Lukas Wenig kennt man im Darts eigentlich von der Oche. Nun wurde der deutsche Darter allerdings in einer ganz anderen Disziplin zum Thema: Simon Whitlock erzählte im Double Tops Podcast von einem Armdrück-Duell mit dem Deutschen – und lieferte dabei eine Anekdote mit Schmunzelfaktor.
Beide standen zuletzt noch auf der großen WM-Bühne: Wenig gab bei der vergangenen PDC-WM sein Ally-Pally-Debüt, Whitlock kehrte nach seiner Qualifikation über die ANZ Premier League ebenfalls in den Alexandra Palace zurück. Diesmal geht es bei den beiden aber nicht um Sets, Legs oder Doppelquoten – sondern um ein Duell der anderen Art.
Der Australier ist im Darts seit Jahren für auffällige Pfeile, markante Auftritte und seinen eigenen Unterhaltungswert bekannt. Auch abseits des Dartboards sorgt „The Wizard“ immer wieder für Gesprächsstoff. Whitlock besitzt nach eigener Aussage sogar eine eigene Armdrück-Bank zu Hause, die ihm sein Sohn Mason gekauft haben soll.
Ganz nebenbei scheint Whitlock das Hobby durchaus ernst zu nehmen. Im Podcast erzählte er von Armdrück-Duellen mit anderen Dartspielern, bei denen gelegentlich auch kleinere Beträge im Spiel seien. Mal gehe es um zehn oder zwanzig Pfund, in einzelnen Fällen offenbar auch um mehr.
Warum Whitlock selbst vor Armdrücken warnt
Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass Whitlock das Armdrücken für Dartspieler nicht unbedingt empfiehlt. Schließlich sind Handgelenke, Unterarme und Schultern im Darts keine unwichtigen Körperbereiche. Wer stundenlang Darts wirft, braucht genau dort Gefühl, Stabilität und Wiederholbarkeit.
Trotzdem scheint ihn das nicht davon abzuhalten, andere Spieler herauszufordern. Whitlock trainiert dafür nach eigener Aussage gezielt Handgelenke, Unterarme und Schultern. Aus einer spontanen Spielerei wird damit fast schon ein kleines Nebenhobby – natürlich mit der für Whitlock typischen Mischung aus Ehrgeiz, Humor und Wettkampflust.
Lukas Wenig wird zur Anekdote
Für deutsche Darts-Fans dürfte vor allem diese Passage interessant sein. Whitlock erzählte, er habe den Deutschen beim Armdrücken besiegt. Seine trockene Erklärung: Wenig sei nach Whitlocks Darstellung zwar Powerlifter, habe aber „schwache Handgelenke“.
Das klingt im ersten Moment spitz, sollte aber nicht größer gemacht werden, als es ist. Die Aussage wirkt weniger wie eine echte Spitze gegen den Deutschen, sondern eher wie eine typische Whitlock-Geschichte aus dem Darts-Umfeld. Auch Namen wie Aaron Monk und Gerwyn Price fielen im Zusammenhang mit möglichen oder bisherigen Armdrück-Duellen.
Für Wenig dürfte die Bemerkung ohnehin eher unter Kabinenhumor fallen. Sportlich hat das Armdrücken mit dem eigentlichen Darts-Wettkampf wenig zu tun. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, warum der Darts-Sport auch abseits von Average, Doppelquote und Ranglistenpunkten immer wieder Gesprächsstoff liefert.
Am Ende bleibt es ein Duell der anderen Art: Lukas Wenig gegen Whitlock, nicht an der Oche, sondern am Armdrück-Tisch.







