Hungarian Darts Trophy 2026

Auf einen Blick

Termin: 28.–30. August 2026

Austragungsort: MVM Dome, Budapest

Serie: PDC European Tour – ET11

Teilnehmer: 48 Spieler

Titelverteidiger: Niko Springer

Preisgeld: £230.000

TV/Stream: DAZN / PDCTV

Status: Beendet, Sieger: Ross Smith

Aktualisiert:

Bei der Hungarian Darts Trophy treffen vier ungarische Qualifikanten vor heimischem Publikum auf internationale Konkurrenz. Titelverteidiger Niko Springer kehrt nach seinem ersten European-Tour-Triumph 2025 nach Budapest zurück. Beau Greaves hat sich als erste Frau überhaupt für ein Turnier der European Tour qualifiziert. Beim elften Saisonturnier geht es um Ranglistenpreisgeld im Kampf um die Teilnahme an der European Championship.


Spielplan & Ergebnisse

2026

Alle Uhrzeiten sind in deutscher Ortszeit angegeben. Die einzelnen Partien einer Session besitzen keine festen Startzeiten und beginnen nacheinander.

Seitlich wischen

1. Runde

Freitag, 28. August – ab 13:00 Uhr

Kevin Doets 4
Jonas Masalin 6
Andrew Gilding 6
Milan Bíró 0
Ritchie Edhouse 6
Connor Scutt 1
Niko Springer 6
Maik Kuivenhoven 1
William O’Connor 6
Samuel Price 2
Martin Schindler 2
Keane Barry 6
Ryan Joyce 6
Cristo Reyes 3
Dave Chisnall 6
András Borbély 3

Freitag, 28. August – ab 19:00 Uhr

Dirk van Duijvenbode 6
David Písek 1
Daryl Gurney 5
László Kádár 6
Krzysztof Ratajski 6
Callan Rydz 5
Joe Cullen 6
Adam Leek 3
Rob Cross 6
Beau Greaves 5
Niels Zonneveld 5
Nándor Major 6
Cameron Menzies 1
Tom Sykes 6
Damon Heta 5
James Hurrell 6
2. Runde

Samstag, 29. August – ab 13:00 Uhr

Ross Smith 6
William O’Connor 2
Wessel Nijman 2
Dave Chisnall 6
Jermaine Wattimena 6
Andrew Gilding 4
Danny Noppert 6
Ritchie Edhouse 4
Ryan Searle 6
Niko Springer 4
Luke Woodhouse 5
Rob Cross 6
Gary Anderson 6
Krzysztof Ratajski 2
Chris Dobey 6
Tom Sykes 5

Samstag, 29. August – ab 19:00 Uhr

Stephen Bunting 6
Jonas Masalin 1
Jonny Clayton 6
László Kádár 3
Madars Razma 2
Keane Barry 6
Luke Humphries 3
Dirk van Duijvenbode 6
Michael van Gerwen 6
James Hurrell 4
Gian van Veen 6
Nándor Major 0
Nathan Aspinall 6
Ryan Joyce 4
Josh Rock 6
Joe Cullen 0
Achtelfinale

Sonntag, 30. August – ab 13:00 Uhr

Dirk van Duijvenbode 6
Rob Cross 4
Danny Noppert 6
Ryan Searle 4
Jonny Clayton 4
Ross Smith 6
Keane Barry 2
Dave Chisnall 6
Gian van Veen 6
Jermaine Wattimena 3
Stephen Bunting 5
Gary Anderson 6
Michael van Gerwen 4
Nathan Aspinall 6
Josh Rock 3
Chris Dobey 6
Viertelfinale

Sonntag, 30. August – ab 19:00 Uhr

Dirk van Duijvenbode 5
Danny Noppert 6
Ross Smith 6
Dave Chisnall 2
Gary Anderson 6
Gian van Veen 5
Nathan Aspinall 6
Chris Dobey 5
Halbfinale

Sonntag, 30. August – im Anschluss an die Viertelfinals

Danny Noppert 3
Ross Smith 7
Gary Anderson 7
Nathan Aspinall 6
Finale

Sonntag, 30. August – im Anschluss an die Halbfinals

Ross Smith 8
Gary Anderson 2

Teilnehmerfeld

48 Spieler

Das Teilnehmerfeld umfasst 48 Spieler. Die vier ungarischen Gastgeberplätze sicherten sich Nándor Major, László Kádár, András Borbély und Milan Bíró.

TeilnehmergruppeSpieler
Gesetzte Spieler
  1. 1. Luke Humphries
  2. 2. Gian van Veen
  3. 3. Michael van Gerwen
  4. 4. Jonny Clayton
  5. 5. Madars Razma*
  6. 6. Josh Rock
  7. 7. Stephen Bunting
  8. 8. Danny Noppert
  9. 9. Ryan Searle
  10. 10. Gary Anderson
  11. 11. Chris Dobey
  12. 12. Wessel Nijman
  13. 13. Ross Smith
  14. 14. Nathan Aspinall
  15. 15. Jermaine Wattimena
  16. 16. Luke Woodhouse
ProTour Order of Merit
  • Callan Rydz*
  • Kevin Doets
  • Andrew Gilding
  • Rob Cross
  • Krzysztof Ratajski
  • Niko Springer
  • William O’Connor
  • Niels Zonneveld
  • Martin Schindler
  • Dirk van Duijvenbode
  • Ryan Joyce
  • Damon Heta
  • Joe Cullen
  • Daryl Gurney
  • Cameron Menzies
  • Dave Chisnall
Tour Card Holder Qualifier
  • Keane Barry
  • Ritchie Edhouse
  • Tom Sykes
  • Maik Kuivenhoven
  • Adam Leek
  • Beau Greaves
  • James Hurrell
  • Connor Scutt
  • Samuel Price
  • Cristo Reyes
Host-Nation-Qualifikation
  • Nándor Major
  • László Kádár
  • András Borbély
  • Milan Bíró
Nordic & Baltic / East Europe
  • Jonas Masalin
  • David Písek

*Callan Rydz ersetzt Gerwyn Price nach dessen Rückzug. Madars Razma ersetzt James Wade nach der bereits erfolgten Auslosung und übernimmt dessen Position im Draw.

Nándor Major, László Kádár, András Borbély und Milan Bíró komplettierten das Feld über den Host Nation Qualifier. Jonas Masalin gewann den Nordic & Baltic Qualifier, David Písek den East Europe Qualifier.

Qualifikation & Setzliste

16 gesetzt

Die 16 gesetzten Spieler wurden über die PDC Order of Merit bestimmt und steigen erst in der zweiten Runde ein. Die übrigen 32 Startplätze werden über die ProTour Order of Merit sowie vier Qualifikationswege vergeben.

Qualifikationsweg Startplätze Turniereinstieg
PDC Order of Merit – Setzliste 16 2. Runde
ProTour Order of Merit 16 1. Runde
Tour Card Holder Qualifier 10 1. Runde
Host Nation Qualifier 4 1. Runde
Nordic & Baltic Qualifier 1 1. Runde
East Europe Qualifier 1 1. Runde

Die gesetzten Spieler treffen in ihrem ersten Match auf einen Sieger der ersten Runde. Ab der zweiten Runde wird der Turnierbaum ohne weitere Auslosung fortgeführt.

Modus & Preisgeld

£230.000

Die Hungarian Darts Trophy 2026 wird im K.-o.-System und ausschließlich im Leg-Modus gespielt. Von der ersten Runde bis einschließlich Viertelfinale gilt Best of 11 Legs. Die Halbfinals werden über Best of 13 Legs ausgetragen, das Finale über Best of 15 Legs. Alle Legs werden im Double-Out-Modus beendet.

Runde Distanz Preisgeld pro Spieler
1. Runde Best of 11 / First to 6 £2.000
2. Runde Best of 11 / First to 6 £3.500
Achtelfinale Best of 11 / First to 6 £5.000
Viertelfinale Best of 11 / First to 6 £8.000
Halbfinale Best of 13 / First to 7 £10.000
Finalist Best of 15 / First to 8 £15.000
Sieger Best of 15 / First to 8 £35.000

Über die Ranglisten vorqualifizierte Spieler, die ihr erstes Match verlieren, erhalten zwar das Preisgeld, es wird jedoch nicht für die Ranglisten gewertet.

Insgesamt werden bei der Hungarian Darts Trophy 2026 £230.000 ausgeschüttet. Das anrechenbare Preisgeld zählt für die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die European Tour Order of Merit.

TV & Stream

Beendet

Die Hungarian Darts Trophy 2026 wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei DAZN live übertragen. Dort waren alle sechs Sessions des Turniers zu sehen. International war die Übertragung über PDCTV für Abonnenten verfügbar, abhängig von den jeweiligen regionalen Medienrechten.

Die sechs Sessions fanden zu folgenden Zeiten statt:

  • Freitag, 28. August: 1. Runde – 13:00 und 19:00 Uhr.
  • Samstag, 29. August: 2. Runde – 13:00 und 19:00 Uhr.
  • Sonntag, 30. August: Achtelfinale – ab 13:00 Uhr.
  • Sonntag, 30. August: Viertelfinale, Halbfinale und Finale – ab 19:00 Uhr.

Alle Uhrzeiten beziehen sich auf die deutsche Ortszeit und kennzeichnen den Beginn einer Session. Für einzelne Partien gab es keine festen Startzeiten.

Order of Merit

3 Ranglisten

Das bei der Hungarian Darts Trophy erspielte anrechenbare Preisgeld fließt in die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die European Tour Order of Merit ein. Die folgenden Übersichten zeigen jeweils die aktuellen Top 5 der drei Ranglisten.

PDC Order of Merit – Top 5

Aktueller Stand wird geladen …

Rangliste wird geladen …

Zur vollständigen PDC Order of Merit →

ProTour Order of Merit – Top 5

Aktueller Stand wird geladen …

Rangliste wird geladen …

Zur vollständigen ProTour Order of Merit →

European Tour Order of Merit – Top 5

Aktueller Stand wird geladen …

Rangliste wird geladen …

Zur vollständigen European Tour Order of Merit →

Statistiken & Bestwerte

Turnierbilanz

Die folgenden Statistiken dokumentieren den abgeschlossenen Turnierstand der Hungarian Darts Trophy 2026 im MVM Dome in Budapest: Stand 30. August 2026, nach dem letzten Dart des Finals. Grundlage sind alle 47 Partien sowie die turnierbezogenen Match- und Spielerstatistiken von Darts Orakel.

47 Partien, 434 Legs und 244 geworfene 180er: Ross Smith gewann das Finale mit 8:2 gegen Gary Anderson. Der aus den insgesamt erzielten Punkten und geworfenen Darts berechnete Turnier-Average lag bei 93,25 Punkten, der entsprechend gewichtete First-9-Average bei 101,39 Punkten. Von 1.140 Doppelversuchen waren 434 erfolgreich – eine Gesamtquote von 38,07 Prozent.

Gary Anderson setzte mit 105,27 Punkten den höchsten einzelnen Match-Average und warf über fünf Spiele die meisten Maximums (23). Den höchsten nach Darts gewichteten Turnier-Average erreichte Beau Greaves mit 104,88 Punkten in ihrem einzigen Match. Sieger Ross Smith erzielte über seine fünf Partien 96,58 Punkte im Schnitt und traf 33 seiner 61 Doppelversuche (54,10 Prozent).

Das Turnier in Zahlen

KennzahlEndstand
Teilnehmer48
Partien47
Gespielte Legs434
180er244
180er je gespieltem Leg0,56
140er-Aufnahmen (Darts-Orakel-Kategorie)474
171–180er-Aufnahmen (einschließlich 180ern)267
131–140er-Aufnahmen (Darts-Orakel-Kategorie)767
Insgesamt erzielte Punkte398.291
Insgesamt geworfene Darts12.814
Turnier-Average, nach Darts gewichtet93,25
First-9-Average, nach Darts gewichtet101,39
Erfolgreiche Checkouts434
Doppelversuche1.140
Gesamtquote auf Doppel38,07 % (434/1.140)
Match-Averages ab 100 Punkten13
Match-Averages ab 105 Punkten1
Match-Averages ab 110 Punkten0
Entscheidungslegs (Decider)12
6:0-Whitewashes3
Höchstes Checkout170 (Rob Cross, Chris Dobey)

Der Turnier-Average wird aus 3 × Summe der erzielten Punkte geteilt durch die Summe der geworfenen Darts berechnet; der First-9-Average analog aus den ersten neun Darts jedes Legs. Die Orakel-Kategorien „140’s“ und „131–140’s“ dürfen nicht ohne Prüfung addiert werden. Die Kategorie „171–180’s“ enthält die 180er bereits.

Die zehn höchsten Turnier-Averages

Das sind nach tatsächlich geworfenen Darts gewichtete Spielerwerte über den gesamten Turnierauftritt. Beau Greaves liegt mit 104,88 Punkten vorne, bestritt allerdings nur eine Partie. Die Spalte „Spiele“ macht unterschiedliche Stichprobengrößen sichtbar.

RangSpieler3-Dart-AverageSpiele
1Beau Greaves104,881
2Damon Heta100,671
3Luke Woodhouse100,121
4Rob Cross97,983
5Gian van Veen97,843
6William O’Connor97,252
6Ryan Searle97,252
8Nathan Aspinall96,944
9Cameron Menzies96,841
10Ross Smith96,585

Die zehn höchsten Match-Averages

In der Einzelmatchwertung setzte Gary Anderson beim 6:2 gegen Krzysztof Ratajski den Bestwert von 105,27 Punkten. Beau Greaves folgte mit 104,88 Punkten bei ihrer 5:6-Niederlage gegen Rob Cross.

RangSpielerAverageGegnerRunde
1Gary Anderson105,27Krzysztof Ratajski2. Runde
2Beau Greaves104,88Rob Cross1. Runde
3Rob Cross101,90Beau Greaves1. Runde
4Gary Anderson101,45Gian van VeenViertelfinale
5Ross Smith101,33William O’Connor2. Runde
6Tom Sykes101,20Cameron Menzies1. Runde
7Ross Smith101,01Gary AndersonFinale
8Nathan Aspinall100,95Chris DobeyViertelfinale
9Keane Barry100,77Martin Schindler1. Runde
10Damon Heta100,67James Hurrell1. Runde

180er-Bestenliste

Gary Anderson warf mit 23 Maximums die meisten 180er. Nathan Aspinall, Dirk van Duijvenbode und Turniersieger Ross Smith folgen mit jeweils 16.

RangSpieler180erSpiele
1Gary Anderson235
2Dirk van Duijvenbode164
2Nathan Aspinall164
2Ross Smith165
5Chris Dobey123
6Danny Noppert114
7James Hurrell102
8Dave Chisnall94
9Gian van Veen83
9Ryan Searle82

140er-Aufnahmen – Bestenliste

Darts Orakel registriert insgesamt 474 Aufnahmen in seiner eigenen Kategorie „140’s“. Gary Anderson und Ross Smith führen diese Wertung mit jeweils 29 an. Die Kategorie wird hier nicht als allgemeiner 140+-Wert interpretiert.

RangSpieler140er-Aufnahmen
1Gary Anderson29
1Ross Smith29
3Rob Cross25
4Nathan Aspinall24
5Danny Noppert19
6Dirk van Duijvenbode18
7Gian van Veen15
7Jonas Masalin15
7Ryan Joyce15
7Stephen Bunting15

171–180er-Aufnahmen

In dieser Darts-Orakel-Kategorie werden auch die geworfenen 180er erfasst. Sie ist deshalb keine zusätzliche Menge zu den 244 Maximums.

RangSpielerAnzahl
1Gary Anderson25
2Nathan Aspinall18
3Ross Smith17
4Dirk van Duijvenbode16
5Danny Noppert14
6Chris Dobey13
7Ryan Searle11
8James Hurrell10
9Dave Chisnall9
10Gian van Veen8

Die höchsten Checkouts – Bestwert je Spieler

Rob Cross gelang gegen Beau Greaves ein 170er-Finish, Chris Dobey erreichte denselben Wert gegen Josh Rock. Die Tabelle enthält je Spieler nur das höchste im Turnier erfasste Checkout. Eine vollständige Aufzählung aller 100+-Finishes liegt nicht vor.

RangSpielerHöchstes Finish
1Chris Dobey170
1Rob Cross170
3Gian van Veen167
3Ryan Joyce167
5Adam Leek164
6Gary Anderson160
7Madars Razma158
8Nathan Aspinall156
9Keane Barry155
10Dirk van Duijvenbode140

Doppelquoten – mindestens 15 Versuche

Ryan Joyce hatte mit 66,67 Prozent (10/15) die beste Quote unter den Spielern mit mindestens 15 Versuchen. Über fünf Partien nutzte Ross Smith 33 von 61 Versuchen (54,10 Prozent). Spieler mit kleineren Stichproben bleiben in dieser Bestenliste unberücksichtigt.

RangSpielerDoppelquoteTreffer/Versuche
1Ryan Joyce66,67 %10/15
2James Hurrell62,50 %10/16
3Ross Smith54,10 %33/61
4Gian van Veen53,13 %17/32
5Andrew Gilding52,63 %10/19
6Dirk van Duijvenbode46,94 %23/49
7Chris Dobey45,95 %17/37
8Stephen Bunting45,83 %11/24
9Danny Noppert44,68 %21/47
10Tom Sykes44,00 %11/25

First-9-Averages – die besten zehn Spieler

Der First-9-Average misst das Scoring mit den ersten neun Darts eines Legs. Luke Woodhouse erzielte mit 112,06 Punkten den höchsten Turnierwert, allerdings in nur einem Match. Niko Springer erreichte über seine zwei Partien 109,49 Punkte.

RangSpielerFirst-9-AverageSpiele
1Luke Woodhouse112,061
2Cristo Reyes109,561
3Niko Springer109,492
4Beau Greaves109,241
5Damon Heta108,271
6Rob Cross106,943
7William O’Connor106,602
8Cameron Menzies105,521
9Jermaine Wattimena105,392
10Ross Smith105,045

Match-Rekorde und besondere Leistungen

Höchster Match-Average: Gary Anderson spielte beim 6:2 gegen Krzysztof Ratajski 105,27 Punkte im Schnitt. Beau Greaves erreichte 104,88 Punkte gegen Rob Cross und verlor dennoch mit 5:6.

First-9-Bestwert in einem Match: Tom Sykes erzielte beim 6:1 gegen Cameron Menzies 122,14 Punkte mit den ersten neun Darts. Anderson kam gegen Ratajski auf 122,00 Punkte.

180er und Checkouts: Anderson traf acht Maximums gegen Stephen Bunting und warf mit insgesamt 23 die meisten 180er des Turniers. Rob Cross und Chris Dobey gelang jeweils ein 170er-Finish.

Decider und Whitewashes: Zwölf Partien endeten im Entscheidungsleg. Andrew Gilding, Gian van Veen und Josh Rock gewannen jeweils einmal mit 6:0. Gary Anderson bezwang Nathan Aspinall im Halbfinale mit 7:6.

Das Finale: Ross Smith gewann gegen Gary Anderson mit 8:2. Smith spielte 101,01 Punkte im Schnitt und nutzte acht von elf Doppelversuchen (72,73 Prozent). Anderson traf zwei seiner elf Doppelversuche (18,18 Prozent).

Die vier ungarischen Qualifikanten im Vergleich

László Kádár und Nándor Major erreichten jeweils die zweite Runde. András Borbély und Milan Bíró schieden zum Auftakt aus. Die Averages basieren auf den über alle gespielten Partien addierten Punkten und Darts.

SpielerErgebnisAverageFirst 9180erDoppelquoteBestes Finish
László Kádár2. Runde ausgeschieden90,03101,08439,13 % (9/23)105
Nándor Major2. Runde ausgeschieden86,5194,71328,57 % (6/21)124
András Borbély1. Runde ausgeschieden80,4981,78160,00 % (3/5)107
Milan Bíró1. Runde ausgeschieden85,8394,0600,00 % (0/2)–

Die beiden deutschen Teilnehmer

Niko Springer besiegte Maik Kuivenhoven mit 6:1 und unterlag anschließend Ryan Searle mit 4:6. Martin Schindler verlor sein Auftaktspiel gegen Keane Barry mit 2:6.

SpielerErgebnisAverageFirst 9180erDoppelquoteBestes Finish
Niko Springer2. Runde ausgeschieden94,57109,49434,48 % (10/29)111
Martin Schindler1. Runde ausgeschieden95,97104,21328,57 % (2/7)24

Historie & Sieger

Seit 2021

Die Hungarian Darts Trophy war ursprünglich für 2020 vorgesehen, fiel jedoch der COVID-19-Pandemie zum Opfer. Ein Jahr später wurde sie als erstes PDC-Turnier in Ungarn Teil der European Tour. Die Premiere fand 2021 in der Papp László Sportaréna statt, 2022 zog das Turnier in das BOK Sportcsarnok um. Seit 2023 bildet der deutlich größere MVM Dome die Bühne.

Gerwyn Price setzte bei der Premiere sofort eine Bestmarke. Der Waliser besiegte Michael Smith im Finale mit 8:2 und spielte dabei einen Average von 108,74 – bis einschließlich 2026 der höchste Final-Average der Hungarian Darts Trophy. Im Jahr 2022 folgte Joe Cullen mit einem ebenfalls deutlichen 8:2 gegen William O’Connor. Cullen gewann die ersten fünf Legs des Endspiels und sicherte sich seinen dritten Titel auf der European Tour.

Das Finale 2023 entwickelte sich zu einem der großen Dramen der bisherigen PDC-Turniere in Budapest. Luke Humphries führte gegen Dave Chisnall mit 7:5 und warf dabei seinen ersten 9-Darter auf einer großen Bühne. Chisnall gewann dennoch die letzten drei Legs, überstand im Entscheidungsleg einen Matchdart seines Gegners und holte den Titel mit einem Average von 104,82. Das 8:7 war zugleich Chisnalls dritter European-Tour-Erfolg des Jahres.

Ein Jahr später setzte Michael van Gerwen die Serie der knappen Endspiele fort. Er bezwang Gian van Veen bei dessen erstem European-Tour-Finale mit 8:7. Noch außergewöhnlicher war die 9-Darter-Bilanz des Wochenendes: Cor Dekker, van Gerwen und Martin Schindler spielten jeweils ein perfektes Leg. Damit war die Hungarian Darts Trophy 2024 das erste Turnier in der Geschichte der European Tour mit drei 9-Dartern.

2025 schrieb Niko Springer die nächste besondere Geschichte. In seiner ersten Saison als Tour-Card-Inhaber bezwang er auf dem Weg zum Titel unter anderem Gian van Veen, Damon Heta, Rob Cross, Luke Humphries und Josh Rock. Im Finale gegen Danny Noppert entschied Springer das 15. Leg mit einem 14-Darter zum 8:7 und gewann seinen ersten PDC-Titel. Nach Max Hopp, Ricardo Pietreczko und Martin Schindler wurde er der vierte deutsche Sieger eines European-Tour-Events. Damit brachten die ersten fünf Austragungen fünf verschiedene Champions hervor: Die Finals 2021 und 2022 endeten jeweils 8:2, die Endspiele von 2023 bis 2025 dreimal nacheinander 8:7.

2026 setzte Ross Smith die Serie unterschiedlicher Champions fort und wurde zum sechsten Sieger bei der sechsten Austragung. Im Finale bezwang der Engländer Gary Anderson mit 8:2. Smith spielte einen Average von 101,01 Punkten, traf acht seiner elf Versuche auf Doppel und checkte mit 103 und 124 zwei Finishes über 100 Punkte. Es war sein zweiter European-Tour-Titel der Saison 2026.

Das Turnier bot weitere historische Momente: Beau Greaves trat als erste Frau in einem European-Tour-Match an und unterlag Rob Cross trotz eines Averages von 104,88 Punkten knapp mit 5:6. Mit László Kádár und Nándor Major erreichten zudem erstmals zwei ungarische Spieler beim selben European-Tour-Turnier die zweite Runde. Knapp 24.000 Zuschauer besuchten die sechs Sessions im MVM Dome; die Finalsession verzeichnete mit knapp 6.000 Fans einen neuen Zuschauerrekord für eine einzelne Session.

Sieger der Hungarian Darts Trophy

2026
Ross Smith 8
Gary Anderson 2
2025
Niko Springer 8
Danny Noppert 7
2024
Michael van Gerwen 8
Gian van Veen 7
2023
Dave Chisnall 8
Luke Humphries 7
2022
Joe Cullen 8
William O’Connor 2
2021
Gerwyn Price 8
Michael Smith 2

News zur Hungarian Darts Trophy