Hungarian Darts Trophy 2026: Wade sagt Budapest ab – Razma rückt nach

Die Hungarian Darts Trophy 2026 muss kurz vor dem Start eine weitere Änderung im Teilnehmerfeld verkraften. James Wade hat seine Teilnahme am Turnier in Budapest zurückgezogen. Der Engländer war ursprünglich als gesetzter Spieler eingeplant, wird im MVM Dome aber nicht antreten.

Die PDC bestätigte den kurzfristigen Rückzug über ihre offiziellen Social-Media-Kanäle. Da Wade erst nach der Auslosung absagte, greift Regel 3.7 des PDC-Regelwerks. Demnach wird der freie Platz im Draw direkt ersetzt. Madars Razma rückt dadurch auf die Position des Engländers nach und übernimmt auch dessen Platz in der zweiten Runde.

Für den Letten bedeutet das einen direkten Einstieg am Samstag. Er trifft dann auf den Sieger der Erstrundenpartie zwischen Martin Schindler und Keane Barry. Obwohl Razma ursprünglich nicht zum gesetzten Feld gehörte, übernimmt er durch den späten Wechsel exakt die Position im Turnierbaum.

Razma übernimmt den freien Platz im Draw

Für Wade kommt die Absage nur wenige Tage nach seinem Erfolg bei den Australian Darts Masters. In Wollongong gewann „The Machine“ das Finale gegen Brody Klinge und holte damit einen weiteren Titel auf der World Series. Einen konkreten Grund für seinen Verzicht auf Budapest nannte die PDC zunächst nicht.

Der Rückzug ist zudem nicht die erste kurzfristige Änderung im Teilnehmerfeld der Hungarian Darts Trophy. Bereits zuvor hatte Gerwyn Price seine Teilnahme abgesagt. Für den Waliser rückte Callan Rydz nach. Im Gegensatz zur Situation bei Wade geschah diese Änderung jedoch noch vor der Auslosung und konnte deshalb regulär in den Draw eingearbeitet werden.

Für das Turnier bedeutet das, dass sich das Teilnehmerfeld innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal verändert hat. Gerade bei einem European-Tour-Event mit gesetzten Spielern kann ein später Rückzug die Wege im Draw spürbar verschieben. Durch die klare Ersatzregel der PDC bleibt der Turnierbaum dennoch nachvollziehbar und muss nicht komplett neu ausgelost werden.

Der späte Zeitpunkt der Absage sorgt nun dafür, dass die bestehende Struktur des Turnierbaums unangetastet bleibt. Statt eines neuen Losverfahrens rückt Razma direkt in die freie Position. Damit weiß auch Martin Schindler bereits vor seinem Auftaktmatch, welcher mögliche Gegner in Runde zwei wartet.

Für Schindler verändert sich damit auch der mögliche Weg durch den Turnierbaum. Statt auf einen erfahrenen Major-Sieger wie Wade könnte er nun auf den Letten treffen, sofern er seine erste Runde gegen Barry übersteht. Der Nachrücker erhält seinerseits die Chance, ohne Erstrundenmatch direkt in die zweite Runde einzusteigen und dort um den Einzug ins Achtelfinale zu spielen.

Die Hungarian Darts Trophy beginnt am Freitag im MVM Dome in Budapest und läuft bis Sonntag. Durch die Absage des Engländers und das Nachrücken von Razma ist das Teilnehmerfeld kurz vor Turnierstart noch einmal angepasst worden. Für die sportliche Struktur des Draws bleibt der Ablauf dennoch klar: Schindler oder Barry treffen am Samstag auf den Letten.

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