Beau Greaves hat mit ihrem Titel bei Players Championship 11 nicht nur ein Ausrufezeichen auf der Pro Tour gesetzt, sondern auch die Players Championship Order of Merit kräftig verschoben. Die Engländerin kletterte nach ihrem Turniersieg deutlich nach oben und liegt nun klar auf Kurs in Richtung Players Championship Finals.
Aus deutscher Sicht bleibt vor allem Leon Weber spannend. Der Deutsche hat sich in der Rangliste weiter verbessert und jagt den Bereich, der am Ende der Saison entscheidend ist: die Top 64. Denn nur die besten 64 Spieler der Wertung qualifizieren sich für die Players Championship Finals.
Greaves stürmt nach Titel in die Spitzengruppe
Beau Greaves gewann Players Championship 11 mit einem 8:7 im Finale gegen Michael Smith. Damit wurde sie zur ersten Frau, die einen PDC-Rankingtitel gewinnen konnte. Besonders spektakulär: Greaves beendete das Finale mit einem 142er-Checkout im Decider.
Der sportliche Wert dieses Erfolgs zeigt sich direkt im Ranking. Durch den Titel sammelte Greaves wichtiges Preisgeld und machte in der Floor-Rangliste einen großen Sprung nach vorne. Bei Dartsrankings wird sie aktuell auf Platz 5 mit 32.250 Pfund geführt. Die Seite weist die Rangliste als Live-Update während Players Championship 12 aus.
Für Greaves ist das nicht nur ein historischer Moment, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Players Championship Finals. Sie hat auf der Pro Tour ein komplettes Feld geschlagen, mehrere Topspieler bezwungen und sich in eine Position gebracht, aus der die Qualifikation für das Finalturnier sehr realistisch ist.
Leon Weber fehlen nur 500 Pfund zu den Top 64
Während Greaves nach oben stürmt, bleibt aus deutscher Sicht vor allem Leon Weber interessant. Der Deutsche liegt in der aktuellen Wertung auf Platz 66 und damit nur knapp außerhalb des Qualifikationsbereichs. Auf Platz 64 steht derzeit Jeffrey de Graaf mit 10.750 Pfund, Weber folgt mit 10.250 Pfund — der Abstand beträgt also nur 500 Pfund.
Für Weber ist die Rechnung damit klar: Er braucht bei den kommenden Events weitere Ergebnisse, um in die Top 64 zu springen. Gerade bei den Floor-Turnieren kann schon ein kleiner Run reichen, um mehrere Plätze gutzumachen. Ein Achtelfinale oder Viertelfinale würde seine Ausgangslage sofort verändern.
Für die deutsche Perspektive macht die Rangliste besonders spannend. Max Hopp steht aktuell deutlich sicherer, auch Gabriel Clemens, Niko Springer und Lukas Wenig liegen derzeit innerhalb der Top 64. Weber ist dagegen einer der Namen direkt an der Grenze — und genau deshalb zählt für ihn bei den nächsten Players-Championship-Turnieren jedes gewonnene Match.
Warum die Top 64 so wichtig sind
Die besten 64 Spieler dieser Spezialwertung qualifizieren sich für die Players Championship Finals. Genau deshalb ist der Bereich um Platz 64 so umkämpft. Wer dort knapp davor oder dahinter liegt, kann mit wenigen Siegen viel gewinnen — oder schnell wieder zurückfallen.
Die Rangliste belohnt keine großen TV-Momente, sondern Konstanz auf dem Floor. Wer regelmäßig zwei, drei oder vier Spiele gewinnt, sammelt über die Saison hinweg das Preisgeld, das am Ende über die Teilnahme am Finalturnier entscheidet. Das macht die Wertung besonders aussagekräftig. Sie zeigt nicht nur, wer einzelne Turniere gewinnt, sondern auch, wer über viele Events hinweg stabil liefert.
Für deutsche Spieler ist die Rangliste besonders spannend
Aus deutscher Sicht ist das Ranking ein wichtiger Gradmesser. Es zeigt früh, welche Spieler sich Chancen auf ein weiteres großes TV-Turnier erarbeiten und wer noch zu selten tiefe Runs schafft. Gerade Leon Weber steht dabei im Fokus. Der Deutsche hat bereits gezeigt, dass er auf der Pro Tour mithalten kann. Jetzt geht es darum, diese Leistungen in weiteres Preisgeld umzuwandeln. Denn am Ende zählt nicht nur ein gutes Match, sondern die Summe vieler kleiner Ergebnisse.
Weber muss nicht jedes Turnier gewinnen, um die Top 64 anzugreifen. Aber er braucht regelmäßig gewonnene Spiele. Genau darin liegt die Herausforderung der Players Championship Serie: Jeder Tag kann die Ausgangslage verändern.
Greaves mit Ausrufezeichen, Weber nur knapp dahinter
Beau Greaves ist die große Gewinnerin des aktuellen Players-Championship-Wochenendes. Ihr Titel hat sie bis auf Platz 5 der Rangliste geführt und ihre Chancen auf die Finals deutlich verbessert.
Leon Weber steht für die zweite, aus deutscher Sicht besonders spannende Geschichte. Der Deutsche liegt aktuell auf Platz 66 und damit nur 500 Pfund hinter dem Qualifikationsbereich für die Players Championship Finals. Genau deshalb zählt für ihn bei den nächsten Floor-Turnieren jedes gewonnene Match.
Schon heute kann sich die Ausgangslage erneut verändern: Mit Players Championship 12 steht das nächste Floor-Turnier an. Das Event wird am Dienstag, 28. April, in der Arena MK in Milton Keynes ausgetragen. Start ist um 14 Uhr deutscher Zeit. Für Weber bietet sich damit direkt die nächste Chance, im Rennen um die Top 64 Boden gutzumachen.







