William O’Connor ist mit einem gelungenen Auftakt in die Hungarian Darts Trophy 2026 gestartet. Der irische Dartprofi zeigte vor allem im Scoring eine starke Leistung, war mit seinem eigenen Auftritt aber dennoch nicht vollständig zufrieden. Der Grund liegt in einer Umstellung, die ihn derzeit beschäftigt: Er tritt mit neuen Darts und einem veränderten Setup an.
Nach außen wirkte sein Spiel bereits stabil. „The Magpie“ selbst sieht das etwas anders und betont, dass er sich an das neue Material erst gewöhnen müsse.
„Ich liebe das neue Setup, aber es wird etwas Zeit brauchen, sich daran zu gewöhnen. Das passiert nicht über Nacht“, sagte er im Gespräch mit der PDC nach dem Spiel. Für den 40-jährigen Iren ist dabei vor allem entscheidend, dass sich die neuen Darts grundsätzlich gut anfühlen. Die Umstellung soll nicht von heute auf morgen funktionieren, sondern sich Schritt für Schritt unter Wettkampfbedingungen einspielen. Gerade auf der Bühne zeigt sich, wie stabil sich ein neues Setup unter Druck tatsächlich anfühlt.
O’Connor schwärmt von Budapest
Neben dem sportlichen Auftakt spielte im Interview auch der Austragungsort eine Rolle. O’Connor verbindet mit Budapest gute Erinnerungen. Vor vier Jahren erreichte er hier bereits das Finale, damals noch in einer anderen Halle.
Die Rückkehr in die ungarische Hauptstadt genießt der 40-jährige Ire entsprechend. „Es ist einer der schönsten Orte, an denen wir gewesen sind“, sagte O’Connor über Budapest. Auch die Unterstützung des Publikums ist für ihn ein Faktor. „The Magpie“ hofft darauf, dass ihm die ungarischen Fans erneut wohlgesonnen sind und ihn durch das Turnier tragen können. Die Erinnerungen an seinen früheren Finaleinzug verleihen dem Auftritt in Budapest zusätzlich Bedeutung.
Sportlich wartet in Runde zwei allerdings eine deutlich schwierigere Aufgabe. Dort trifft der irische Dartprofi auf Ross Smith, der für sein konstantes Scoring und seine Stabilität bekannt ist.
Er weiß, dass er sich im Vergleich zu seinem Auftakt steigern muss. „Ich muss morgen sehr, sehr gut sein – und auf den Doppeln definitiv besser“, erklärte der Ire mit Blick auf das Duell mit Smith. Gerade die Doppel könnten dabei entscheidend werden. O’Connor machte im Interview deutlich, dass er seinen nächsten Gegner gut einschätzen kann und weiß, welche Leistung nötig sein wird. Gleichzeitig will er den Fokus auf sein eigenes Spiel legen. Gegen einen Spieler wie Smith dürfte es vor allem darauf ankommen, schwächere Phasen möglichst kurz zu halten und eigene Chancen konsequent zu nutzen.
Mit dem neuen Setup ist der erste Schritt gemacht. Das Scoring funktioniert bereits, auch wenn sich der irische Dartprofi selbst noch nicht vollständig eingespielt sieht.
Gegen Ross Smith wird sich zeigen, wie weit O’Connor mit seinem neuen Setup bereits ist. Der 40-Jährige selbst weiß, dass er sich vor allem auf den Doppeln steigern muss, wenn er in Budapest die nächste Runde erreichen will.








