Martin Schindler hat bei Players Championship 25 einen enttäuschenden Auftakt erlebt. Der Deutsche unterlag Nick Kenny bereits in der ersten Runde mit 4:6 und musste das Turnier frühzeitig beenden. Niko Springer gelang dagegen der Sprung in die nächste Runde. Er setzte sich mit 6:4 gegen Cam Crabtree durch. Für Maximilian Czerwinski war nach einem deutlichen 1:6 gegen Chris Dobey ebenfalls bereits zum Start Schluss.
Schindler und Kenny begegneten sich statistisch nahezu auf Augenhöhe. Der Waliser kam auf einen Average von 89,26 Punkten, Schindler spielte 88,42 Punkte pro Aufnahme. Der geringe Unterschied zeigt, dass die Partie keineswegs außer Reichweite lag. In den entscheidenden Momenten setzte sich jedoch Kenny durch und fügte Schindler das nächste frühe Aus innerhalb weniger Tage zu.
Beim World Matchplay in Blackpool waren Schindler und Springer ebenfalls jeweils in der ersten Runde ausgeschieden. Schindler hatte Gerwyn Price lange gefordert, sich dem Waliser am Ende aber mit 9:11 geschlagen geben müssen. Springer verlor bei seinem Debüt im Winter Gardens mit 6:10 gegen Luke Littler. Während Schindler nun auch auf dem Floor zum Auftakt scheiterte, gelang Springer die erhoffte Reaktion.
Glänzen musste Springer gegen Crabtree dafür nicht. Sein Average von 86,01 Punkten reichte jedoch aus, um das Match mit 6:4 für sich zu entscheiden. Nach dem schweren Los gegen Littler beim World Matchplay zählt für den 25-Jährigen zunächst vor allem das Ergebnis. Mit dem Einzug in die zweite Runde erhält Springer nun die Gelegenheit, sich auf dem Floor weiter in das Turnier zu spielen.
Czerwinski erlebte dagegen einen schwierigen Nachmittag. Gegen Dobey geriet der Deutsche deutlich ins Hintertreffen und gewann beim 1:6 lediglich ein Leg. Während der Engländer einen Average von 94,55 Punkten erreichte, blieb Czerwinski bei 72,28 Punkten. Damit war die Partie frühzeitig entschieden.
Auch Arno Merk musste eine klare Auftaktniederlage hinnehmen. Der Deutsche unterlag William O’Connor mit 0:6 und kam dabei auf einen Average von 78,61 Punkten. Springer setzte damit aus dem hier betrachteten deutschen Quartett das einzige positive Ergebnis. Für Schindler bleibt dagegen kaum Zeit, dem nächsten Rückschlag lange nachzuhängen: Bereits bei Players Championship 26 bietet sich die nächste Gelegenheit, auf dem Floor eine Antwort zu geben.










