European Darts Grand Prix 2026

Auf einen Blick

Termin: 17.–19. April 2026

Austragungsort: Glaspalast, Sindelfingen

Serie: PDC European Tour – ET5

Teilnehmer: 48 Spieler

Titelverteidiger: Gary Anderson

Preisgeld: £230.000

TV/Stream: DAZN / PDCTV

Status: Beendet – Sieger Gerwyn Price

Der European Darts Grand Prix führte die European Tour 2026 in den traditionsreichen Glaspalast nach Sindelfingen. Die Seite bündelt den vollständigen Spielplan, alle Ergebnisse, das Teilnehmerfeld, den Modus und das Preisgeld und ordnet die wichtigsten Hintergründe des Turniers kompakt ein.


Spielplan & Ergebnisse 2026

Alle Zeiten sind deutsche Zeit (MESZ). Die einzelnen Partien einer Session hatten keine festen Startzeiten und begannen nacheinander.

1. Runde

Freitag, 17. April – ab 13:00 Uhr

1. Runde
Karel Sedláček5
Valters Melderis6
1. Runde
Wessel Nijman6
Ian White2
1. Runde
Niels Zonneveld3
Keane Barry6
1. Runde
Krzysztof Ratajski6
Michael Hurtz3
1. Runde
Kevin Doets6
Jurjen van der Velde4
1. Runde
Andrew Gilding6
Paul Krohne3
1. Runde
Rob Cross2
Mickey Mansell6
1. Runde
Dave Chisnall6
Petr Křivka4

Freitag, 17. April – ab 19:00 Uhr

1. Runde
William O’Connor5
Michael Unterbuchner6
1. Runde
Joe Cullen6
Maik Kuivenhoven1
1. Runde
Peter Wright3
Jeffrey de Zwaan6
1. Runde
Cameron Menzies6
Raymond van Barneveld3
1. Runde
Damon Heta6
Madars Razma4
1. Runde
Dirk van Duijvenbode3
Kim Huybrechts6
1. Runde
Daryl Gurney5
Oskar Lukasiak6
1. Runde
Niko Springer6
Robin Masino1
2. Runde

Samstag, 18. April – ab 13:00 Uhr

2. Runde
Mike De Decker4
Krzysztof Ratajski6
2. Runde
Jermaine Wattimena6
Kevin Doets3
2. Runde
Ryan Searle2
Wessel Nijman6
2. Runde
Danny Noppert6
Oskar Lukasiak5
2. Runde
Chris Dobey6
Andrew Gilding2
2. Runde
Gary Anderson3
Niko Springer6
2. Runde
Stephen Bunting6
Mickey Mansell3
2. Runde
Josh Rock6
Keane Barry3

Samstag, 18. April – ab 19:00 Uhr

2. Runde
Ross Smith6
Cameron Menzies3
2. Runde
Gerwyn Price6
Dave Chisnall4
2. Runde
Nathan Aspinall6
Jeffrey de Zwaan1
2. Runde
James Wade6
Kim Huybrechts3
2. Runde
Gian van Veen3
Joe Cullen6
2. Runde
Michael van Gerwen6
Michael Unterbuchner2
2. Runde
Martin Schindler6
Damon Heta5
2. Runde
Jonny Clayton6
Valters Melderis1
Achtelfinale

Sonntag, 19. April – ab 13:00 Uhr

Achtelfinale
Joe Cullen2
Krzysztof Ratajski6
Achtelfinale
Danny Noppert6
Niko Springer4
Achtelfinale
James Wade3
Nathan Aspinall6
Achtelfinale
Josh Rock5
Ross Smith6
Achtelfinale
Michael van Gerwen6
Jermaine Wattimena5
Achtelfinale
Stephen Bunting3
Wessel Nijman6
Achtelfinale
Jonny Clayton1
Martin Schindler6
Achtelfinale
Gerwyn Price6
Chris Dobey4
Viertelfinale

Sonntag, 19. April – ab 19:00 Uhr

Viertelfinale
Krzysztof Ratajski6
Danny Noppert5
Viertelfinale
Nathan Aspinall4
Ross Smith6
Viertelfinale
Michael van Gerwen2
Wessel Nijman6
Viertelfinale
Martin Schindler5
Gerwyn Price6
Halbfinale

Sonntag, 19. April – im Anschluss an die Viertelfinals

Halbfinale
Krzysztof Ratajski5
Ross Smith7
Halbfinale
Wessel Nijman4
Gerwyn Price7
Finale

Sonntag, 19. April – im Anschluss an die Halbfinals

Finale
Ross Smith6
Gerwyn Price8
Teilnehmerfeld 48 Spieler

Die 16 gesetzten Spieler stiegen direkt in der zweiten Runde ein. Weitere Startplätze gingen an Spieler über die PDC ProTour Order of Merit sowie über die Tour-Card-, Gastgeber- und Regionalqualifier. Ian White rückte nach dem Rückzug von Ryan Joyce in das Feld.

Gesetzte Spieler

  • 1. Gian van Veen
  • 2. Michael van Gerwen
  • 3. Jonny Clayton
  • 4. James Wade
  • 5. Josh Rock
  • 6. Gerwyn Price
  • 7. Stephen Bunting
  • 8. Danny Noppert
  • 9. Gary Anderson
  • 10. Ryan Searle
  • 11. Chris Dobey
  • 12. Ross Smith
  • 13. Nathan Aspinall
  • 14. Martin Schindler
  • 15. Jermaine Wattimena
  • 16. Mike De Decker

ProTour-Qualifikanten

  • Wessel Nijman
  • Damon Heta
  • Dirk van Duijvenbode
  • Cameron Menzies
  • Niels Zonneveld
  • Niko Springer
  • Krzysztof Ratajski
  • Daryl Gurney
  • William O’Connor
  • Dave Chisnall
  • Andrew Gilding
  • Joe Cullen
  • Karel Sedláček
  • Kevin Doets
  • Peter Wright
  • Ian White (Nachrücker)

Tour-Card-Qualifikanten

  • Rob Cross
  • Jurjen van der Velde
  • Mickey Mansell
  • Jeffrey de Zwaan
  • Kim Huybrechts
  • Raymond van Barneveld
  • Oskar Lukasiak
  • Maik Kuivenhoven
  • Madars Razma
  • Keane Barry

Gastgeber- und Regionalqualifikanten

  • Michael Hurtz
  • Paul Krohne
  • Michael Unterbuchner
  • Robin Masino
  • Valters Melderis
  • Petr Křivka
Qualifikation & Setzliste 16 gesetzt

Die 16 gesetzten Spieler wurden über die PDC Order of Merit bestimmt und stiegen erst in der zweiten Runde ein. Die übrigen 32 Startplätze wurden über die ProTour Order of Merit sowie vier Qualifikationswege vergeben.

QualifikationswegStartplätzeTurniereinstieg
PDC Order of Merit – Setzliste162. Runde
ProTour Order of Merit161. Runde
Tour Card Holder Qualifier101. Runde
Host Nation Qualifier41. Runde
Nordic & Baltic Qualifier11. Runde
East Europe Qualifier11. Runde

Luke Littler und Luke Humphries sagten ihre Teilnahme ab; auch Luke Woodhouse und Ryan Joyce standen nicht im endgültigen Feld. Dadurch rückten mehrere Spieler nach und die Setzliste wurde entsprechend angepasst.

Modus & Preisgeld £230.000

Der European Darts Grand Prix wurde im K.-o.-System und im Leg-Modus gespielt. Die 16 gesetzten Spieler griffen erst in der zweiten Runde ein. Bis einschließlich Viertelfinale galt Best of 11 Legs. Die Halbfinals wurden über Best of 13 Legs und das Finale über Best of 15 Legs ausgetragen.

Runde Distanz Preisgeld pro Spieler
1. Runde Best of 11 / First to 6 £2.000
2. Runde Best of 11 / First to 6 £3.500
Achtelfinale Best of 11 / First to 6 £5.000
Viertelfinale Best of 11 / First to 6 £8.000
Halbfinale Best of 13 / First to 7 £10.000
Finale Best of 15 / First to 8 £15.000
Sieger £35.000

Insgesamt wurden 2026 £230.000 ausgeschüttet. Bei Spielern, die sich direkt über eine Order of Merit qualifiziert hatten, wurde das Preisgeld bei einer Niederlage im ersten eigenen Match nicht für die Ranglisten gewertet.

TV & Stream Beendet

In Deutschland waren alle sechs Sessions des European Darts Grand Prix 2026 live bei DAZN zu sehen. Zusätzlich wurde das Turnier kostenlos über den Sender DAZN Darts x Pluto TV übertragen. In weiteren Ländern lief das Event abhängig von den regionalen Übertragungsrechten über PDCTV und andere Partner der PDC.

European Tour Order of Merit Top 3

Nach den ersten zehn Turnieren der Saison führt Wessel Nijman die European Tour Order of Merit vor Ross Smith und Krzysztof Ratajski an. Die besten 32 Spieler der finalen Rangliste qualifizieren sich für die European Championship.

PlatzSpielerPreisgeld
1.Wessel Nijman£106.000
2.Ross Smith£90.000
3.Krzysztof Ratajski£76.000

Zur vollständigen European Tour Order of Merit

Historie & Sieger Seit 2014

Der European Darts Grand Prix wurde 2014 erstmals ausgetragen und gehört damit zu den traditionsreichsten Veranstaltungen der European Tour. Das PDC-Turnier ist eng mit dem Glaspalast in Sindelfingen verbunden, in dem über die Jahre mehr PDC-Darts gespielt wurde als in jeder anderen deutschen Halle.

Mervyn King gewann die Premiere 2014 im entscheidenden Leg gegen Michael Smith. In den folgenden Jahren trugen sich Kim Huybrechts, Michael van Gerwen und Peter Wright in die Siegerliste ein. Van Gerwen ist bislang der einzige Spieler, der das Turnier in zwei verschiedenen Jahren gewann, ohne dies in unmittelbar aufeinanderfolgenden Ausgaben zu schaffen.

2020 setzte sich José de Sousa mit 8:4 gegen Michael van Gerwen durch. Nach der ausgefallenen Ausgabe 2021 kehrte das Turnier 2022 zurück; Luke Humphries gewann ein dramatisches Finale mit 8:7 gegen Rob Cross. Cross holte den Titel ein Jahr später gegen Humphries.

Gary Anderson schrieb 2024 und 2025 ein besonderes Kapitel. Der Schotte gewann zunächst mit 8:6 gegen Ross Smith und verteidigte den Titel anschließend mit einem 8:0 gegen Andrew Gilding. Damit wurde er zum ersten Spieler, dem beim European Darts Grand Prix eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang.

2026 triumphierte Gerwyn Price erstmals in Sindelfingen. Der Waliser bezwang Ross Smith im Finale mit 8:6 und gewann seinen zehnten Titel auf der European Tour. Zu diesem Zeitpunkt lag in der ewigen Bestenliste nur Michael van Gerwen vor ihm.

Rund 17.000 Zuschauer besuchten die sechs Sessions im Glaspalast. Price warf im Turnier 21 Aufnahmen mit 180 Punkten, Ross Smith kam auf 20. Jonny Clayton erzielte mit 106,78 Punkten den höchsten Average des Wochenendes.

Martin Schindler erreichte als bester Deutscher das Viertelfinale und vergab dort einen Matchdart gegen den späteren Sieger Price. Niko Springer hatte zuvor den zweimaligen Titelverteidiger Anderson ausgeschaltet und stand zum dritten Mal in der Saison am Finaltag.

2026
Gerwyn Price8
Ross Smith6
2025
Gary Anderson8
Andrew Gilding0
2024
Gary Anderson8
Ross Smith6
2023
Rob Cross8
Luke Humphries6
2022
Luke Humphries8
Rob Cross7
2020
José de Sousa8
Michael van Gerwen4
2019
Ian White8
Peter Wright7
2018
Michael van Gerwen8
James Wade3
2017
Peter Wright6
Michael van Gerwen0
2016
Michael van Gerwen6
Peter Wright2
2015
Kim Huybrechts6
Peter Wright5
2014
Mervyn King6
Michael Smith5
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