Cameron Menzies: PDC gibt Entwarnung – Smith per Walkover im Viertelfinale

Beim World Matchplay 2026 ist die Achtelfinalpartie zwischen Cameron Menzies und Ross Smith aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beendet worden. Smith zog nach dem Aus seines Gegners per Walkover ins Viertelfinale ein. Der 37-Jährige wurde nach dem Verlassen der Bühne medizinisch betreut und verlor nach Angaben der PDC kurzzeitig das Bewusstsein. Inzwischen gab der Verband Entwarnung.

Der Schotte wirkte während der Partie plötzlich angeschlagen und konnte offenbar nicht mehr sicher weiterspielen. Ross Smith bemerkte die Probleme seines Gegners sofort und ging zu ihm. Kurz darauf verließ Menzies den Spielbereich. Die TV-Regie zeigte während der zunächst unübersichtlichen Situation andere Bilder, ehe feststand, dass das Match nicht fortgesetzt werden konnte.

Der Master of Ceremonies informierte daraufhin das wartende Publikum im Empress Ballroom: „Cameron is unable to continue the match.“ Gleichzeitig kündigte er an, dass die folgende Begegnung voraussichtlich rund 20 Minuten später beginnen werde. Er entschuldigte sich für die Unterbrechung und bedankte sich bei den Zuschauern für ihr Verständnis. Einen konkreten Grund für den Abbruch nannte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Während der Übertragung bei DAZN wurde zunächst lediglich mitgeteilt, dass „Cammy“ medizinisch versorgt werde. Wenig später folgte die vorsichtige Nachricht, dass es ihm den Umständen entsprechend einigermaßen gut gehe. Eine genauere Einordnung lieferte anschließend die PDC.

Nach Angaben des Verbandes litt er unter hohem Blutdruck, der bei ihm Schwindel ausgelöst habe. Nachdem er die Bühne verlassen hatte, sei der 37-Jährige kurzzeitig ohnmächtig geworden. Das medizinische Team vor Ort untersuchte ihn anschließend. Menzies sei danach in einem ausreichend stabilen Zustand gewesen, um in seine Unterkunft zurückzukehren.

Wenig später meldete sich der Schotte auch selbst zu Wort. „Thanks to everyone who’s checked in and sent messages. I’m okay“, schrieb der 37-Jährige und bedankte sich damit für die zahlreichen Nachrichten und Genesungswünsche.

Für Ross Smith bedeutet der Abbruch den Einzug ins Viertelfinale per Walkover. Eine sportliche Entscheidung gab es an diesem Abend nicht mehr. Während des Vorfalls rückte der Engländer ohnehin vollständig in den Hintergrund. Er reagierte aufmerksam, ging sofort zu seinem Gegner und unterstützte Menzies, als dieser sichtbar Probleme bekam. Für den Schotten endet damit ein World Matchplay, das zwei Tage zuvor noch einen der emotionalsten Momente seiner bisherigen Karriere hervorgebracht hatte. Mit seinem Sieg gegen Luke Humphries und dem abschließenden 170er-Finish hatte er erstmals ein Match in den Winter Gardens gewonnen.

Der sportliche Rückblick ist nach den Ereignissen vom Mittwochabend allerdings zweitrangig. Entscheidend ist die Nachricht, die Menzies inzwischen selbst übermittelt hat: Ihm geht es gut.

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