Die European Championship 2026 hinterlässt deutliche Spuren in der PDC-Weltrangliste. Ross Smith steigt nach seinem zweiten EM-Titel um acht Plätze von Rang 14 auf Position sechs und ist damit der große Gewinner an der Spitze. Stephen Bunting kehrt ebenfalls in die Top 10 zurück, während Michael van Gerwen herausfällt. Den heftigsten Rückschlag erlebt Ritchie Edhouse: Der Europameister von 2024 verliert 22 Plätze.
Smith bezwang Martin Schindler im Finale von Dortmund mit 11:8 und erhielt dafür 150.000 Pfund Siegprämie. Sein für die Weltrangliste gewertetes Preisgeld beträgt jetzt 714.750 Pfund. Bereits 2022 hatte er die European Championship gewonnen; nach dem Triumph bei den World Series of Darts Finals im September setzt er seine Erfolgsserie fort.
Auch Schindler profitiert erheblich von seinem Finaleinzug. „The Wall“ verbessert sich um drei Plätze von Rang 23 auf Position 20 und steht mit 463.750 Pfund wieder unter den besten 20 Spielern der Welt. Als erster Deutscher erreichte er das Finale eines großen individuellen PDC-Majors. Für Platz zwei erhielt er 80.000 Pfund.
Stephen Bunting verbessert sich von Rang 13 auf Platz neun. Der Engländer schlug in Dortmund Danny Noppert und Kim Huybrechts, ehe Gerwyn Price ihn im Viertelfinale mit 10:3 stoppte. „The Bullet“ kommt nun auf 603.750 Pfund. Ebenfalls neu unter den besten zehn steht Nathan Aspinall, der um einen Platz auf Rang zehn klettert.
Eine ungewöhnliche Geschichte schreibt Kim Huybrechts. Wegen der krankheitsbedingten Absage von Luke Humphries rückte der Belgier kurzfristig ins Teilnehmerfeld. Er nutzte die Chance mit einem 6:1 gegen Ryan Searle, verlor im Achtelfinale jedoch 3:10 gegen Bunting. Huybrechts verbessert sich um neun Positionen von Platz 55 auf Rang 46. Sein Order-of-Merit-Preisgeldkonto steht nun bei 172.000 Pfund.
Van Gerwen raus aus den Top 10 – Edhouse rutscht ab
Michael van Gerwen muss nach seinem frühen Aus gegen Kevin Doets die Top 10 verlassen. Der Niederländer verlor zum Auftakt 3:6 und fällt von Platz zehn auf Rang 13. Für ihn werden jetzt 580.000 Pfund in der Weltrangliste berücksichtigt. Auch Danny Noppert büßt vier Plätze ein und steht nun auf Rang elf. Gary Anderson verliert fünf Positionen und wird als Nummer 14 geführt.
Deutlich härter trifft es Ritchie Edhouse. Der Engländer fällt von Rang 33 auf 55 und verliert auf einen Schlag 120.000 Pfund in der zweijährigen Weltranglistenwertung. Genau diese Summe hatte er für seinen EM-Sieg 2024 erhalten; sie fällt nun aus der Berechnung. Sein neues Ranglistenpreisgeld beträgt 154.500 Pfund. Edhouse war für die diesjährige European Championship nicht qualifiziert und konnte kein neues EM-Preisgeld gewinnen.
Krzysztof Ratajski bleibt trotz seines Halbfinaleinzugs auf Position 19, erhöht sein Preisgeld aber auf 490.000 Pfund. Der Pole hatte im Viertelfinale Luke Littler mit 10:6 ausgeschaltet. Niko Springer gewinnt zwei Plätze und ist jetzt 34., während Gabriel Clemens um vier Positionen auf Rang 53 zurückfällt.
Die wichtigsten Veränderungen im Überblick:
| Spieler | Neuer Rang | Preisgeld |
|---|---|---|
| Ross Smith | 6 (+8) | 714.750 £ |
| Stephen Bunting | 9 (+4) | 603.750 £ |
| Michael van Gerwen | 13 (−3) | 580.000 £ |
| Krzysztof Ratajski | 19 (±0) | 490.000 £ |
| Martin Schindler | 20 (+3) | 463.750 £ |
| Kim Huybrechts | 46 (+9) | 172.000 £ |
| Ritchie Edhouse | 55 (−22) | 154.500 £ |
Stand: 25. Oktober 2026 – nach der European Championship · Zu unserer vollständigen PDC Order of Merit
Die Übersicht enthält alle 223 Spieler mit Rang und Preisgeld. Geteilte Plätze sind berücksichtigt.
An der Spitze bleibt Luke Littler mit 3.141.000 Pfund unangetastet. Dahinter tauschen Gian van Veen und Luke Humphries die Plätze: Van Veen ist neue Nummer zwei, Humphries rutscht auf Rang drei.










