Die Players Championship Order of Merit zeigt nach den Turnieren 31 und 32 in Den Bosch deutliche Veränderungen. Chris Dobey verdrängt Kevin Doets von Rang zwei, während Charlie Manby und Tommy Morris wichtige Plätze gutmachen. Gleichzeitig wird die Situation für mehrere prominente Spieler immer schwieriger: Luke Littler, Nathan Aspinall und Gary Anderson stehen aktuell außerhalb der Qualifikationsränge für die Players Championship Finals.
An der Spitze bleibt Wessel Nijman mit 154.500 Pfund unangefochten. Der Niederländer kann bei den zwei verbleibenden Turnieren nicht mehr eingeholt werden. Dahinter hat sich die Reihenfolge allerdings verändert. Durch seinen dritten Saisontitel bei PC 32 erhöht Chris Dobey sein Preisgeld auf 118.750 Pfund und übernimmt den zweiten Platz.
Kevin Doets fällt mit 113.250 Pfund auf Rang drei zurück. Luke Woodhouse folgt mit 88.000 Pfund auf Platz vier, dahinter liegen Andrew Gilding (80.750 Pfund) und Jermaine Wattimena (80.500 Pfund). Beau Greaves behauptet mit 70.000 Pfund den siebten Rang und bleibt damit eine der erfolgreichsten Spielerinnen der bisherigen Saison.
Besonders interessant sind jedoch die Verschiebungen im Mittelfeld und rund um die Qualifikationsgrenze. Dort haben die Ergebnisse aus Den Bosch erhebliche Auswirkungen auf das Rennen um Minehead.
Manby und Morris klettern – Littler, Aspinall und Anderson unter Druck
Einer der größten Gewinner ist Charlie Manby. Nach seinem ersten PDC-Titel bei PC 31 und weiteren Preisgeldern steht der Engländer nun mit 56.000 Pfund auf Rang 18. Damit hat er seine Ausgangslage für die Players Championship Finals deutlich verbessert.
Noch wichtiger war der Doppelspieltag für Tommy Morris. Der Engländer lag vor PC 32 außerhalb der Top 64, erreichte am Donnerstag jedoch überraschend das Finale. Die gewonnenen 10.000 Pfund bringen ihn auf insgesamt 39.250 Pfund und Rang 45. Damit steht Morris erstmals komfortabel innerhalb der vorläufigen Qualifikationsplätze.
Auf der anderen Seite drohen mehrere bekannte Namen das Saisonfinale zu verpassen. Luke Littler belegt mit lediglich 10.500 Pfund Rang 128. Nathan Aspinall steht mit 26.500 Pfund auf Platz 78 und muss bei den letzten beiden Turnieren ebenfalls deutlich zulegen.
Besonders bitter verlief der Doppelspieltag für Gary Anderson. Der Schotte rutschte vom letzten Qualifikationsplatz auf Rang 68 ab. Mit 29.750 Pfund fehlen ihm derzeit 2.000 Pfund auf den 64. Platz, den Wesley Plaisier mit 31.750 Pfund belegt. Auch Josh Rock, Peter Wright und Raymond van Barneveld stehen außerhalb der Top 64.
Aus deutscher Sicht sorgte Ricardo Pietreczko für ein positives Signal. Mit seinem Viertelfinaleinzug bei PC 32 verbesserte er seine Ausgangslage auf 28.250 Pfund, liegt jedoch weiterhin unterhalb der Qualifikationsgrenze. Gabriel Clemens (Rang 27), Max Hopp (33) und Niko Springer (38) befinden sich dagegen innerhalb der Top 64.
Entschieden ist das Rennen noch nicht. Am 4. und 5. November finden in Leicester die letzten beiden Players-Championship-Turniere der Saison statt. Anschließend qualifizieren sich die 64 erfolgreichsten Spieler der Jahreswertung für die Players Championship Finals vom 27. bis 29. November in Minehead.










