Die Hungarian Darts Trophy 2026 liefert im MVM Dome zahlreiche statistische Höhepunkte. Neben den Ergebnissen stehen die Zahlen hinter den Leistungen im Mittelpunkt: Averages, 180er, Doppelquoten, Highfinishes und besondere Matchwerte.
Die Auswertung basiert auf den Matchstatistiken der ersten beiden Turniertage. Insgesamt wurden 32 Partien analysiert.
Hungarian Darts Trophy 2026: Statistikstand nach Tag 1
Stand: 29. August 2026 nach der ersten Runde
| Bereich | Wert |
|---|---|
| Spiele | 16 |
| Spieler | 32 |
| Gespielte Legs | 142 |
| 180er | 77 |
| Aufnahmen mit 140+ | 178 |
| Aufnahmen mit 100+ | 325 |
| Getroffene Doppel | 142 |
| Doppelversuche | 419 |
| Doppelquote | 33,89 % |
| Checkouts über 100 | 22 |
| Höchstes Finish | Rob Cross – 170 |
Die erste Runde zeigte ein ausgeglichenes Bild. Während einige Spieler mit hohen Averages überzeugten, entschieden andere Partien über die Effizienz auf die Doppelfelder.
Die höchsten Averages der ersten Runde
| Spieler | Average | Ergebnis |
|---|---|---|
| Beau Greaves | 104,88 | 5:6 gegen Rob Cross |
| Rob Cross | 101,90 | 6:5 gegen Beau Greaves |
| Tom Sykes | 101,20 | 6:1 gegen Cameron Menzies |
| Keane Barry | 100,77 | 6:2 gegen Martin Schindler |
| Damon Heta | 100,67 | 5:6 gegen James Hurrell |
Beau Greaves spielte bei ihrem European-Tour-Debüt direkt den höchsten Average der ersten Runde. Trotz 104,88 Punkten im Schnitt musste sich die Engländerin Rob Cross im Entscheidungsleg geschlagen geben.
Auch Damon Heta blieb trotz eines dreistelligen Averages ohne Sieg. Die Partie gegen James Hurrell zeigte erneut, dass ein hoher Average alleine nicht für einen Erfolg reicht.
Die meisten 180er
| Spieler | 180er |
|---|---|
| James Hurrell | 6 |
| Beau Greaves | 5 |
| Damon Heta | 5 |
| William O’Connor | 4 |
| Dave Chisnall | 4 |
| László Kádár | 4 |
| Callan Rydz | 4 |
James Hurrell war der treffsicherste Spieler auf die Triple-20. Mit sechs Maximums führte er die 180er-Wertung der ersten Runde an.
Die besten Doppelquoten
Berücksichtigt sind Spieler mit mindestens fünf Versuchen auf ein Doppelfeld.
| Spieler | Doppelquote | Treffer |
|---|---|---|
| Ryan Joyce | 66,67 % | 6/9 |
| András Borbély | 60,00 % | 3/5 |
| James Hurrell | 60,00 % | 6/10 |
| Joe Cullen | 60,00 % | 6/10 |
| Beau Greaves | 55,56 % | 5/9 |
| Rob Cross | 54,55 % | 6/11 |
Ryan Joyce zeigte die höchste Effizienz auf die Doppel. Seine sechs Treffer bei neun Versuchen waren ein entscheidender Faktor beim Sieg gegen Cristo Reyes.
Die höchsten Checkouts
| Spieler | Finish |
|---|---|
| Rob Cross | 170 |
| Ryan Joyce | 167 |
| Adam Leek | 164 |
| Keane Barry | 154 |
| Joe Cullen | 138 |
| Dave Chisnall | 136 |
| Callan Rydz | 132 |
Rob Cross sorgte mit einem 170er-Finish für den spektakulärsten Checkout der ersten Runde.
Die auffälligsten Leistungen der ersten Runde
Greaves und Heta trotz Topwerten ausgeschieden
Die Statistik zeigt deutlich, dass starke Scoringwerte nicht automatisch zum Sieg führen. Beau Greaves spielte den höchsten Average des Tages, verlor aber knapp gegen Rob Cross. Damon Heta erreichte ebenfalls einen Average von über 100 Punkten, musste sich jedoch James Hurrell geschlagen geben.
Gilding mit perfekter Kontrolle
Andrew Gilding gehörte zwar nicht zu den fünf besten Averages der ersten Runde, überzeugte aber mit hoher Effizienz. Beim 6:0 gegen Milan Biro traf er sechs seiner zwölf Doppelversuche und nutzte seine Chancen konsequent.
Cross mit dem Highlight-Finish
Rob Cross kombinierte beim Sieg gegen Beau Greaves einen Average von 101,90 Punkten mit dem höchsten Checkout des Turniers. Sein 170er-Finish war der Höhepunkt der ersten Runde.
Fünf Decider und ein Whitewash
Die erste Runde bot zahlreiche enge Partien. Fünf Begegnungen wurden erst im Entscheidungsleg entschieden:
- László Kádár gegen Daryl Gurney
- Krzysztof Ratajski gegen Callan Rydz
- Rob Cross gegen Beau Greaves
- Nándor Major gegen Niels Zonneveld
- James Hurrell gegen Damon Heta
Den einzigen Whitewash des ersten Turniertages feierte Andrew Gilding beim 6:0 gegen Milan Biro.
Hungarian Darts Trophy 2026: Statistikstand nach Tag 2
Stand: 30. August 2026, nach der zweiten Runde
Nach zwei Turniertagen sind bei der Hungarian Darts Trophy 2026 insgesamt 32 Partien abgeschlossen. Auf die 142 Legs der ersten Runde folgten am Samstag weitere 141 Legs in der zweiten Runde. Damit wurden vor dem Finaltag bereits 283 Legs gespielt.
| Bereich | Tag 1 | Tag 2 | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Spiele | 16 | 16 | 32 |
| Gespielte Legs | 142 | 141 | 283 |
| Decider | 5 | 2 | 7 |
| 6:0-Whitewashes | 1 | 2 | 3 |
Über die ersten beiden Turniertage hinweg wurden 283 von 761 Versuchen auf Doppel verwandelt. Die Gesamtquote der Hungarian Darts Trophy 2026 liegt vor dem Finaltag bei 37,19 Prozent.
Der statistische Höhepunkt des Samstags kam von Gary Anderson. Der Schotte spielte beim 6:2 gegen Krzysztof Ratajski einen Average von 105,27 Punkten und übernahm damit die Spitze der bisherigen Turnierwertung. Beau Greaves hatte am Freitag mit 104,88 Punkten den Bestwert der ersten Runde gesetzt.
Tag 2 – Nachmittag deutlich stärker als der Abend
| Bereich | Nachmittag | Abend |
|---|---|---|
| Spiele | 8 | 8 |
| Gespielte Legs | 76 | 65 |
| Average aller Spieler | 95,73 | 90,90 |
| Average der Sieger | 98,62 | 94,07 |
| Average der Verlierer | 92,85 | 87,73 |
| Decider | 2 | 0 |
| 6:0-Whitewashes | 0 | 2 |
Am zweiten Turniertag wurden insgesamt 141 Doppel getroffen. Dafür benötigten die 32 Spieler 342 Versuche, was einer gemeinsamen Doppelquote von 41,23 Prozent entspricht. Der Abend lag mit 42,21 Prozent leicht über dem Nachmittag mit 40,43 Prozent.
Der Unterschied zwischen den beiden Sessions war deutlich. Am Nachmittag lag der Average über alle 16 Spieler bei 95,73 Punkten, am Abend nur noch bei 90,90. Besonders stark war die Gruppe der Nachmittagssieger: Ross Smith, Dave Chisnall, Jermaine Wattimena, Danny Noppert, Ryan Searle, Rob Cross, Gary Anderson und Chris Dobey kamen gemeinsam auf durchschnittlich 98,62 Punkte.
Am Abend sank der Schnitt der acht Sieger auf 94,07 Punkte. Dennoch gab es dort mit Dirk van Duijvenbodes 6:3 gegen Luke Humphries eine der größten sportlichen Überraschungen des Tages sowie zwei Whitewashes durch Gian van Veen und Josh Rock.
Tag 2 – Nachmittagssession
| Begegnung | Ergebnis | Averages |
|---|---|---|
| Ross Smith – William O’Connor | 6:2 | 101,33 – 97,41 |
| Wessel Nijman – Dave Chisnall | 2:6 | 89,43 – 100,47 |
| Jermaine Wattimena – Andrew Gilding | 6:4 | 96,67 – 90,80 |
| Danny Noppert – Ritchie Edhouse | 6:4 | 94,01 – 90,93 |
| Ryan Searle – Niko Springer | 6:4 | 97,31 – 94,23 |
| Luke Woodhouse – Rob Cross | 5:6 | 100,12 – 100,54 |
| Gary Anderson – Krzysztof Ratajski | 6:2 | 105,27 – 88,26 |
| Chris Dobey – Tom Sykes | 6:5 | 93,33 – 91,64 |
Vier Spieler durchbrachen am Nachmittag die Marke von 100 Punkten im Average. Anderson führte das Feld mit 105,27 an, gefolgt von Ross Smith mit 101,33, Rob Cross mit 100,54 und Dave Chisnall mit 100,47. Auch Luke Woodhouse spielte mit 100,12 dreistellig, musste sich Cross jedoch im Entscheidungsleg geschlagen geben.
Chris Dobey war mit sieben 180ern der stärkste Maximum-Werfer der Session und setzte damit zugleich einen neuen Einzelbestwert des Turniers. Zuvor hatte James Hurrell mit sechs Maximums in einem Match die Spitze gehalten.
Tag 2 – Abendsession
| Begegnung | Ergebnis | Averages | 180er | Doppel |
|---|---|---|---|---|
| Stephen Bunting – Jonas Masalin | 6:1 | 97,86 – 88,88 | 2:0 | 6/10 – 1/4 |
| Jonny Clayton – László Kádár | 6:3 | 92,79 – 85,43 | 3:0 | 6/17 – 3/9 |
| Madars Razma – Keane Barry | 2:6 | 88,60 – 91,89 | 1:1 | 2/12 – 6/13 |
| Luke Humphries – Dirk van Duijvenbode | 3:6 | 92,67 – 98,34 | 2:4 | 3/6 – 6/11 |
| Michael van Gerwen – James Hurrell | 6:4 | 93,77 – 91,91 | 4:4 | 6/14 – 4/6 |
| Gian van Veen – Nándor Major | 6:0 | 98,02 – 82,14 | 2:1 | 6/9 – 0/1 |
| Nathan Aspinall – Ryan Joyce | 6:4 | 93,97 – 95,28 | 5:0 | 6/13 – 4/6 |
| Josh Rock – Joe Cullen | 6:0 | 85,89 – 76,91 | 1:1 | 6/20 – 0/3 |
In den acht Abendspielen wurden insgesamt 65 Legs gespielt. Die Spieler verwandelten dabei 65 von 154 Checkoutversuchen, was einer gemeinsamen Doppelquote von 42,21 Prozent entspricht.
Die beste Leistung nach Average lieferte Dirk van Duijvenbode. Beim 6:3 gegen Luke Humphries kam der Niederländer auf 98,34 Punkte, vier 180er und sechs Treffer bei elf Versuchen auf Doppel. Gian van Veen folgte mit 98,02 Punkten und benötigte gegen Nándor Major nur sechs Legs.
Der ungewöhnlichste Whitewash ging jedoch an Josh Rock. Der Nordire gewann gegen Joe Cullen mit 6:0, obwohl sein Average lediglich bei 85,89 Punkten lag. Cullen kam nur auf 76,91 Punkte und ließ seine drei Versuche auf Doppel ungenutzt. Rock benötigte selbst 20 Checkoutdarts für seine sechs Legs.
Die Bestwerte nach zwei Turniertagen
Höchste Averages
| Spieler | Average | Ergebnis |
|---|---|---|
| Gary Anderson | 105,27 | 6:2 gegen Krzysztof Ratajski |
| Beau Greaves | 104,88 | 5:6 gegen Rob Cross |
| Rob Cross | 101,90 | 6:5 gegen Beau Greaves |
| Ross Smith | 101,33 | 6:2 gegen William O’Connor |
| Tom Sykes | 101,20 | 6:1 gegen Cameron Menzies |
Bemerkenswert bleibt Beau Greaves: Ihr 104,88er-Average aus der ersten Runde ist nach 32 Spielen weiterhin der zweithöchste Wert des gesamten Turniers – obwohl sie ihre Partie gegen Rob Cross verlor.
Meiste 180er
James Hurrell führt die Maximum-Wertung nach zwei Tagen mit insgesamt zehn 180ern an. Sechs gelangen ihm beim Erstrundensieg gegen Damon Heta, weitere vier beim 4:6 gegen Michael van Gerwen. Dave Chisnall und Chris Dobey folgen mit jeweils sieben Maximums im bisherigen Turnierverlauf.
Den höchsten Einzelwert in nur einem Match hält Dobey. Beim 6:5 gegen Tom Sykes warf er sieben 180er.
Höchste Checkouts
| Spieler | Checkout |
|---|---|
| Rob Cross | 170 |
| Ryan Joyce | 167 |
| Gian van Veen | 167 |
| Adam Leek | 164 |
| Madars Razma | 158 |
| Keane Barry | 154 |
Der 170er-Checkout von Rob Cross aus der ersten Runde bleibt damit das höchste Finish der Hungarian Darts Trophy 2026. Van Veen zog am Samstag mit einem 167er-Finish mit Ryan Joyce gleich.
Auffällige Zahlen des zweiten Tages
- 105,27: Gary Anderson spielt den bisher höchsten Average des Turniers.
- 100,12: Luke Woodhouse spielt einen dreistelligen Average und scheidet trotzdem gegen Rob Cross aus.
- 95,28: Ryan Joyce spielt den höheren Average als Nathan Aspinall, verliert aber mit 4:6.
- 7: Chris Dobey wirft gegen Tom Sykes sieben 180er – Bestwert in einem einzelnen Match.
- 167: Gian van Veen spielt das höchste Checkout des zweiten Tages.
- 2 Whitewashes: Van Veen gegen Major und Rock gegen Cullen gewinnen jeweils 6:0.
- 2 Decider: Cross gegen Woodhouse und Dobey gegen Sykes gehen über die volle Distanz.
- 141 Legs: Tag 2 liegt damit nur ein Leg unter den 142 Legs des ersten Tages.
Sieger-Average ist nicht alles
Der zweite Turniertag zeigte erneut, wie stark sich Scoring und Ergebnis voneinander unterscheiden können. Ryan Joyce erzielte gegen Nathan Aspinall mit 95,28 Punkten den besseren Average und traf vier seiner sechs Versuche auf Doppel, verlor die Partie dennoch mit 4:6. Bereits am Freitag waren mehrere Spieler trotz des höheren Averages ausgeschieden.
Auch Josh Rocks 6:0 gegen Joe Cullen zeigt die andere Seite. Rock benötigte für den Whitewash lediglich einen Average von 85,89 Punkten. Entscheidend war, dass Cullen offensiv kaum Druck entwickelte und keine seiner drei Möglichkeiten auf Doppel nutzte.
Vor dem Finaltag führt Anderson damit die Average-Wertung an, Cross hält weiterhin das höchste Checkout und Hurrell liegt bei den Maximums vorne. Am Sonntag folgen zunächst die acht Achtelfinals, bevor am Abend Viertelfinale, Halbfinale und Finale gespielt werden.








