World Series of Darts Finals 2026

Auf einen Blick

Termin: 17.–20. September 2026

Austragungsort: AFAS Live, Amsterdam

Serie: World Series of Darts

Teilnehmer: 32 Spieler

Vorjahressieger: Michael van Gerwen

Preisgeld: £450.000

TV/Stream: DAZN / SPORT1 (Deutschland)

Status: Beendet – Sieger: Ross Smith (11:5 gegen Gerwyn Price)

Aktualisiert:

Die World Series of Darts Finals bilden den Abschluss der internationalen PDC-Turnierserie. Im AFAS Live in Amsterdam treffen die erfolgreichsten Spieler der Serie auf weitere Qualifikanten. Das Turnier bringt 32 Teilnehmer zusammen, die im direkten K.-o.-System um den Titel spielen.


Spielplan & Ergebnisse

17.–20.09.

Alle Uhrzeiten sind in deutscher Ortszeit angegeben. Die einzelnen Partien einer Session besitzen keine festen Startzeiten und beginnen nacheinander.

1. Runde

Donnerstag, 17. September – ab 19:00 Uhr

1. Runde 1
Viktor Tingström 4
Dirk van Duijvenbode 6
1. Runde 2
Rob Cross 2
Ryan Searle 6
1. Runde 3
Karel Sedlacek 6
Ben Robb 4
1. Runde 4
Kevin Doets 3
Ross Smith 6
1. Runde 5
Stephen Bunting 5
Josh Rock 6
1. Runde 6
Luke Humphries 6
Jermaine Wattimena 4
1. Runde 7
Michael van Gerwen 5
Daryl Gurney 6
1. Runde 8
Gian van Veen 6
Chris Dobey 2

Freitag, 18. September – ab 19:00 Uhr

1. Runde 9
Adam Leek 5
Jim Long 6
1. Runde 10
Motomu Sakai 6
Callan Rydz 5
1. Runde 11
Wessel Nijman 6
Simon Whitlock 4
1. Runde 12
Nathan Aspinall 6
Raymond Smith 4
1. Runde 13
James Wade 6
Damon Heta 5
1. Runde 14
Gerwyn Price 6
Brody Klinge 4
1. Runde 15
Luke Littler 6
Danny Noppert 4
1. Runde 16
Jonny Clayton 6
Maik Kuivenhoven 3
Achtelfinale

Samstag, 19. September – ab 13:00 Uhr

Achtelfinale 1
Josh Rock 10
Ryan Searle 7
Achtelfinale 2
Daryl Gurney 5
Ross Smith 10
Achtelfinale 3
Gian van Veen 10
Karel Sedlacek 7
Achtelfinale 4
Luke Humphries 9
Dirk van Duijvenbode 10

Samstag, 19. September – ab 19:00 Uhr

Achtelfinale 5
Jonny Clayton 10
Motomu Sakai 8
Achtelfinale 6
Gerwyn Price 10
Jim Long 5
Achtelfinale 7
James Wade 10
Wessel Nijman 7
Achtelfinale 8
Luke Littler 10
Nathan Aspinall 9
Viertelfinale

Sonntag, 20. September – ab 13:00 Uhr

Viertelfinale 1
Ross Smith 10
Josh Rock 7
Viertelfinale 2
Dirk van Duijvenbode 8
Gian van Veen 10
Viertelfinale 3
Gerwyn Price 10
James Wade 7
Viertelfinale 4
Luke Littler 4
Jonny Clayton 10
Halbfinale

Sonntag, 20. September – ab 19:00 Uhr

Halbfinale 1
Ross Smith 11
Gian van Veen 8
Halbfinale 2
Gerwyn Price 11
Jonny Clayton 7
Finale

Sonntag, 20. September – im Anschluss an die Halbfinals

Finale
Ross Smith 11
Gerwyn Price 5

Teilnehmerfeld

32 Spieler

Diese 32 Spieler traten bei den World Series of Darts Finals 2026 an. Die Liste berücksichtigt die Änderungen vor Turnierbeginn.

Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge

  • Adam Leek
  • Ben Robb
  • Brody Klinge
  • Callan Rydz
  • Chris Dobey
  • Damon Heta
  • Danny Noppert
  • Daryl Gurney
  • Dirk van Duijvenbode
  • Gerwyn Price
  • Gian van Veen
  • James Wade
  • Jermaine Wattimena
  • Jim Long
  • Jonny Clayton
  • Josh Rock
  • Karel Sedlacek
  • Kevin Doets
  • Luke Humphries
  • Luke Littler
  • Maik Kuivenhoven
  • Michael van Gerwen
  • Motomu Sakai
  • Nathan Aspinall
  • Raymond Smith
  • Rob Cross
  • Ross Smith
  • Ryan Searle
  • Simon Whitlock
  • Stephen Bunting
  • Viktor Tingström
  • Wessel Nijman

Jermaine Wattimena rückte für Gary Anderson nach, Dirk van Duijvenbode für Man Lok Leung. Nach den visa-bedingten Absagen von Lourence Ilagan und Alexis Toylo kamen Daryl Gurney und Maik Kuivenhoven ins Feld.

Qualifikation & Setzliste

24 + 4 + 4

Die 24 Direktplätze wurden über die abschließende World Series Order of Merit vergeben. Vier weitere nicht qualifizierte Spieler rückten über die PDC Order of Merit nach. Die letzten vier Tickets gingen beim Tour-Card-Holder-Qualifier an Callan Rydz, Rob Cross, Kevin Doets und Karel Sedlacek.

Für die Auslosung gesetzt waren Michael van Gerwen, Gerwyn Price, Luke Littler, Luke Humphries, Gian van Veen, Jonny Clayton, James Wade und Stephen Bunting. Die übrigen 24 Teilnehmer wurden ungesetzt zugelost.

Zur vollständigen World Series Order of Merit

Modus & Preisgeld

£450.000

Das Turnier wird im K.-o.-System gespielt. In der ersten Runde sind sechs Gewinnlegs nötig. Achtelfinale und Viertelfinale werden über zehn Gewinnlegs gespielt, Halbfinale und Finale über elf.

Platzierung Distanz Preisgeld
Sieger Best of 21 Legs £100.000
Finalist Best of 21 Legs £60.000
Halbfinale Best of 21 Legs £30.000
Viertelfinale Best of 19 Legs £17.500
Achtelfinale Best of 19 Legs £10.000
1. Runde Best of 11 Legs £5.000

Das Gesamtpreisgeld beträgt £450.000. Die World Series of Darts Finals sind kein Rankingturnier. Das erspielte Preisgeld zählt daher nicht für die PDC Order of Merit.

TV & Stream

2026

DAZN übertrug die Ausgabe 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Deutschland war das Turnier außerdem bei SPORT1 im Free-TV und im Livestream zu sehen.

Order of Merit

1 Rangliste

Die World Series Order of Merit erfasst die Punkte aus den World-Series-Turnieren und bildet die Grundlage für Qualifikation und Setzliste der Finals. Die folgende Übersicht übernimmt die Top 5 samt Stand automatisch von unserer zentral gepflegten Ranglistenseite. Das Preisgeld der Finals zählt nicht für die PDC Order of Merit.

World Series Order of Merit – Top 5

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Statistiken & Bestwerte

Endstand 2026

Die World Series of Darts Finals 2026 brachten vom ersten bis zum letzten Dart starke Leistungen hervor: hohe Averages, kurze Legs, große Checkouts und zahlreiche 180er. Die folgende Übersicht berücksichtigt das gesamte Turnier – von der ersten Runde bis zum Finale.

Das gesamte Turnier in Zahlen

32 Spieler bestritten insgesamt 31 Begegnungen und 415 Legs. Dabei gelangen 242 Aufnahmen mit 180 Punkten und 47 Checkouts von mindestens 100 Punkten. Sieben Partien gingen bis ins Entscheidungsleg. Kein Spieler gewann seine Begegnung zu null.

Ein 9-Darter fiel nicht. Die kürzesten gewonnenen Legs wurden in zehn Darts beendet. Insgesamt gelangen 64 Legs mit höchstens zwölf Darts – rund 15,4 Prozent aller ausgespielten Legs.

TurnierkennzahlGesamt
Teilnehmer32
Begegnungen31
Ausgespielte Legs415
180er242
Checkouts ab 100 Punkten47
Begegnungen im Entscheidungsleg7
Siege zu null0
9-Darter0
Legs mit höchstens zwölf Darts64

Scoring: Averages, First Nine und hohe Aufnahmen

Der höchste Match-Average des Turniers gelang Gerwyn Price im Halbfinale gegen Jonny Clayton: 104,07 Punkte pro Aufnahme. Ross Smith folgte mit 103,89 Punkten im Finale. Auch Prices Viertelfinale, Karel Sedlaceks Achtelfinale und Smiths Auftaktmatch gehörten zu den stärksten Scoring-Leistungen.

SpielerBegegnungDrei-Dart-Average
Gerwyn PriceHalbfinale gegen Jonny Clayton104,07
Ross SmithFinale gegen Gerwyn Price103,89
Gerwyn PriceViertelfinale gegen James Wade103,86
Karel SedlacekAchtelfinale gegen Gian van Veen103,30
Ross SmithErste Runde gegen Kevin Doets102,98

Insgesamt wurden elf individuelle Match-Averages von mindestens 100 Punkten erzielt. Diese Leistungen verteilten sich auf acht Spieler und neun Begegnungen. Die hohen Werte waren damit über mehrere Turnierphasen hinweg zu sehen.

Der Drei-Dart-Average umfasst sämtliche geworfenen Darts, einschließlich der Versuche auf Doppel. Der First-9-Average betrachtet ausschließlich die ersten neun Darts eines Legs und gibt deren Punktedurchschnitt pro drei Darts an.

Über das gesamte Turnier lagen bei dieser Kennzahl folgende Spieler vorne:

SpielerFirst-9-Average
Gerwyn Price110,59
Karel Sedlacek109,25
Stephen Bunting108,30
Ross Smith107,59
Luke Humphries107,23

Bei den 180ern führte Ross Smith die Turnierwertung mit 30 Maximums an. Dahinter folgten Gerwyn Price mit 25, Dirk van Duijvenbode mit 22 und Jonny Clayton mit 19. Luke Littler und Josh Rock erzielten jeweils 17.

Auch unterhalb des Maximums wurde konstant hoch gescort:

Punkte pro AufnahmeAnzahl
100 bis 139 Punkte968
140 bis 179 Punkte568
Genau 180 Punkte242
Alle Aufnahmen ab 100 Punkten1.778

Die Bereiche sind getrennt gezählt: Eine 180 ist nicht zusätzlich in den 140-bis-179-Aufnahmen enthalten. Zusammen ergaben sich 810 Aufnahmen mit mindestens 140 Punkten.

Die Zahl der 180er und anderer hoher Aufnahmen ist eine Gesamtzahl. Spieler mit mehr bestrittenen Matches und Legs hatten entsprechend mehr Gelegenheiten, solche Aufnahmen zu erzielen.

Checkouts, Doppelquote und kurze Legs

Über das gesamte Turnier wurden 415 von 1.042 Versuchen auf Doppel verwandelt. Daraus ergibt sich eine Gesamtdoppelquote von 39,83 Prozent. Insgesamt blieben 627 Doppelversuche ohne erfolgreichen Legabschluss.

Die Gesamtdoppelquote berücksichtigt alle erfolgreichen und erfolglosen Doppelversuche gemeinsam. Sie ist kein einfacher Mittelwert der einzelnen Matchquoten. Auch das Bullseye zählt als Doppel, wenn es zum Leggewinn angeworfen wird.

Das höchste mögliche Checkout von 170 Punkten – der Big Fish – gelang zweimal: Daryl Gurney in der ersten Runde gegen Michael van Gerwen und Gerwyn Price im Viertelfinale gegen James Wade.

Weitere große Finishes waren Gurneys 164 im Achtelfinale, Stephen Buntings 161 in der ersten Runde sowie 160er-Checkouts von Jermaine Wattimena in der ersten Runde und Gian van Veen im Achtelfinale.

CheckoutSpielerTurnierphase
170Daryl GurneyErste Runde
170Gerwyn PriceViertelfinale
164Daryl GurneyAchtelfinale
161Stephen BuntingErste Runde
160Jermaine WattimenaErste Runde
160Gian van VeenAchtelfinale

Insgesamt wurden 47 Checkouts ab 100 Punkten erzielt. Ross Smith führte diese Wertung mit acht an. Josh Rock gelangen fünf; Gerwyn Price, Jonny Clayton und Gian van Veen verbuchten jeweils vier, James Wade drei.

Die kürzesten Legs des Turniers verteilen sich wie folgt:

Darts bis zum LeggewinnAnzahl
Neun Darts0
Zehn Darts5
Elf Darts18
Zwölf Darts41
Insgesamt höchstens zwölf Darts64

Ross Smith gelangen zwei Zehn-Darter. Gerwyn Price, Nathan Aspinall und Luke Humphries spielten jeweils einen.

Ein Zehn-Darter benötigt nach drei vollständigen Aufnahmen nur noch einen Dart zum Leggewinn, ein Elf-Darter zwei und ein Zwölf-Darter drei. Entscheidend ist die tatsächliche Zahl der geworfenen Darts einschließlich möglicher Fehlversuche.

So war Prices Ausgleich zum 6:6 im Halbfinale gegen Clayton ein Zwölf-Darter: Nach neun Darts standen 54 Punkte Rest. Auf Single 14 folgten ein Fehlwurf auf Doppel 20 und anschließend der Treffer auf Tops.

Anwurf, Breaks und die einzelnen Turnierphasen

In 274 der 415 Legs gewann der Spieler, der das Leg begonnen hatte. Das entspricht einer Anwurf-Erfolgsquote von 66,02 Prozent. In den übrigen 141 Legs gelang dem Gegner ein Break – also ein Leggewinn gegen den Anwurf. Die Breakquote lag damit bei 33,98 Prozent.

Die Verteilung über die Turnierphasen zeigt, dass hohe Scores und kurze Legs bereits in den Auftaktrunden eine wichtige Rolle spielten:

TurnierphaseMatchesLegs180erBreaksLegs mit höchstens zwölf Darts
Erste Runde16159875719
Achtelfinale8137724622
Viertelfinale466452415
Halbfinale2372275
Finale1161673
Gesamt3141524214164

Im Finale wurden in 16 Legs ebenfalls 16 Maximums geworfen: elf von Ross Smith und fünf von Gerwyn Price. Drei Legs waren nach höchstens zwölf Darts beendet, sieben gingen gegen den Anwurf.

Nach dem Zwischenstand von 5:5 gewann Smith sechs Legs in Folge und sicherte sich den Titel mit 11:5. Seine Checkouts von 123 und 127 Punkten gehörten zu den entscheidenden Momenten dieser Schlussphase. Mit einem Average von 103,89 und elf 180ern lieferte er dabei die zweitbeste individuelle Match-Average-Leistung des gesamten Turniers.

Historie & Sieger

Seit 2015
2013–2015: Warum die World Series ein Finalturnier bekam

Die World Series of Darts entstand 2013 als Teil der internationalen Expansion der PDC. Den Auftakt bildeten die Dubai Darts Masters im Mai. Die Serie sollte bekannte Profis vor ein neues Publikum bringen und Spitzendarts außerhalb seiner traditionellen Märkte vor Ort erlebbar machen.

2015 kam ein gemeinsames Abschlussturnier hinzu: Am 21. und 22. November spielten 24 Teilnehmer in der Braehead Arena in Glasgow die ersten World Series of Darts Finals aus. Insgesamt wurden 155.000 Pfund ausgeschüttet, der Sieger erhielt 30.000 Pfund. Die World Series als internationale Veranstaltungsreihe und die Finals als eigenes Turnier haben damit unterschiedliche Gründungsjahre.

Die World Series Order of Merit wurde zur Grundlage für Startplätze und Setzpositionen bei den Finals.

2015–2017: Drei Titel in Glasgow für Van Gerwen

Schon das Premierenfinale ging über die volle Distanz. Michael van Gerwen führte gegen Peter Wright zunächst 4:0, lag später aber 9:10 zurück. Mit einem 129er-Finish über das Bullseye erzwang er das Entscheidungsleg, das er mit einem 11-Darter zum 11:10 gewann.

2016 besiegte Van Gerwen Wright erneut, diesmal mit 11:9. Ein Jahr später folgte ein 11:6 gegen Gary Anderson. Damit blieb der Niederländer während der gesamten Glasgow-Ära ungeschlagen. Wright und Anderson erreichten zwar vor schottischem Publikum das Finale, einen Heimsieg gab es jedoch nicht.

2018–2019: Standortwechsel und das Ende der ersten Siegesserie

2018 wechselten die Finals ins Multiversum nach Schwechat bei Wien. Zugleich bekam das Turnier erstmals einen anderen Sieger: Raymond van Barneveld schlug Van Gerwen im Viertelfinale mit 10:8, unterlag anschließend aber James Wade.

Wade gewann das Endspiel gegen Michael Smith mit 11:10. Smith vergab im Entscheidungsleg fünf Matchdarts, ehe Wade auf Doppel 18 traf. Nur eine Woche nach seinem Erfolg bei der European Championship hatte Wade damit den nächsten großen TV-Titel gewonnen.

2019 fanden die Finals erstmals im AFAS Live in Amsterdam statt. Das Endspiel bestritten mit Van Gerwen und Danny Noppert zwei Niederländer. Van Gerwens 11:2 brachte ihm seinen vierten Titel und blieb bis einschließlich 2026 der deutlichste Finalsieg.

2020–2022: Salzburg, die Rückkehr nach Amsterdam und drei walisische Siege

Im Pandemie-Jahr 2020 wurde in der Salzburgarena mit begrenztem Publikum und Schutzmaßnahmen gespielt. Van Gerwen verlor sein Auftaktspiel gegen Glen Durrant. Den Titel holte Gerwyn Price mit einem 11:9 gegen Rob Cross.

2021 kehrte das Turnier ins AFAS Live zurück. Jonny Clayton setzte sich am Finaltag nacheinander gegen Price, Van Gerwen und Dimitri Van den Bergh durch. Das Finale gewann er mit 11:6 und einem Average von 101,63. Nach Masters, Premier League und World Grand Prix war es sein vierter TV-Titel des Jahres.

2022 gewann Price zum zweiten Mal. Sein 11:10 gegen Dirk van Duijvenbode war nach 2015 und 2018 das dritte Endspiel, das erst im letzten möglichen Leg entschieden wurde. Auf Van Gerwens Dominanz in den Anfangsjahren folgte damit eine Phase mit drei walisischen Turniersiegen hintereinander.

Die Besonderheit: Serienrangliste und eigener Finals-Titel

Unter den PDC-Turnieren nehmen die World Series Finals eine besondere Stellung ein: Ihr Preisgeld zählt nicht zur regulären PDC Order of Merit. Die eigene World-Series-Rangliste arbeitet dagegen mit Punkten aus den internationalen Serienturnieren. Beide Wertungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben und dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Die Finals waren außerdem kein reines Treffen der einzelnen Turniersieger. Zum Teilnehmerfeld gehörten je nach Ausgabe neben den über die Serienwertung berücksichtigten Spielern auch eingeladene Profis und Teilnehmer aus einem Qualifikationsturnier für Tour-Card-Inhaber. Die genaue Verteilung dieser Plätze veränderte sich im Laufe der Jahre.

2023: Ein Neun-Darter auf dem Weg zum fünften Titel

Van Gerwen gelang im zweiten Leg seines Halbfinals gegen Luke Humphries der erste Neun-Darter in der Geschichte der Finals. Dennoch stand er später kurz vor dem Ausscheiden. Er überstand drei Matchdarts und gewann das Entscheidungsleg mit einem 12-Darter zum 11:10.

Im Finale folgte ein 11:4 gegen Nathan Aspinall, mit dem er seinen fünften Finals-Titel holte.

2024: 32 Teilnehmer verändern den Weg zum Titel

Zur zehnten Austragung wurde das Feld von 24 auf 32 Spieler erweitert. Zuvor hatten die acht gesetzten Profis ein Freilos für die erste Runde erhalten. Nun mussten auch sie zum Auftakt antreten. Statt 23 gab es 31 Begegnungen, und jeder Spieler benötigte fünf Siege für den Titel.

Das Gesamtpreisgeld stieg auf 400.000 Pfund. Sportlich prägte Luke Littler die Ausgabe: Bei seiner ersten Teilnahme gewann er am Finaltag gegen Chris Dobey, Van Gerwen und Michael Smith und spielte in allen drei Partien einen Average über 100.

Im Halbfinale machte Littler gegen Van Gerwen aus einem 2:4-Rückstand durch neun gewonnene Legs in Folge ein 11:4. Sein Average betrug 107,95. Im Endspiel bezwang er Smith ebenfalls mit 11:4.

2025: Van Gerwens sechster Erfolg

Ein Jahr später trafen Littler und Van Gerwen im Finale aufeinander. Der Niederländer hatte zuvor gegen Wessel Nijman und Rob Cross Matchdarts überstanden. Nach Siegen über Humphries und Josh Rock gewann er auch das Endspiel mit 11:7.

Littler hatte einen 3:6-Rückstand noch ausgeglichen, danach holte Van Gerwen fünf der letzten sechs Legs. Zum Titel checkte er 130 Punkte auf Doppel 5. Der Erfolg beendete seine zweijährige Wartezeit auf einen PDC-Major-Titel; auch den vorherigen hatte er 2023 bei den World Series Finals gewonnen.

2026: Ross Smith gewinnt erstmals die Finals

Die zwölfte Ausgabe fand vom 17. bis 20. September 2026 an vier Spieltagen im AFAS Live in Amsterdam statt. Die erste Runde verteilte sich auf Donnerstag und Freitag, das Achtelfinale auf Samstag. Viertelfinale, Halbfinale und Finale wurden am Sonntag ausgetragen.

Ross Smith gewann das Finale gegen Gerwyn Price mit 11:5 und holte erstmals den Titel bei den World Series of Darts Finals. Nach dem 5:5 gewann Smith sechs Legs in Folge. Auf dem Weg ins Endspiel setzte er sich am Finaltag gegen Josh Rock mit 10:7 und gegen Gian van Veen mit 11:8 durch.

Die Siegerbilanz nach zwölf Austragungen

Von 2015 bis 2026 gewannen sechs verschiedene Spieler die Finals: Van Gerwen holte sechs Titel, Price zwei sowie Wade, Clayton, Littler und Ross Smith jeweils einen.

Die folgenden Karten zeigen die Finalergebnisse aller zwölf Austragungen von 2015 bis 2026.

Sieger der World Series of Darts Finals

2026
Ross Smith 11
Gerwyn Price 5
2025
Michael van Gerwen 11
Luke Littler 7
2024
Luke Littler 11
Michael Smith 4
2023
Michael van Gerwen 11
Nathan Aspinall 4
2022
Gerwyn Price 11
Dirk van Duijvenbode 10
2021
Jonny Clayton 11
Dimitri Van den Bergh 6
2020
Gerwyn Price 11
Rob Cross 9
2019
Michael van Gerwen 11
Danny Noppert 2
2018
James Wade 11
Michael Smith 10
2017
Michael van Gerwen 11
Gary Anderson 6
2016
Michael van Gerwen 11
Peter Wright 9
2015
Michael van Gerwen 11
Peter Wright 10

News zu den World Series of Darts Finals

Aktuelle Meldungen zu Teilnehmern, Auslosung, Spielplan und dem Finalturnier in Amsterdam.