European Championship 2026

Auf einen Blick

Termin: 22.–25. Oktober 2026

Serie: PDC Major

Titelverteidiger: Gian van Veen

Austragungsort: Westfalenhalle, Dortmund

Teilnehmer: 32 Spieler

Preisgeld: £750.000

TV/Stream: Sport1 / DAZN / PDCTV

Status: Achtelfinale

Aktualisiert: 24. Oktober 2026, 22:43 Uhr

Die European Championship gehört zu den bedeutenden Major-Turnieren im professionellen Dartsport und bildet den sportlichen Höhepunkt zum Abschluss der European-Tour-Saison. Im Gegensatz zu anderen großen PDC-Turnieren erfolgt die Qualifikation hier ausschließlich über die European Tour Order of Merit. Die besten 32 Spieler dieser Rangliste sichern sich durch das auf der European Tour erspielte Preisgeld einen Startplatz bei der Darts-EM.


Spielplan & Ergebnisse

2026

Alle Uhrzeiten sind in deutscher Ortszeit angegeben. Die einzelnen Partien einer Session besitzen keine festen Startzeiten und beginnen nacheinander.

Seitlich wischen

1. Runde

Donnerstag, 22. Oktober – ab 19:00 Uhr (MESZ)

1. Runde · Spiel 2
Danny Noppert (5)5
Stephen Bunting (28)6
1. Runde · Spiel 3
Niels Zonneveld (4)3
Cameron Menzies (29)6
1. Runde · Spiel 4
Gerwyn Price (13)6
Rob Cross (20)2
1. Runde · Spiel 5
James Wade (16)5
Damon Heta (17)6
1. Runde · Spiel 6
Kim Huybrechts6
Ryan Searle (21)1
1. Runde · Spiel 7
Gian van Veen (8)6
Andrew Gilding (25)4
1. Runde · Spiel 8
Ross Smith (1)6
Karel Sedláček (32)4

Freitag, 23. Oktober – ab 19:00 Uhr (MESZ)

1. Runde · Spiel 9
Ryan Joyce (15)3
Jermaine Wattimena (18)6
1. Runde · Spiel 10
Krzysztof Ratajski (3)6
Dave Chisnall (30)2
1. Runde · Spiel 11
Nathan Aspinall (6)6
Cristo Reyes (27)3
1. Runde · Spiel 12
Jonny Clayton (7)6
Niko Springer (26)3
1. Runde · Spiel 13
Luke Littler (11)6
William O’Connor (22)3
1. Runde · Spiel 14
Wessel Nijman (2)5
Martin Schindler (31)6
1. Runde · Spiel 15
Kevin Doets (14)6
Michael van Gerwen (19)3
1. Runde · Spiel 16
Josh Rock (10)6
Chris Dobey (23)1

Alle 16 Erstrundenpartien sind gespielt. Ergebnisse wurden erst nach den jeweiligen Spielen eingetragen.

Achtelfinale

Die Paarungen im Turnierbaum stehen fest; die jeweiligen Sieger der ersten Runde wurden am 22. und 23. Oktober ermittelt. Die Reihenfolge der vier Spiele innerhalb jeder Samstagssession ist noch nicht bestätigt.

Samstag, 24. Oktober – ab 13:00 Uhr (MESZ)

Achtelfinale · Paarung 1
Ross Smith (1)10
Damon Heta (17)7
Achtelfinale · Paarung 2
Gian van Veen (8)6
Luke Woodhouse (9)10
Achtelfinale · Paarung 3
Cameron Menzies (29)4
Gerwyn Price (13)10
Achtelfinale · Paarung 4
Stephen Bunting (28)10
Kim Huybrechts3

Samstag, 24. Oktober – ab 19:00 Uhr (MESZ)

Achtelfinale · Paarung 5
Martin Schindler (31)10
Jermaine Wattimena (18)4
Achtelfinale · Paarung 6
Jonny Clayton (7)10
Josh Rock (10)8
Achtelfinale · Paarung 7
Krzysztof Ratajski (3)10
Kevin Doets (14)8
Achtelfinale · Paarung 8
Nathan Aspinall (6)5
Luke Littler (11)10
Viertelfinale

Sonntag, 25. Oktober – ab 13:00 Uhr (MEZ)

Viertelfinale · Spiel 1
Ross Smith (1)–
Luke Woodhouse (9)–
Viertelfinale · Spiel 2
Gerwyn Price (13)–
Stephen Bunting (28)–
Viertelfinale · Spiel 3
Martin Schindler (31)–
Jonny Clayton (7)–
Viertelfinale · Spiel 4
Krzysztof Ratajski (3)–
Luke Littler (11)–

Die Viertelfinalpaarungen ergeben sich aus dem Turnierbaum. Am 25. Oktober gilt nach der Zeitumstellung die mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Halbfinale

Sonntag, 25. Oktober – ab 19:00 Uhr (MEZ)

Halbfinale · Spiel 1
Sieger Viertelfinale 1–
Sieger Viertelfinale 2–
Halbfinale · Spiel 2
Sieger Viertelfinale 3–
Sieger Viertelfinale 4–

Die Halbfinals beginnen in der Abendsession. Die einzelnen Partien haben keine festen Startzeiten.

Finale

Sonntag, 25. Oktober – im Anschluss an die Halbfinals (MEZ)

Finale · Spiel 1
Sieger Halbfinale 1–
Sieger Halbfinale 2–

Das Endspiel ist Teil der Sonntagabendsession ab 19:00 Uhr; eine feste Einzelstartzeit ist nicht bekannt.

Teilnehmerfeld

32

Das Teilnehmerfeld ist nach der Dutch Darts Championship (ET15) komplett. Alle 32 Spieler sind über die European Tour Order of Merit qualifiziert; die Setznummern entsprechen der endgültigen Ranglistenreihenfolge. Die ersten Begegnungen finden am 22. und 23. Oktober statt.

SetzungSpielerLand
1Ross SmithEngland
2Wessel NijmanNiederlande
3Krzysztof RatajskiPolen
4Niels ZonneveldNiederlande
5Danny NoppertNiederlande
6Nathan AspinallEngland
7Jonny ClaytonWales
8Gian van VeenNiederlande
9Luke WoodhouseEngland
10Josh RockNordirland
11Luke LittlerEngland
NachrückerKim HuybrechtsBelgien
13Gerwyn PriceWales
14Kevin DoetsNiederlande
15Ryan JoyceEngland
16James WadeEngland
17Damon HetaAustralien
18Jermaine WattimenaNiederlande
19Michael van GerwenNiederlande
20Rob CrossEngland
21Ryan SearleEngland
22William O’ConnorIrland
23Chris DobeyEngland
24Dirk van DuijvenbodeNiederlande
25Andrew GildingEngland
26Niko SpringerDeutschland
27Cristo ReyesSpanien
28Stephen BuntingEngland
29Cameron MenziesSchottland
30Dave ChisnallEngland
31Martin SchindlerDeutschland
32Karel SedláčekTschechien

Luke Humphries musste seine Teilnahme an der European Championship 2026 am 22. Oktober krankheitsbedingt absagen. Kim Huybrechts rückte als nächstplatzierter, ursprünglich nicht qualifizierter Spieler nach und übernahm seinen Platz im Turnierbaum gegen Ryan Searle.

Ross Smith ist die Nummer eins der Setzliste, Karel Sedláček belegt den letzten Qualifikationsplatz. Das Teilnehmerfeld ist bestätigt; Ergebnisse liegen vor dem Turnierstart noch nicht vor.

Qualifikation & Setzliste

Top 32

Alle 32 Startplätze werden ausschließlich über das anrechenbare Preisgeld aus den 15 European-Tour-Turnieren 2026 vergeben. Zusätzliche Qualifikanten aus der PDC Order of Merit oder ProTour Order of Merit gibt es nicht. Die Setzliste steht nach ET15 fest.

GrundlageRegelStand
European Tour Order of Merit32 QualifikationsplätzeEndstand nach ET15 am 18. Oktober
Gesetzter TurnierbaumNr. 1 gegen Nr. 32, Nr. 2 gegen Nr. 31 usw.Auslosung am 19. Oktober bekannt gegeben

Bei gleichem Preisgeld ist für den Grenzplatz die offizielle Reihenfolge maßgeblich: Karel Sedláček liegt auf Platz 32 vor Kim Huybrechts (Platz 33); beide stehen bei £34.500.

Modus & Preisgeld

£750.000

Die European Championship wird im K.-o.-System mit 32 Teilnehmern und im Leg-Modus (501, Double-out) gespielt. Die erste Runde geht über maximal elf Legs, Achtel- und Viertelfinale über maximal 19 Legs, Halbfinale und Finale über maximal 21 Legs.

RundeDistanzPreisgeld pro Spieler
SiegerBest of 21 / First to 11£150.000
FinalistBest of 21 / First to 11£80.000
HalbfinaleBest of 21 / First to 11£50.000
ViertelfinaleBest of 19 / First to 10£35.000
Achtelfinale (2. Runde)Best of 19 / First to 10£20.000
1. RundeBest of 11 / First to 6£7.500

Insgesamt werden £750.000 ausgeschüttet. Der Sieger erhält £150.000. Das bei der European Championship erspielte anrechenbare Preisgeld zählt ausschließlich für die PDC Order of Merit (Weltrangliste), nicht für die ProTour oder European Tour Order of Merit.

TV & Stream

Live

SPORT1: Überträgt die European Championship in Deutschland im Free-TV und im Livestream. Einzelne TV-Sendezeiten können vom tatsächlichen Sessionbeginn abweichen; entscheidend ist das aktuelle Programm.

DAZN: Überträgt das PDC-Major im Livestream für Abonnenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

PDCTV: Internationale Übertragung, jedoch nicht für Abonnenten in Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. In diesen Ländern gelten die jeweiligen TV-Rechte.

TagSessionbeginnRundePartien
Do., 22. Oktober19:00 Uhr (MESZ)1. Runde8
Fr., 23. Oktober19:00 Uhr (MESZ)1. Runde8
Sa., 24. Oktober13:00 Uhr (MESZ)Achtelfinale4
Sa., 24. Oktober19:00 Uhr (MESZ)Achtelfinale4
So., 25. Oktober13:00 Uhr (MEZ)Viertelfinale4
So., 25. Oktober19:00 Uhr (MEZ)Halbfinale & Finale3

Alle Zeiten gelten für die deutsche Ortszeit. Am Sonntag, 25. Oktober 2026, endet die Sommerzeit. Die Partien beginnen innerhalb einer Session nacheinander und haben keine garantierten Einzelstartzeiten. Das TV-Programm und die regionalen Livestream-Angebote können davon abweichen.

Order of Merit

1 Rangliste

Das bei der European Championship erspielte anrechenbare Preisgeld fließt ausschließlich in die PDC Order of Merit (Weltrangliste) ein. Die folgenden Top 5 zeigen nur die PDC-Hauptrangliste und werden beim Aufruf dieser Turnierseite automatisch geladen, auch ohne den Toggle zu öffnen. Für die Qualifikation zur European Championship war hingegen die finale European Tour Order of Merit ausschlaggebend.

PDC Order of Merit – Top 5

Stand: 18. Oktober 2026 (nach ET15 / Dutch Darts Championship)

PlatzSpielerPreisgeld
1Luke Littler£3.113.500
2Luke Humphries£1.062.500
3Gian van Veen£1.045.750
4Gerwyn Price£787.000
5Jonny Clayton£706.000

Zur vollständigen PDC Order of Merit →

Qualifikationsgrenze: Karel Sedláček ist als Nummer 32 mit £34.500 qualifiziert; Kim Huybrechts folgt bei gleichem Preisgeld auf Platz 33. Maßgeblich ist die offizielle Reihenfolge der European Tour Order of Merit. Die angezeigten Top 5 der PDC-Hauptrangliste werden beim Seitenaufruf automatisch geladen; bei fehlendem oder veraltetem Abruf bleibt der geprüfte Stand vom 18. Oktober 2026 sichtbar.

Statistiken & Bestwerte

Tag 3

Stand nach Tag 3 · Achtelfinale abgeschlossen · Samstag, 24. Oktober 2026. Alle 16 Erstrunden- und acht Achtelfinalpartien der European Championship 2026 sind gespielt. Die Statistik umfasst 24 Begegnungen und sämtliche 32 Teilnehmer.

24 / 31Partien gespielt16 in Runde 1 · 8 im Achtelfinale
271Legs gespielt146 + 125 Legs
155180er insgesamt82 + 73 Maximums
1Neun-DarterLuke Woodhouse

Drei Höhepunkte nach dem Achtelfinale

Perfektes Leg · Spiel 1 180 · 180 · 141

Luke Woodhouse: Neun-Darter im vierten Leg beim 6:3 gegen Dirk van Duijvenbode. Zum Spielbericht →

Bester Match-Average · Achtelfinale 114,47

Luke Littler: 114,47 Punkte im Schnitt beim 10:5 gegen Nathan Aspinall. Der zweithöchste Match-Average der European-Championship-Geschichte.

Höchstes Checkout · Turnier bisher 160

Stephen Bunting: Seine 160 Punkte beim 6:5 gegen Danny Noppert bleiben nach 24 Spielen das höchste Checkout des Turniers.

Bestenlisten nach 24 Partien

Drei-Dart-Average · Top 5 (je Spieler)

  1. 01Luke Littler114,47
  2. 02Nathan Aspinall105,57
  3. 03Kim Huybrechts103,81
  4. 04Josh Rock100,74
  5. 05Gerwyn Price99,26

Höchste Checkouts · Top 5

  1. 01Stephen Bunting160
  2. 02Josh Rock154
  3. 03Gian van Veen142
  4. 04Luke Woodhouse141
  5. 05Gerwyn Price135

180er · Turniergesamt

  1. 01Josh Rock13
  2. 01Luke Littler13
  3. 01Nathan Aspinall13
  4. 04Kim Huybrechts11
  5. 05Ross Smith10
  6. 06Luke Woodhouse9

Beste Doppelquote · Einzelmatch

  1. 01Kim Huybrechts66,7 %
  2. 02Andrew Gilding57,1 %
  3. 03Stephen Bunting55,6 %
  4. 04Josh Rock54,5 %
  5. 04Kevin Doets54,5 %
  6. 04Martin Schindler54,5 %

Samstag mit Bestwert: Luke Littler spielte beim 10:5 gegen Nathan Aspinall 114,47 Punkte im Drei-Dart-Average. Aspinall kam trotz Niederlage auf 105,57 Punkte und zehn 180er.

Turnierbilanz: Nach 24 Partien stehen 271 Legs und 155 geworfene 180er. Insgesamt gelangen 46 Checkouts mit mindestens 100 Punkten. Bei den 180er-Turniersummen liegen Littler, Aspinall und Rock mit jeweils 13 vorne. Woodhouses Neun-Darter aus Runde 1 bleibt der einzige perfekte Durchgang.

Alle 48 Matchleistungen im Detail

1. Runde · 22./23. Oktober (32 Spieler)

Luke Woodhouse

Average
99,11
180er
3
140+
7
100+
10
Doppelquote
43 % (6/14)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
141

Dirk van Duijvenbode

Average
84,82
180er
2
140+
5
100+
8
Doppelquote
33 % (3/9)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
79

Stephen Bunting

Average
89,81
180er
2
140+
8
100+
18
Doppelquote
33 % (6/18)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
160

Danny Noppert

Average
90,92
180er
2
140+
4
100+
16
Doppelquote
28 % (5/18)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
94

Cameron Menzies

Average
93,75
180er
3
140+
4
100+
15
Doppelquote
50 % (6/12)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
101

Niels Zonneveld

Average
90,00
180er
3
140+
9
100+
8
Doppelquote
43 % (3/7)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
109

Gerwyn Price

Average
99,26
180er
3
140+
3
100+
9
Doppelquote
43 % (6/14)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
135

Rob Cross

Average
90,90
180er
1
140+
4
100+
8
Doppelquote
40 % (2/5)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
118

Damon Heta

Average
91,48
180er
1
140+
7
100+
15
Doppelquote
35 % (6/17)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
79

James Wade

Average
96,48
180er
3
140+
11
100+
14
Doppelquote
45 % (5/11)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
121

Kim Huybrechts

Average
103,81
180er
6
140+
4
100+
5
Doppelquote
67 % (6/9)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
89

Ryan Searle

Average
98,59
180er
1
140+
3
100+
13
Doppelquote
33 % (1/3)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
16

Gian van Veen

Average
95,21
180er
1
140+
9
100+
16
Doppelquote
50 % (6/12)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
70

Andrew Gilding

Average
93,62
180er
3
140+
6
100+
12
Doppelquote
57 % (4/7)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
85

Ross Smith

Average
92,42
180er
4
140+
10
100+
8
Doppelquote
25 % (6/24)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
41

Karel Sedláček

Average
89,81
180er
4
140+
3
100+
10
Doppelquote
24 % (4/17)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
81

Ryan Joyce

Average
88,65
180er
3
140+
4
100+
11
Doppelquote
20 % (3/15)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
46

Jermaine Wattimena

Average
87,00
180er
0
140+
5
100+
16
Doppelquote
35 % (6/17)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
120

Krzysztof Ratajski

Average
91,21
180er
1
140+
5
100+
14
Doppelquote
40 % (6/15)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
104

Dave Chisnall

Average
87,90
180er
3
140+
6
100+
8
Doppelquote
14 % (2/14)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
82

Nathan Aspinall

Average
92,92
180er
3
140+
8
100+
6
Doppelquote
37 % (6/16)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
134

Cristo Reyes

Average
95,30
180er
2
140+
9
100+
12
Doppelquote
25 % (3/12)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
20

Jonny Clayton

Average
96,81
180er
4
140+
9
100+
11
Doppelquote
28 % (6/21)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
84

Niko Springer

Average
95,76
180er
0
140+
11
100+
7
Doppelquote
50 % (3/6)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
81

Luke Littler

Average
105,05
180er
6
140+
7
100+
7
Doppelquote
35 % (6/17)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
84

William O’Connor

Average
97,28
180er
2
140+
2
100+
14
Doppelquote
27 % (3/11)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
107

Wessel Nijman

Average
89,53
180er
4
140+
4
100+
11
Doppelquote
25 % (5/20)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
127

Martin Schindler

Average
93,34
180er
1
140+
8
100+
15
Doppelquote
55 % (6/11)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
121

Kevin Doets

Average
97,14
180er
2
140+
8
100+
12
Doppelquote
55 % (6/11)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
132

Michael van Gerwen

Average
95,70
180er
1
140+
6
100+
15
Doppelquote
27 % (3/11)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
40

Josh Rock

Average
100,74
180er
5
140+
2
100+
7
Doppelquote
55 % (6/11)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
154

Chris Dobey

Average
87,12
180er
3
140+
3
100+
3
Doppelquote
8 % (1/12)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
40

Achtelfinale · 24. Oktober (16 Spieler)

Cameron Menzies

Average
93,75
180er
3
140+
9
100+
23
Doppelquote
40,00 % (4/10)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
40

Gerwyn Price

Average
94,86
180er
5
140+
7
100+
18
Doppelquote
43,48 % (10/23)
100+-Checks
3
Höchstes Finish
113

Stephen Bunting

Average
96,83
180er
0
140+
15
100+
16
Doppelquote
55,56 % (10/18)
100+-Checks
4
Höchstes Finish
121

Kim Huybrechts

Average
94,99
180er
5
140+
7
100+
18
Doppelquote
27,27 % (3/11)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
40

Ross Smith

Average
95,43
180er
6
140+
12
100+
25
Doppelquote
ca. 38 % (10 Treffer; Versuche k. A.)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
124

Damon Heta

Average
90,70
180er
2
140+
14
100+
14
Doppelquote
ca. 30 % (7 Treffer; Versuche k. A.)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
95

Gian van Veen

Average
91,47
180er
2
140+
16
100+
14
Doppelquote
42,86 % (6/14)
100+-Checks
3
Höchstes Finish
142

Luke Woodhouse

Average
95,34
180er
6
140+
3
100+
24
Doppelquote
45,45 % (10/22)
100+-Checks
3
Höchstes Finish
129

Krzysztof Ratajski

Average
96,95
180er
7
140+
12
100+
15
Doppelquote
35,71 % (10/28)
100+-Checks
0
Höchstes Finish
95

Kevin Doets

Average
93,16
180er
3
140+
12
100+
21
Doppelquote
34,78 % (8/23)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
106

Martin Schindler

Average
90,25
180er
4
140+
8
100+
12
Doppelquote
52,63 % (10/19)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
121

Jermaine Wattimena

Average
92,05
180er
1
140+
7
100+
17
Doppelquote
22,22 % (4/18)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
105

Nathan Aspinall

Average
105,57
180er
10
140+
9
100+
14
Doppelquote
45,45 % (5/11)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
121

Luke Littler

Average
114,47
180er
7
140+
12
100+
22
Doppelquote
52,63 % (10/19)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
127

Jonny Clayton

Average
98,28
180er
4
140+
22
100+
21
Doppelquote
31,25 % (10/32)
100+-Checks
1
Höchstes Finish
121

Josh Rock

Average
93,15
180er
8
140+
7
100+
18
Doppelquote
50,00 % (8/16)
100+-Checks
2
Höchstes Finish
117

Quellen: PDC und Flashscore (22.–24. Oktober), ergänzend All Things Darts (Woodhouse–van Veen und Doppelquoten Smith–Heta). Alle Summen beziehen sich auf 24 Partien. Bei Averages und Doppelquoten zählt das beste Einzelmatch pro Spieler, bei den 180ern die Turniergesamtzahl. Die exakten Doppelversuche bei Smith–Heta sind nicht belegt.

Historie & Sieger

Seit 2008

Die Geschichte der European Championship beginnt 2008 im Frankfurter Südbahnhof – vier Jahre bevor die PDC European Tour überhaupt ins Leben gerufen wurde. Das neue Major brachte internationale Spitzenspieler und europäische Qualifikanten zusammen. Mit dem Wachstum der European Tour veränderte sich später auch der Charakter der Europameisterschaft: Seit 2016 qualifizieren sich ausschließlich die 32 Erstplatzierten der European Tour Order of Merit. Damit wurde die EM zum sportlichen Abschluss einer eigenen Turniersaison, bei dem das dort erspielte Preisgeld nicht nur über die Teilnahme, sondern auch über die Setzung entscheidet.

Die Anfänge und Phil Taylors Dominanz (2008–2011)

Die Anfangsjahre gehörten Phil Taylor. Bei der Premiere 2008 bezwang er Adrian Lewis im Finale mit 11:5. Was „The Power“ ein Jahr später in Hoofddorp ablieferte, zählt zu den außergewöhnlichsten statistischen Leistungen der PDC-Geschichte: Über fünf Turniermatches erreichte er einen Drei-Dart-Average von 111,54 Punkten und gab insgesamt nur elf Legs ab. Im Viertelfinale spielte Taylor gegen Gary Anderson einen Average von 118,14 Punkten und gewann 10:3 – obwohl Anderson selbst auf 106,12 kam. Das Endspiel gegen Steve Beaton entschied Taylor anschließend mit 11:3 für sich.

2010 folgte ein 11:1 im Finale gegen Wayne Jones, bis heute gemeinsam mit dem Endspiel von 2016 der höchste Finalabstand der EM-Geschichte. Auch 2011 war Taylor nicht zu stoppen: Im Düsseldorfer Maritim Hotel setzte er sich mit 11:8 gegen Adrian Lewis durch und vollendete seine Serie von vier Europameistertiteln in Folge. Den spektakulärsten Moment des Abends lieferte dennoch Lewis. Im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld gelang ihm beim knappen 11:10 der erste Neun-Darter in der Geschichte der European Championship.

Der erste Machtwechsel (2012–2013)

Der erste große Machtwechsel kam 2012 in Mülheim an der Ruhr. Brendan Dolan beendete Taylors makellose EM-Bilanz mit einem 10:6 im Viertelfinale; zuvor hatte Taylor 22 Begegnungen bei diesem PDC-Turnier hintereinander gewonnen. Simon Whitlock nutzte die offene Titelchance und schlug Wes Newton im Endspiel mit 11:5. Für den Australier war es der erste PDC-Major-Titel seiner Karriere. Ein Jahr später stand Whitlock erneut im Finale, musste sich diesmal jedoch Adrian Lewis mit 6:11 geschlagen geben. Nach vier Taylor-Triumphen hatte das Major damit binnen zwei Jahren zwei neue Sieger.

Michael van Gerwens Titelserie (2014–2017)

Von 2014 bis 2017 prägte Michael van Gerwen die nächste Dynastie. 2014 besiegte er Terry Jenkins im Finale mit 11:4 und warf auf dem Weg zum Titel im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld einen Neun-Darter. Sein zweiter Triumph 2015 war deutlich dramatischer: Gegen Weltmeister Gary Anderson lag van Gerwen im Endspiel bereits 7:10 zurück, gewann die letzten vier Legs in Folge und drehte das Finale noch zum 11:10. Gerade dieser Wechsel zwischen hohem Scoring und entscheidenden Checkouts wurde zu einem Kennzeichen seiner Dominanz.

2016, im ersten Jahr der ausschließlichen Qualifikation über die European Tour Order of Merit, erreichte van Gerwens Siegesserie einen weiteren Höhepunkt. Im Finale gegen Mensur Suljović spielte der Niederländer einen Average von 111,62 Punkten, traf 73,33 Prozent seiner Doppelversuche und gewann mit 11:1. Im darauffolgenden Jahr sicherte er sich in Hasselt mit einem 11:7 gegen Rob Cross seinen vierten EM-Titel. Beinahe wäre die Serie schon im Halbfinale gerissen: Kyle Anderson warf gegen van Gerwen einen Neun-Darter, vergab später aber zwei Matchdarts und verlor das hochklassige Duell mit 10:11.

Neue Europameister und wechselnde Spielorte (2018–2021)

2018 zog die European Championship erstmals in die Dortmunder Westfalenhalle. Michael van Gerwens Titelserie war zu Ende, und James Wade nutzte seine Chance. Auf dem Weg ins Finale überstand „The Machine“ ein Halbfinale gegen Max Hopp, in dem der Deutsche drei Matchdarts auf den erstmaligen Einzug in ein Major-Endspiel vergab. Wade gewann 11:10 und besiegte anschließend Simon Whitlock mit 11:8. Für ihn war es der erste TV-Ranglisten-Majortitel seit 2011. Hopp schrieb mit seinem Halbfinaleinzug dennoch deutsche Darts-Geschichte.

2019 wechselte die EM in die Göttinger Lokhalle. Rob Cross krönte sich mit einem 11:6 gegen Gerwyn Price erstmals zum Europameister. Ein Jahr später musste die geplante Austragung in Dortmund wegen der Corona-Pandemie nach Oberhausen verlegt werden. Dort setzte sich der amtierende Weltmeister Peter Wright durch. Im Finale gegen James Wade gewann „Snakebite“ mit 11:4, spielte einen Average von 104,33 Punkten und setzte mit Checkouts von 143 und 125 Punkten späte Akzente. Bereits in der ersten Runde hatte José de Sousa gegen Jeffrey de Zwaan den vierten Neun-Darter der EM-Geschichte erzielt.

Die Ausgabe 2021 führte das Major erstmals nach Österreich in die Salzburger Salzburgarena. Rob Cross gewann mit 11:8 gegen Michael van Gerwen und feierte nach 2019 seinen zweiten EM-Titel. Damit reihten sich neben Taylor und van Gerwen auch Cross und später Peter Wright unter die mehrfachen Europameister ein. Zugleich verdeutlichte die wechselnde Reihenfolge der Titelträger, dass die EM nach dem Ende der großen Siegesserien deutlich offener geworden war.

Ross Smith, Peter Wright und Ritchie Edhouse (2022–2024)

2022 kehrte das Turnier nach Dortmund zurück – und erlebte einen der bemerkenswertesten Außenseitersiege seiner Geschichte. Ross Smith, zuvor noch ohne TV-Titel, traf in seinem ersten Major-Finale auf Michael Smith. Der spätere Sieger begann mit Checkouts von 133 und 121 Punkten, behielt nach zwischenzeitlichem 3:3-Ausgleich die Kontrolle und gewann mit 11:8. Seine Bilanz im Finale: 101,32 Punkte im Drei-Dart-Average, acht 180er und eine Doppelquote von 50 Prozent. Auch Michael Smith spielte über 100 Punkte im Schnitt und traf achtmal die 180. Den Ausschlag gaben Ross Smiths konsequente Chancenverwertung und die wichtigen Finishes.

2023 holte sich Peter Wright seinen zweiten EM-Titel. Sein Weg zeigte, wie wenig ein souveräner Finalerfolg über den tatsächlichen Turnierverlauf verrät: Zum Auftakt lag er gegen Gabriel Clemens bereits 1:4 zurück, setzte sich aber noch durch. Später bezwang er den damaligen Weltmeister Michael Smith mit 10:4 und drehte im Halbfinale gegen Danny Noppert mit sechs Legs in Folge die Partie zum 11:8. Im Finale ließ er James Wade beim 11:6 keine Wende mehr zu; Wright traf 46 Prozent seiner Doppelversuche. Nach dem Titel von 2020 hatte er damit denselben Finalgegner ein zweites Mal geschlagen.

Die European Championship 2024 wurde zu einem Beispiel dafür, wie wenig ein Außenseiterstatus im K.-o.-System garantierte Ergebnisse vorhersagt. Ritchie Edhouse eröffnete das Turnier mit einem 109,48er-Average und einem 6:1 gegen Gian van Veen. Gegen Michael Smith drehte er anschließend einen 1:4-Rückstand, im Viertelfinale schlug er Gary Anderson mit 10:5 und einem Average von knapp 104 Punkten. Nach dem 11:5 über Luke Woodhouse folgte ein ungewöhnliches Endspiel: Mit Edhouse und Jermaine Wattimena standen sich ausgerechnet die beiden Spieler gegenüber, die vor Turnierbeginn innerhalb des EM-Teilnehmerfelds in der PDC-Weltrangliste am niedrigsten platziert waren. Edhouse gewann 11:3 und holte seinen ersten großen TV-Titel.

Gian van Veens historischer Triumph (2025)

2025 rückte mit Gian van Veen die nächste Generation ins Zentrum der Europameisterschaft. Der Niederländer besiegte zunächst Damon Heta mit 6:3, spielte beim 10:2 gegen Ryan Searle einen Average von 109,92 Punkten und setzte sich anschließend 10:5 gegen Ryan Joyce durch. Im Halbfinale schlug er den viermaligen Champion Michael van Gerwen mit 11:9. Damit stand van Veen erstmals in einem PDC-Major-Finale – ausgerechnet gegen Luke Humphries, einen der erfolgreichsten Spieler seiner Generation.

Dieses Endspiel wurde zu einem der dramatischsten der Turniergeschichte. Humphries zog zunächst auf 4:1 davon, doch van Veen kämpfte sich zum 4:4 zurück. Beim Stand von 10:9 vergab der Niederländer zwei Matchdarts; Humphries erzwang das 21. und entscheidende Leg. Mit seinem dritten Matchdart gewann van Veen schließlich 11:10 und wurde mit 23 Jahren zum jüngsten Europameister der Geschichte. Es war zugleich sein erster PDC-Major-Titel. Die Ausgabe brachte weitere Bestmarken: 33.000 Zuschauer sorgten in Dortmund für einen Besucherrekord, und Stephen Bunting spielte bei seiner 3:6-Niederlage gegen Chris Dobey einen Losing Average von 109,20 Punkten – den höchsten in der bisherigen EM-Geschichte.

Rekorde, Spielstätten und Ausblick

Die Rekordbücher zeigen zwei unterschiedliche Seiten dieses Majors. Phil Taylor und Michael van Gerwen stehen mit jeweils vier Titeln an der Spitze, doch ihre Siegesserien konnten von Spielern mit völlig unterschiedlichen Karrierewegen durchbrochen werden. Fünf perfekte Legs verteilen sich auf fünf Ausgaben: Adrian Lewis 2011 gegen Raymond van Barneveld, Michael van Gerwen 2014 ebenfalls gegen van Barneveld, Kyle Anderson 2017 gegen van Gerwen, José de Sousa 2020 gegen Jeffrey de Zwaan und Luke Woodhouse 2026 gegen Dirk van Duijvenbode. Drei dieser Neun-Darter fielen im Halbfinale, zwei in der ersten Runde. Andersons perfektes Leg blieb dabei besonders bitter: Trotz des Neun-Darters verlor er sein Halbfinale.

Auch die Spielorte spiegeln die Entwicklung der European Championship wider. Auf die Premiere in Frankfurt folgten Hoofddorp, Dinslaken, Düsseldorf und die dreijährige Station in Mülheim an der Ruhr. Von 2015 bis 2017 gastierte das Major in Hasselt, später in Dortmund, Göttingen, Oberhausen und Salzburg. Seit 2022 wird die EM wieder in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen. Aus einem europäischen Major mit wechselnden Qualifikationswegen wurde so ein festes Saisonfinale der European Tour mit eigener Geschichte, eigenen Rekorden und einer immer stärkeren Bühne.

Parallel zur sportlichen Entwicklung wuchs das Preisgeld: Bei der Premiere 2008 standen insgesamt 200.000 Pfund zur Verfügung, 2016 waren es 400.000 Pfund und für die 19. Ausgabe 2026 sind 750.000 Pfund mit 150.000 Pfund für den Sieger vorgesehen. Über das Ergebnis der European Championship 2026 sagt dieser historische Rückblick noch nichts aus. Für 2027 hat die PDC Europe bereits eine weitere Erweiterung angekündigt: 48 Teilnehmer, sechs Turniertage und ein Gesamtpreisgeld von einer Million Pfund. Diese Pläne markieren die nächste vorgesehene Entwicklungsstufe, nicht eine bereits ausgetragene EM.

Alle EM-Finals seit 2008

2025 · Finale
Gian van Veen11
Luke Humphries10
2024 · Finale
Ritchie Edhouse11
Jermaine Wattimena3
2023 · Finale
Peter Wright11
James Wade6
2022 · Finale
Ross Smith11
Michael Smith8
2021 · Finale
Rob Cross11
Michael van Gerwen8
2020 · Finale
Peter Wright11
James Wade4
2019 · Finale
Rob Cross11
Gerwyn Price6
2018 · Finale
James Wade11
Simon Whitlock8
2017 · Finale
Michael van Gerwen11
Rob Cross7
2016 · Finale
Michael van Gerwen11
Mensur Suljović1
2015 · Finale
Michael van Gerwen11
Gary Anderson10
2014 · Finale
Michael van Gerwen11
Terry Jenkins4
2013 · Finale
Adrian Lewis11
Simon Whitlock6
2012 · Finale
Simon Whitlock11
Wes Newton5
2011 · Finale
Phil Taylor11
Adrian Lewis8
2010 · Finale
Phil Taylor11
Wayne Jones1
2009 · Finale
Phil Taylor11
Steve Beaton3
2008 · Finale
Phil Taylor11
Adrian Lewis5

News zur European Championship

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