Die ProTour Order of Merit hat nach ET 11 ein neues Update erhalten. Die Hungarian Darts Trophy hat dabei nicht nur an der Spitze für Bewegung gesorgt, sondern auch im erweiterten Qualifikationsrennen für die kommenden Major-Turniere. Während einige Spieler wichtige Plätze gutmachen konnten, mussten andere deutlich Federn lassen.
Der auffälligste Gewinner ist Ross Smith. Der Engländer verbessert sich nach seinem Turniersieg von Rang drei auf Rang zwei und steht nun bei £220.500. Damit zieht er an Luke Woodhouse vorbei, der auf Platz drei zurückfällt. An der Spitze bleibt Wessel Nijman mit deutlichem Vorsprung die Nummer eins der ProTour Order of Merit.
Gewinner, Verlierer und der Blick auf den Cut-off
Neben Smith hat vor allem Gary Anderson kräftig Boden gutgemacht. Der Schotte springt von Rang 68 auf Rang 43 und verbessert sich damit um 25 Positionen. Sein starkes Wochenende bei ET 11 macht sich somit auch in der ProTour-Wertung deutlich bemerkbar.
Auch Nathan Aspinall gehört zu den Gewinnern des Updates. Der Engländer klettert von Platz neun auf Rang sieben. Dirk van Duijvenbode verbessert sich von Rang 25 auf 21, Ryan Joyce steigt von 26 auf 23. Dave Chisnall macht ebenfalls einen deutlichen Schritt nach vorne und rückt von Platz 33 auf Rang 29 vor.
Keane Barry kann sich ebenfalls verbessern. Der Ire steigt von Rang 57 auf 53. Rob Cross rückt von Platz 19 auf 18 vor, während Michael van Gerwen von Rang 30 auf 27 klettert. Auf der anderen Seite gibt es einige prominente Verlierer. Besonders auffällig ist Luke Littler. Der Weltranglistenerste fällt in der ProTour Order of Merit von Rang 21 auf Platz 33 zurück und verliert damit zwölf Positionen.
Auch Josh Rock muss einen Rückschlag hinnehmen. Der Nordire rutscht von Rang 13 auf 16 ab. James Wade verliert drei Plätze und fällt von 23 auf 26 zurück. Damon Heta büßt zwei Positionen ein und steht nun auf Rang 24. Weitere Rangverluste gibt es für Luke Humphries, Krzysztof Ratajski und Gian van Veen. Humphries fällt von Rang acht auf neun, Ratajski von sieben auf acht. Van Veen rutscht von Platz 18 auf 19 zurück. Deutlich weiter hinten verliert Mensur Suljovic zehn Positionen und fällt von Rang 46 auf 56.
Besonders relevant bleibt die ProTour Order of Merit mit Blick auf den World Grand Prix. Neben den Top 16 der PDC Order of Merit qualifizieren sich dort auch die 16 bestplatzierten noch nicht qualifizierten Spieler der ProTour Order of Merit. Dadurch ist jede Verschiebung rund um die entscheidenden Cut-off-Positionen von großer Bedeutung. Spieler, die in der Main Order of Merit nicht über die Top 16 qualifiziert sind, können sich über die ProTour-Wertung einen Platz im Teilnehmerfeld sichern.
Nach ET 11 zeigt sich damit ein gemischtes Bild. Ross Smith und Gary Anderson gehören zu den größten Gewinnern des Updates, während Luke Littler, Josh Rock und James Wade Plätze verlieren. Gerade für Spieler außerhalb der Top 16 der Main Order kann jede weitere Verschiebung in der ProTour Order in den kommenden Wochen entscheidend werden.









