gespielt hat. Manchmal entscheidet der Sieger mehrere enge Legs knapp für sich. Das Ergebnis bleibt am Ende trotzdem eindeutig, weil jedes einzelne Leg an denselben Spieler geht.
Im Profidarts kann ein Whitewash auch psychologisch wichtig sein. Ein 6:0 oder 5:0 wirkt nach außen besonders klar und kann Selbstvertrauen geben. Für den Gegner ist ein solches Ergebnis dagegen bitter, weil selbst gute Aufnahmen oder einzelne Chancen nicht zu einem gewonnenen Leg geführt haben.
Whitewash ist damit kein eigener Spielmodus und keine offizielle Sonderregel, sondern ein Ergebnisbegriff. Er beschreibt, dass ein Spieler ein Match ohne Legverlust gewinnt.





