Nach neun Pleiten gegen Humphries: Van Duijvenbode erklärt seinen Aufschwung

Dirk van Duijvenbode hat bei der Hungarian Darts Trophy 2026 eine lange Negativserie gegen Luke Humphries beendet. Der Niederländer setzte sich in Budapest mit 6:3 durch und beendete damit eine Serie von neun Niederlagen gegen den früheren Weltmeister. Nach dem Sieg sprach „Aubergenius“ im Interview mit der PDC offen darüber, warum die vergangenen Monate schwierig waren – und weshalb er sich inzwischen wieder deutlich besser fühlt.

Sportlich war der Erfolg gegen Humphries ein klares Signal. Van Duijvenbode spielte einen Average von 98,34 Punkten, warf vier 180er und traf sechs seiner elf Versuche auf Doppel. Der Hintergrund seiner positiven Entwicklung liegt nach eigener Aussage jedoch nicht allein am Oche. „Kein Schlaf ist einfach nicht gut für deinen Fokus und dein Glück“, sagte Van Duijvenbode im Gespräch mit der PDC. Mit zwei kleinen Kindern seien die vergangenen Monate auch abseits des Dartsports anstrengend gewesen.

Van Duijvenbode: „Es wird besser und ich fühle mich besser“

Inzwischen habe sich die Situation verbessert. Die Kinder würden besser schlafen, wodurch auch der 34-Jährige selbst wieder mehr Erholung bekomme. Den Unterschied spüre er nicht nur im Alltag, sondern auch bei seinem eigenen Wohlbefinden.

„Es wird besser und ich fühle mich besser“, erklärte Dirk van Duijvenbode. Auch das Familienleben habe sich wieder entspannt. Für ihn hängen Schlaf, Stimmung und Konzentrationsfähigkeit eng miteinander zusammen. Der Niederländer machte zudem deutlich, dass er wieder „glücklicher im Leben“ sei. „Aubergenius“ beschreibt seinen Aufschwung damit nicht allein über Training oder Ergebnisse, sondern über Veränderungen außerhalb des Dartsports, die er selbst mit mehr Fokus und einem besseren Wohlbefinden verbindet.

Der Sieg gegen Humphries passt zu dieser Entwicklung. Vor dem Duell war die Bilanz eindeutig gegen ihn ausgefallen. Neun Begegnungen in Folge hatte er gegen den Engländer verloren. Diesmal gelang ihm der Durchbruch.

Mit seinem 98,34er-Average setzte Van Duijvenbode Humphries unter Druck und traf sechs seiner elf Versuche auf Doppel. Der 6:3-Erfolg brachte ihm nicht nur den Einzug ins Achtelfinale der Hungarian Darts Trophy, sondern beendete zugleich eine Serie, die sich über mehrere Begegnungen aufgebaut hatte.

Dass Van Duijvenbode seine aktuelle Entwicklung so offen mit Schlaf, Familie und mentaler Frische verbindet, zeigt zugleich, wie viele Faktoren auf diesem Niveau eine Rolle spielen können. Entsprechend wichtig ist für den Niederländer das Gefühl, wieder fokussierter und zufriedener an das Oche zu gehen.

Am Finaltag der Hungarian Darts Trophy 2026 wartet im Achtelfinale mit Rob Cross direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Der Engländer setzte sich in der zweiten Runde mit 6:5 gegen Luke Woodhouse durch und spielte dabei einen Average von 100,54 Punkten. Für Van Duijvenbode bietet sich damit unmittelbar die nächste Gelegenheit, den von ihm selbst beschriebenen positiven Trend zu bestätigen.

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