Players Championship Order of Merit: Beau Greaves in den Top 10 – Clemens klettert, Nijman bleibt vorne

Beau Greaves bleibt eine der großen Geschichten der aktuellen Players Championship Order of Merit. Nach dem Leicester-Doppelpack steht die Engländerin weiter auf Rang sieben und damit klar in den Top 10 der Rangliste. An der Spitze ändert sich dagegen nichts: Wessel Nijman bleibt vorne, Gabriel Clemens macht nach seinem Titel bei Players Championship 24 einen deutlichen Sprung.

Die Players Championship Order of Merit ist nach PC24 aktualisiert. Nijman führt die Rangliste mit £134.500 weiter souverän an. Dahinter folgen Chris Dobey mit £86.250, Kevin Doets mit £80.250, Andrew Gilding mit £75.000 und Luke Woodhouse mit £74.500. Für Nijman ist das vorerst die nächste Bestätigung einer starken Pro-Tour-Saison.

Der Niederländer hat sich in der Rangliste ein komfortables Polster erarbeitet. Gerade weil die Players Championship Order of Merit am Ende über die Qualifikation für die Players Championship Finals entscheidet, ist seine Konstanz besonders wertvoll. Nijman muss nicht mehr nur auf einzelne Ausreißer hoffen, sondern hat sich über mehrere Events hinweg eine starke Ausgangsposition aufgebaut.

Beau Greaves bleibt in den Top 10

Der Blickfang der Rangliste bleibt aber Beau Greaves. Die Engländerin steht mit £55.250 auf Rang sieben und damit weiterhin mitten im oberen Bereich der Players Championship Order of Merit. Für eine Spielerin in ihrer ersten Tour-Card-Saison ist das längst mehr als nur eine bemerkenswerte Momentaufnahme.

Greaves hat sich auf dem PDC-Floor nicht nur durch einzelne historische Ergebnisse sichtbar gemacht, sondern auch über die Rangliste bestätigt. Rang sieben bedeutet: Sie steht vor zahlreichen etablierten Namen und hat sich frühzeitig eine starke Position im Rennen um die Players Championship Finals erspielt.

Besonders spannend ist dabei die Entwicklung der letzten Wochen. Greaves sammelt nicht nur Preisgeld, sondern gewinnt Matches in unterschiedlichen Spielsituationen: über starke Scoring-Leistungen, über enge Entscheidungslegs und über direkte Duelle mit erfahrenen Tour-Card-Spielern. Genau deshalb wirkt ihr Platz in den Top 10 inzwischen nicht mehr wie ein Ausreißer, sondern wie ein sportliches Statement.

Clemens springt nach PC24-Titel nach vorne

Aus deutscher Sicht ist Gabriel Clemens der große Gewinner des Updates. Der Saarländer gewann Players Championship 24 in Leicester und kletterte dadurch in der Rangliste auf Platz 16. Mit £44.250 liegt Clemens nun klar im oberen Bereich und hat seine Ausgangslage für die Players Championship Finals deutlich verbessert.

Der Titel kam für Clemens genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach einem langen Warten auf den nächsten PDC-Erfolg setzte er in Leicester ein klares Zeichen und belohnte sich mit dem Sprung in die Top 16 der Players Championship Order of Merit. Damit ist Clemens aktuell auch der bestplatzierte deutsche Spieler in dieser Rangliste.

Hinter ihm folgen aus deutscher Sicht Max Hopp auf Rang 25 mit £39.250, Niko Springer auf Rang 39 mit £32.500 und Martin Schindler auf Rang 60 mit £23.500. Schindler liegt damit noch innerhalb der Top 64, muss den Blick auf die Cut-Grenze aber im Auge behalten. Lukas Wenig steht auf Rang 71 aktuell außerhalb des Qualifikationsbereichs.

Der Cut liegt nach PC24 bei £22.750. Brendan Dolan hält derzeit Platz 64, punktgleich mit mehreren Spielern um die Grenze herum. Gerade in diesem Bereich können bereits einzelne Siege bei den nächsten Players-Championship-Events größere Verschiebungen auslösen.

Damit hat das Update der Players Championship Order of Merit gleich mehrere starke Stränge: Nijman bleibt der stabile Spitzenreiter, Beau Greaves bestätigt ihren Platz in den Top 10 und Gabriel Clemens nutzt seinen PC24-Titel für einen deutlichen Sprung nach vorne. Für die deutschen Spieler wird der Kampf um die Top 64 in den kommenden Wochen zusätzlich spannend.

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