World Grand Prix 2026: Gerwyn Price bezwingt Nathan Aspinall und steht im Finale

Gerwyn Price hat als erster Spieler das Finale des World Grand Prix 2026 erreicht. Der Waliser setzte sich im Halbfinale mit 5:2 in Sätzen gegen Nathan Aspinall durch und steht damit nach 2020, 2021 und 2023 zum vierten Mal im Endspiel des Double-in-Turniers.

„The Iceman“ fand früh besser in die Partie und präsentierte sich vor allem beim für den World Grand Prix typischen Double-in deutlich sicherer. Aspinall hatte dagegen immer wieder Schwierigkeiten, seine Legs zu eröffnen. Die Nummer 4 der Welt nutzte diese Schwächen konsequent und erspielte sich schnell eine komfortable Führung.

Nach den ersten drei Sätzen lag der frühere Weltmeister bereits mit 3:0 vorne und hatte das Halbfinale damit zunächst klar unter Kontrolle. Nathan Aspinall stabilisierte sich anschließend und konnte den Rückstand verkürzen, eine vollständige Wende gelang ihm jedoch nicht mehr. In den entscheidenden Momenten blieb Price effizient und brachte den Vorsprung schließlich mit 5:2 ins Ziel.

Auch die Zahlen spiegeln den Unterschied wider. Beim World Grand Prix wurde erneut deutlich, wie wichtig die Startdoppel sein können. Gerwyn Price beendete die Partie mit einem  Average von 89,90 Punkten, Aspinall kam auf 84,63 Punkte. Bei den 180ern lagen beide Spieler mit jeweils sechs Maxima gleichauf. Das höchste Finish gehörte mit 132 Punkten dem Engländer, während der 41-Jährige maximal 101 Punkte auscheckte.

Price macht beim World Grand Prix auf den Doppeln den Unterschied

Vor allem auf den Doppeln hatte Price klare Vorteile. Beim Einstieg in die Legs traf „The Iceman“ 28 seiner 55 Versuche und erreichte damit eine Quote von 51 Prozent. Nathan Aspinall benötigte für ebenfalls 28 erfolgreiche Starts insgesamt 78 Versuche und kam lediglich auf 36 Prozent.

Auch auf den Abschlussdoppeln war der Waliser effizienter. Er verwandelte 17 von 38 Versuchen und erreichte damit rund 45 Prozent. Aspinall traf 11 von 30 Versuchen und kam auf etwa 37 Prozent. Insgesamt entschied Gerwyn Price 17 Legs für sich, sein Gegner gewann elf.

Trotz des deutlichen Ergebnisses sah der Finalist bei seiner eigenen Leistung noch Luft nach oben. Im Gespräch mit der PDC sagte der Waliser nach dem Match: „In diesem Spiel war ich phasenweise gut. Aber ja, ich muss mich steigern.“ Gleichzeitig machte er deutlich, welches Niveau er sich selbst zutraut: „Ich spiele phasenweise gut genug. In meinen guten Phasen spiele ich einige der besten Darts der Welt.“

Auch den erneuten Finaleinzug ordnete der 41-Jährige nach der Partie ein: „Natürlich ärgert es mich, wenn ich verliere, aber es ist nicht das Allerwichtigste. Ich bin hier, um Titel zu gewinnen und Geld zu verdienen. Aber ja, ich stehe wieder in einem Finale, im dritten in Folge. Das ist großartig.“

Mit dem 5:2-Erfolg erreicht er zum vierten Mal das Finale des World Grand Prix. Bereits 2020, 2021 und 2023 stand der frühere Weltmeister im Endspiel. Für Nathan Aspinall endet das Turnier dagegen im Halbfinale.

Am Sonntagabend bekommt Gerwyn Price nun erneut die Chance auf den Titel. Im Finale des World Grand Prix trifft „The Iceman“ auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen James Wade und Luke Humphries. Nach dem Erfolg gegen Aspinall fehlt ihm nur noch ein Sieg zum Triumph beim World Grand Prix.

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