European Darts Grand Prix 2026: European Darts Grand Prix in Sindelfingen: Hurtz scheitert – deutsche Chancen bleiben

Der European Darts Grand Prix 2026 ist in Sindelfingen mit deutscher Beteiligung gestartet. Beim fünften European-Tour-Turnier der Saison im Glaspalast musste sich Michael Hurtz am Freitagnachmittag (17.04.) in der 1. Runde Krzysztof Ratajski mit 3:6 geschlagen geben. Gleichzeitig bleibt die deutsche Perspektive im Turnier aber weiterhin intakt: Martin Schindler steht als gesetzter Spieler bereits in Runde zwei, dazu ist durch das direkte Duell zwischen Niko Springer und Robin Masino am Abend mindestens ein weiterer Deutscher sicher in der nächsten Runde vertreten. Die weiteren deutschen Hoffnungen ruhen zunächst auf Paul Krohne und Michael Unterbuchner. Der European Darts Grand Prix wird vom 17. bis 19. April in Sindelfingen ausgetragen.

Michael Hurtz hält atmosphärisch gut mit, verliert gegen Ratajski aber 3:6

Für Michael Hurtz ist das Heimturnier damit früh beendet. Gegen den Polen Krzysztof Ratajski unterlag der Deutsche mit 3:6 und verpasste damit den Sprung in die zweite Runde, wo Mike De Decker gewartet hätte. Im Match war allerdings auch zu spüren, dass Hurtz in Sindelfingen Rückhalt aus der Halle bekam – immer wieder waren „Hurzi“- und „Michi“-Rufe aus dem Publikum zu hören. Ratajski lag am Ende beim Average mit 90,73 zu 75,00 vorne; beide Spieler warfen jeweils eine 180. Auf dem Papier war es damit ein verdienter Sieg des Polen, auch wenn das Publikum den deutschen Qualifikanten sichtbar unterstützte.

Schindler sicher in Runde zwei – ein weiterer Deutscher folgt garantiert

Aus deutscher Sicht ist der Auftakt in Sindelfingen trotz des Hurtz-Aus nicht ohne Perspektive. Martin Schindler steht bereits in der 2. Runde, weil er als gesetzter Spieler erst am Samstag ins Turnier einsteigt. Sein Gegner wird Damon Heta oder Madars Razma. Noch wichtiger für die deutsche Zwischenbilanz: Durch das direkte Duell zwischen Niko Springer und Robin Masino am Freitagabend steht schon jetzt fest, dass mindestens ein weiterer Deutscher in Runde zwei einziehen wird. Springer trifft dort im Erfolgsfall auf Titelverteidiger Gary Anderson.

Krohne und Unterbuchner haben noch die Chance auf deutsche Anschlussgeschichten

Noch offen sind aus deutscher Sicht die Partien von Paul Krohne und Michael Unterbuchner. Krohne bekommt es in der 1. Runde mit Andrew Gilding zu tun, auf den Sieger wartet anschließend Chris Dobey. Unterbuchner trifft am Abend auf William O’Connor; der Gewinner dieser Begegnung spielt in Runde zwei gegen Michael van Gerwen. Genau diese Konstellation macht den Freitag in Sindelfingen aus deutscher Sicht weiter interessant: Zwar ist Michael Hurtz bereits ausgeschieden, doch mehrere deutsche Geschichten im Turnier sind weiterhin möglich

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