| Luke Humphries hat am Finaltag der Swiss Darts Trophy 2026 für eine Machtdemonstration gesorgt. Der Engländer ließ Krzysztof Ratajski im Achtelfinale beim 6:0 keine Chance und spielte einen herausragenden Average von 114,15 Punkten. Sechs 180er in nur sechs Legs und eine Doppelquote von 60 Prozent unterstrichen seine Ausnahmeleistung. Auch die übrigen Begegnungen in Basel boten reichlich Gesprächsstoff: Karel Sedláček schaltete Josh Rock aus, Jonny Clayton bezwang Rob Cross trotz dessen 106,68er-Averages und Mensur Suljović gewann einen Krimi gegen Ross Smith.
Für Humphries war das ein deutlicher Unterschied zu seinem ersten Auftritt am Samstag. Gegen Kevin Doets hatte er sich noch mit 6:5 durchsetzen müssen. Einen Tag später dominierte „Cool Hand Luke“ von Beginn an. Bereits im ersten Leg nahm er Ratajski den Anwurf ab. Weitere Breaks im dritten und fünften Durchgang ließen dem Polen keine Gelegenheit, in die Partie zurückzufinden.
Besonders eindrucksvoll war das Scoring: Humphries warf sechs Maxima auf gerade einmal sechs gewonnenen Legs. Dazu kamen sechs erfolgreiche Doppel bei zehn Versuchen und ein 109er-Checkout. Ratajski spielte selbst einen Average von 94,96 Punkten, blieb gegen den überragenden Engländer aber ohne Leggewinn.
Mit seinen 114,15 Punkten stellte Humphries zugleich einen neuen Turnierbestwert auf. Die bisherige Höchstmarke hatte Jonny Clayton am Samstag gegen Maik Kuivenhoven mit 108,81 Punkten gesetzt. Im Viertelfinale wartet nun Cristo Reyes, der sich ebenfalls in dreistelliger Average-Form präsentierte.
Sedláček wirft Rock raus – Clayton schlägt Cross trotz Top-Average
Bereits im ersten Achtelfinale sorgte Karel Sedláček für eine Überraschung. Der Tscheche besiegte Josh Rock deutlich mit 6:2 und erreichte einen Average von 93,17 Punkten. Rock kam dagegen nur auf 82,67 Punkte und fand über weite Strecken nicht zu seinem gewohnten Spiel. Nach dem Erfolg über Wessel Nijman am Samstag setzte Sedláček damit seinen bemerkenswerten Lauf fort.
Noch außergewöhnlicher war das Duell zwischen Jonny Clayton und Rob Cross. Der ehemalige Weltmeister Cross spielte starke 106,68 Punkte im Average und traf vier seiner sechs Doppelversuche. Clayton lag mit 100,46 Punkten und sechs Treffern bei 17 Versuchen statistisch dahinter, gewann die Partie aber mit 6:4. Beide Akteure erzielten jeweils vier 180er und sieben Aufnahmen von mindestens 140 Punkten. Im Viertelfinale trifft Clayton auf Sedláček.
Auch Bradley Brooks steht in der Runde der letzten Acht. Der Engländer setzte sich gegen Jeffrey de Graaf mit 6:3 durch und erreichte einen Average von 92,05 Punkten. Sein nächster Gegner ist Gian van Veen. Der Niederländer gewann gegen Tom Bissell mit 6:4 und überzeugte mit 100,97 Punkten im Average sowie vier 180ern. Damit kommt es zum Viertelfinalduell zwischen Brooks und van Veen.
Suljović dreht Krimi – Reyes fordert Humphries
Mensur Suljović setzte seinen Lauf nach dem Sieg über Michael van Gerwen fort. Gegen Ross Smith lag der Österreicher zwischenzeitlich mit 2:4 und später mit 4:5 zurück. Doch Suljović kämpfte sich zurück, gewann die letzten beiden Legs und entschied das Achtelfinale mit 6:5 für sich. Sein Average betrug 93,87 Punkte, während Smith mit 95,08 Punkten knapp darüber lag.
Nun wartet Dirk van Duijvenbode auf den Österreicher. Der Niederländer setzte sich gegen Michael Smith mit 6:3 durch. Obwohl van Duijvenbode mit 88,27 Punkten den niedrigeren Average spielte als sein Gegner (91,01), nutzte er sechs seiner 13 Doppelchancen und sicherte sich das Viertelfinalticket.
Auch Cristo Reyes darf weiter vom Titel träumen. Der Spanier bezwang Damon Heta mit 6:4, spielte einen Average von 100,02 Punkten und warf fünf 180er. Damit steht Reyes vor einer besonders schweren Aufgabe: Im Viertelfinale trifft er auf Humphries, der mit seinem Whitewash das sportliche Ausrufezeichen des Nachmittags gesetzt hat.
Nach Abschluss des Achtelfinales stehen alle vier Viertelfinalpaarungen der Swiss Darts Trophy 2026 fest: Karel Sedláček gegen Jonny Clayton, Bradley Brooks gegen Gian van Veen, Mensur Suljović gegen Dirk van Duijvenbode sowie Cristo Reyes gegen Luke Humphries. Anschließend folgen am Sonntagabend die Halbfinals und das Endspiel.
Alle Ergebnisse, den vollständigen Spielplan, aktuelle Statistiken, Bestwerte und weitere Informationen zur Swiss Darts Trophy 2026 findet ihr auf unserer Turnierseite.

 steht im Viertelfinale der Swiss Darts Trophy 2026.](https://dartsinside.de/wp-content/uploads/2026/10/Luke-Humphries-1.webp)








