PDC Order of Merit: Clemens macht Boden gut – Nijman klettert

Die PDC Order of Merit hat nach den Players-Championship-Turnieren in Wigan einige Veränderungen erfahren. Aus deutscher Sicht durfte sich vor allem Gabriel Clemens über einen kleinen Schritt nach vorne freuen. Der „German Giant“ verbesserte sich nach seinem Viertelfinaleinzug bei Players Championship 22 auf Rang 47 und steht nun bei £174.750 Preisgeld.

Für Clemens ist das ein positives Signal in einer Saison, in der wichtige Preisgelder für die Weltrangliste gesammelt werden. Auch wenn der Sprung überschaubar ausfällt, bringt ihn jedes gewonnene Match näher an die obere Hälfte der Top 64.

Martin Schindler behauptet sich trotz nur geringer Preisgeldzuwächse weiter auf Rang 19 der Order of Merit und bleibt damit bester Deutscher. Der Blick auf die Weltrangliste zeigt dabei auch, dass der reine Rangplatz nicht immer die komplette Entwicklung eines Spielers widerspiegelt.

Nijman zieht an Aspinall vorbei

Eine der bemerkenswertesten Veränderungen betrifft Wessel Nijman. Der Niederländer setzt seine starke Saison fort und klettert in der Order of Merit auf Platz 15. Mit inzwischen £515.250 Preisgeld zieht er an Nathan Aspinall vorbei und verbessert sich um eine Position.

Nijman gehört seit Monaten zu den konstantesten Spielern auf der ProTour. Seine Erfolge bei Players-Championship- und European-Tour-Turnieren spiegeln sich inzwischen auch deutlich in der Weltrangliste wider. Während viele etablierte Namen um ihre Position kämpfen, arbeitet sich der Niederländer Schritt für Schritt weiter nach vorne.

Auch Rob Cross profitierte von seinem Erfolg bei Players Championship 22 am Abend (17.06.). Der ehemalige Weltmeister erhöhte sein Preisgeldkonto auf £411.500 und festigte damit Rang 22 der Order of Merit. Einen Sprung in der Platzierung gab es für Cross zwar nicht, dennoch verbessert der Titelgewinn seine Ausgangslage für die kommenden Monate.

An der Spitze der Weltrangliste bleibt dagegen alles beim Alten. Luke Littler führt die Order of Merit weiterhin deutlich vor Luke Humphries an. Dahinter behauptet Gian van Veen Rang drei vor Michael van Gerwen und Jonny Clayton.

Die Bewegung im Mittelfeld der Rangliste zeigt jedoch, wie wichtig jedes Players-Championship-Turnier sein kann. Schon bei den kommenden Events dürften weitere Verschiebungen folgen – sowohl im Rennen um die Top 32 als auch um die wichtigen Positionen innerhalb der Top 64.

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