Auf einen Blick
Termin: 28.–30. August 2026
Austragungsort: MVM Dome, Budapest
Serie: PDC European Tour – ET11
Teilnehmer: 48 Spieler
Vorjahressieger: Niko Springer
Preisgeld: £230.000
TV/Stream: DAZN / PDCTV
Status: Beendet, Sieger: Ross Smith
Aktualisiert:
Die Hungarian Darts Trophy hat sich mit hochklassigen Duellen, leidenschaftlichen Fans und einer besonderen Atmosphäre fest im Kalender der PDC European Tour etabliert. Im MVM Dome treffen Weltklassespieler aufeinander und kämpfen an drei Turniertagen vor großer Kulisse um den Titel sowie wichtige Ranglistenpunkte.
Spielplan & Ergebnisse
Alle Uhrzeiten sind in deutscher Ortszeit angegeben. Die einzelnen Partien einer Session besitzen keine festen Startzeiten und beginnen nacheinander.
1. Runde
Freitag, 28. August – ab 13:00 Uhr
Freitag, 28. August – ab 19:00 Uhr
2. Runde
Samstag, 29. August – ab 13:00 Uhr
Samstag, 29. August – ab 19:00 Uhr
Achtelfinale
Sonntag, 30. August – ab 13:00 Uhr
Viertelfinale
Sonntag, 30. August – ab 19:00 Uhr
Halbfinale
Sonntag, 30. August – im Anschluss an die Viertelfinals
Finale
Sonntag, 30. August – im Anschluss an die Halbfinals
Teilnehmerfeld
Das Teilnehmerfeld umfasst 48 Spieler. Die Übersicht zeigt die gesetzten Spieler sowie die Qualifikanten nach ihrem jeweiligen Qualifikationsweg.
Gesetzte Spieler
- 1.Luke Humphries
- 2.Gian van Veen
- 3.Michael van Gerwen
- 4.Jonny Clayton
- 5.Madars Razma*
- 6.Josh Rock
- 7.Stephen Bunting
- 8.Danny Noppert
- 9.Ryan Searle
- 10.Gary Anderson
- 11.Chris Dobey
- 12.Wessel Nijman
- 13.Ross Smith
- 14.Nathan Aspinall
- 15.Jermaine Wattimena
- 16.Luke Woodhouse
*Callan Rydz ersetzt Gerwyn Price nach dessen Rückzug. Madars Razma ersetzt James Wade nach der bereits erfolgten Auslosung und übernimmt dessen Position im Draw.
ProTour Order of Merit
- Callan Rydz*
- Kevin Doets
- Andrew Gilding
- Rob Cross
- Krzysztof Ratajski
- Niko Springer
- William O’Connor
- Niels Zonneveld
- Martin Schindler
- Dirk van Duijvenbode
- Ryan Joyce
- Damon Heta
- Joe Cullen
- Daryl Gurney
- Cameron Menzies
- Dave Chisnall
Tour Card Holder Qualifier
- Keane Barry
- Ritchie Edhouse
- Tom Sykes
- Maik Kuivenhoven
- Adam Leek
- Beau Greaves
- James Hurrell
- Connor Scutt
- Samuel Price
- Cristo Reyes
Weitere Qualifikanten
- Nándor Major
- László Kádár
- András Borbély
- Milan Bíró
- Jonas Masalin
- David Písek
Nándor Major, László Kádár, András Borbély und Milan Bíró komplettierten das Feld über den Host Nation Qualifier. Jonas Masalin gewann den Nordic & Baltic Qualifier, David Písek den East Europe Qualifier.
Qualifikation & Setzliste
Die 16 gesetzten Spieler wurden über die PDC Order of Merit bestimmt und steigen erst in der zweiten Runde ein. Die übrigen 32 Startplätze werden über die ProTour Order of Merit sowie vier Qualifikationswege vergeben.
| Qualifikationsweg | Startplätze | Turniereinstieg |
|---|---|---|
| PDC Order of Merit – Setzliste | 16 | 2. Runde |
| ProTour Order of Merit | 16 | 1. Runde |
| Tour Card Holder Qualifier | 10 | 1. Runde |
| Host Nation Qualifier | 4 | 1. Runde |
| Nordic & Baltic Qualifier | 1 | 1. Runde |
| East Europe Qualifier | 1 | 1. Runde |
Die gesetzten Spieler treffen in ihrem ersten Match auf einen Sieger der ersten Runde. Ab der zweiten Runde wird der Turnierbaum ohne weitere Auslosung fortgeführt.
Modus & Preisgeld
Die Hungarian Darts Trophy 2026 wird im K.-o.-System und ausschließlich im Leg-Modus gespielt. Von der ersten Runde bis einschließlich Viertelfinale gilt Best of 11 Legs. Die Halbfinals werden über Best of 13 Legs ausgetragen, das Finale über Best of 15 Legs. Alle Legs werden im Double-Out-Modus beendet.
| Runde | Distanz | Preisgeld pro Spieler |
|---|---|---|
| 1. Runde | Best of 11 / First to 6 | £2.000 |
| 2. Runde | Best of 11 / First to 6 | £3.500 |
| Achtelfinale | Best of 11 / First to 6 | £5.000 |
| Viertelfinale | Best of 11 / First to 6 | £8.000 |
| Halbfinale | Best of 13 / First to 7 | £10.000 |
| Finalist | Best of 15 / First to 8 | £15.000 |
| Sieger | Best of 15 / First to 8 | £35.000 |
Über die Ranglisten vorqualifizierte Spieler, die ihr erstes Match verlieren, erhalten zwar das Preisgeld, es wird jedoch nicht für die Ranglisten gewertet.
Insgesamt werden bei der Hungarian Darts Trophy 2026 £230.000 ausgeschüttet. Das anrechenbare Preisgeld zählt für die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die European Tour Order of Merit.
TV & Stream
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Hungarian Darts Trophy 2026 live bei DAZN gezeigt. Alle Sessions des Turniers sind dort verfügbar. Außerhalb des D/A/CH-Raums ist das Event – abhängig vom jeweiligen Land und den dortigen Rechtepartnern – über PDCTV zu sehen. Je nach Region können zusätzlich nationale TV- oder Streaminganbieter übertragen.
Order of Merit
Das bei der Hungarian Darts Trophy erspielte anrechenbare Preisgeld fließt in die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die European Tour Order of Merit ein. Die folgenden Übersichten zeigen jeweils die aktuellen Top 5 der drei Ranglisten.
PDC Order of Merit – Top 5
Aktueller Stand wird geladen …
Rangliste wird geladen …
ProTour Order of Merit – Top 5
Aktueller Stand wird geladen …
Rangliste wird geladen …
European Tour Order of Merit – Top 5
Aktueller Stand wird geladen …
Rangliste wird geladen …
Statistiken & Bestwerte
Die Hungarian Darts Trophy 2026 ist beendet. Ross Smith gewann das Finale im MVM Dome mit 8:2 gegen Gary Anderson und sicherte sich damit den Titel sowie 35.000 Pfund Preisgeld. Die vollständigen Spielerwertungen sowie die Gesamtzahlen zu Averages, Doppelquoten, 180ern und High-Finishes werden derzeit abschließend ausgewertet.
- 47 Spiele und 444 gespielte Legs
- Turniersieger: Ross Smith
- Finale: Ross Smith 8:2 Gary Anderson
- 12 Decider und 3 Whitewashes
- Bester Average: Gary Anderson mit 105,27 Punkten
- Meiste 180er in einem Match: Gary Anderson mit acht Maximums
- Höchstes Finish: Rob Cross und Chris Dobey mit jeweils 170 Punkten
- Doppelquote im Finale: Ross Smith mit 72,73 Prozent – acht Treffer bei elf Versuchen
- Zuschauerrekord: rund 6.000 Fans im MVM Dome
Die vollständigen Spielerwertungen und Turnierstatistiken werden derzeit im verlinkten Statistikartikel ergänzt.
Historie & Sieger
Die Hungarian Darts Trophy war ursprünglich für 2020 vorgesehen, fiel jedoch der COVID-19-Pandemie zum Opfer. Ein Jahr später wurde sie als erstes PDC-Turnier in Ungarn Teil der European Tour. Die Premiere fand 2021 in der Papp László Sportaréna statt, 2022 zog das Turnier in das BOK Sportcsarnok um. Seit 2023 bildet der deutlich größere MVM Dome die Bühne.
Gerwyn Price setzte bei der Premiere sofort eine Bestmarke. Der Waliser besiegte Michael Smith im Finale mit 8:2 und spielte dabei einen Average von 108,74 – bis heute der höchste Final-Average der Hungarian Darts Trophy. Im Jahr 2022 folgte Joe Cullen mit einem ebenfalls deutlichen 8:2 gegen William O’Connor. Cullen gewann die ersten fünf Legs des Endspiels und sicherte sich seinen dritten Titel auf der European Tour.
Das Finale 2023 entwickelte sich zu einem der großen Dramen der bisherigen PDC-Turniere in Budapest. Luke Humphries führte gegen Dave Chisnall mit 7:5 und warf dabei seinen ersten 9-Darter auf einer großen Bühne. Chisnall gewann dennoch die letzten drei Legs, überstand im Entscheidungsleg einen Matchdart seines Gegners und holte den Titel mit einem Average von 104,82. Das 8:7 war zugleich Chisnalls dritter European-Tour-Erfolg des Jahres.
Ein Jahr später setzte Michael van Gerwen die Serie der knappen Endspiele fort. Er bezwang Gian van Veen bei dessen erstem European-Tour-Finale mit 8:7. Noch außergewöhnlicher war die 9-Darter-Bilanz des Wochenendes: Cor Dekker, van Gerwen und Martin Schindler spielten jeweils ein perfektes Leg. Damit war die Hungarian Darts Trophy 2024 das erste Turnier in der Geschichte der European Tour mit drei 9-Dartern.
2025 schrieb Niko Springer die nächste besondere Geschichte. In seiner ersten PDC-Saison bezwang er auf dem Weg zum Titel unter anderem Gian van Veen, Damon Heta, Rob Cross, Luke Humphries und Josh Rock. Im Finale gegen Danny Noppert entschied Springer das 15. Leg mit einem 14-Darter zum 8:7 und gewann seinen ersten PDC-Titel. Nach Max Hopp, Ricardo Pietreczko und Martin Schindler wurde er der vierte deutsche Sieger eines European-Tour-Events. Damit brachten die ersten fünf Austragungen fünf verschiedene Champions hervor: Die Finals 2021 und 2022 endeten jeweils 8:2, die Endspiele von 2023 bis 2025 dreimal nacheinander 8:7.
2026 setzte Ross Smith diese Serie fort und wurde zum sechsten unterschiedlichen Sieger bei der sechsten Austragung. Im Finale bezwang der Engländer Gary Anderson mit 8:2. Smith spielte einen Average von 101,01 Punkten, traf acht seiner elf Versuche auf Doppel und checkte mit 103 und 124 zwei Finishes über 100 Punkte. Rund 6.000 Fans verfolgten die Finalsession im MVM Dome.
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