Hungarian Darts Trophy 2026 Tag 1: Überraschungen zum Auftakt – alle Ergebnisse aus Session 1

Keane Barry setzte den ersten statistischen Bestwert, Ryan Joyce glänzte mit einem 167er-Finish und Jonas Masalin sorgte gegen Kevin Doets für die Überraschung des Nachmittags: Die erste Session der Hungarian Darts Trophy 2026 hatte bereits einige bemerkenswerte Geschichten zu bieten.

Barry erwischte gegen Martin Schindler einen starken Auftritt und setzte sich mit 6:2 durch. Der Ire spielte mit 100,77 Punkten den höchsten Average der Session und überzeugte zudem mit einem 154er-Finish. Schindler kam selbst auf 95,97 Punkte im Schnitt, konnte den Druck seines Gegners aber nicht entscheidend brechen. Barry verwandelte sechs seiner 15 Darts auf Doppel und zog damit verdient in die zweite Runde ein.

Mindestens genauso auffällig verlief das Duell zwischen Ryan Joyce und Cristo Reyes. Reyes spielte mit 96,11 Punkten zwar den deutlich höheren Average, verlor die Partie aber dennoch mit 3:6. Joyce machte den Unterschied vor allem auf den Doppeln. Sechs Treffer bei neun Versuchen bedeuteten eine Checkoutquote von 66,67 Prozent. Dazu gelang ihm mit 167 Punkten das höchste Finish der gesamten Nachmittagssession.

Masalin überrascht Doets – Gilding ohne Legverlust

Für die größte Überraschung sorgte Jonas Masalin. Der Finne bezwang Kevin Doets mit 6:4, obwohl die Statistiken auf den ersten Blick eher für den Niederländer sprechen. Doets spielte einen Average von 80,24 Punkten und damit über vier Punkte mehr als Masalin. Entscheidend war jedoch die schwache Doppelquote: Nur vier seiner 35 Versuche fanden ihr Ziel. Masalin nutzte seine Chancen deutlich besser und verwandelte sechs von 21 Darts auf Doppel.

Deutlich souveräner löste Andrew Gilding seine Aufgabe. Gegen Milan Bíró gab er kein einziges Leg ab und gewann klar mit 6:0. Gilding kam auf einen Average von 95,94 Punkten und traf sechs seiner zwölf Doppelversuche. Bíró erhielt dagegen insgesamt nur zwei Chancen auf Doppel und blieb ohne Leggewinn.

Auch William O’Connor präsentierte sich überzeugend. Der Ire besiegte Samuel Price mit 6:2 und spielte mit 97,10 Punkten den zweithöchsten Average der Session. Vier 180er unterstrichen seinen soliden Auftritt. Price kam auf 89,45 Punkte, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen.

Niko Springer setzte sich ebenfalls deutlich durch. Der Deutsche gewann gegen Maik Kuivenhoven mit 6:1 und spielte dabei einen Average von 95,06 Punkten. Kuivenhoven kam auf 91,35 Punkte, konnte aus seinen wenigen Chancen aber nur ein Leg holen.

Ritchie Edhouse verbuchte ebenfalls einen 6:1-Erfolg. Gegen Connor Scutt reichte dem Engländer ein Average von 88,90 Punkten. Scutt blieb mit 75,89 Punkten deutlich unter seinem möglichen Niveau und nutzte lediglich einen von elf Darts auf Doppel.

Zum Abschluss der Session setzte sich Dave Chisnall mit 6:3 gegen András Borbély durch. Der Budapest-Sieger von 2023 spielte vier 180er und checkte 136 Punkte zum höchsten Finish seiner Partie. Mit 89,11 Punkten blieb sein Average zwar unter seinem gewohnten Niveau, am Ende reichte es dennoch zum Einzug in die zweite Runde.

Damit stehen nach der ersten Session Keane Barry, Ryan Joyce, Jonas Masalin, Andrew Gilding, William O’Connor, Niko Springer, Ritchie Edhouse und Dave Chisnall in der zweiten Runde der Hungarian Darts Trophy 2026. Ab 19:00 Uhr geht es in Budapest mit der zweiten Session des Tages weiter. Dann stehen unter anderem Rob Cross und Beau Greaves gemeinsam auf der Bühne, außerdem greifen weitere bekannte Namen wie Daryl Gurney, Joe Cullen und Damon Heta ins Turnier ein.

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