Auf einen Blick
Termin: 4.–6. April 2026
Austragungsort: Zenith, München
Serie: PDC European Tour – ET4
Teilnehmer: 48 Spieler
Titelverteidiger: Michael van Gerwen
Preisgeld: £230.000
TV/Stream: DAZN / PDCTV
Status: Beendet – Sieger Nathan Aspinall
Der German Darts Grand Prix brachte die European Tour 2026 traditionell über das Osterwochenende ins Münchner Zenith. Die Seite bündelt den vollständigen Spielplan, alle Ergebnisse, Teilnehmerfeld, Modus und Preisgeld und ordnet die wichtigsten Hintergründe zum Turnier in München kompakt ein.
Spielplan & Ergebnisse
Alle Zeiten sind deutsche Zeit (MESZ). Die einzelnen Partien einer Session hatten keine festen Startzeiten und begannen nacheinander.
1. Runde
Samstag, 4. April – ab 13:00 Uhr
Samstag, 4. April – ab 19:00 Uhr
2. Runde
Sonntag, 5. April – ab 13:00 Uhr
Sonntag, 5. April – ab 19:00 Uhr
Achtelfinale
Montag, 6. April – ab 13:00 Uhr
Viertelfinale
Montag, 6. April – ab 19:00 Uhr
Halbfinale
Montag, 6. April – im Anschluss an die Viertelfinals
Finale
Montag, 6. April – im Anschluss an die Halbfinals
Teilnehmerfeld
Die 16 gesetzten Spieler stiegen in der zweiten Runde ein. Die weiteren Startplätze wurden über die ProTour Order of Merit, den Tour Card Holder Qualifier und die regionalen Qualifikationen vergeben.
Gesetzte Spieler
- Ross Smith
- Jermaine Wattimena
- Damon Heta
- Daryl Gurney
- Ryan Searle
- Danny Noppert
- Mike De Decker
- Dave Chisnall
- Luke Woodhouse
- Josh Rock
- James Wade
- Jonny Clayton
- Michael van Gerwen
- Nathan Aspinall
- Martin Schindler
- Gian van Veen
ProTour Order of Merit und Nachrücker
- Wessel Nijman
- Cameron Menzies
- Dirk van Duijvenbode
- William O’Connor
- Niko Springer
- Ryan Joyce
- Krzysztof Ratajski
- Joe Cullen
- Niels Zonneveld
- Raymond van Barneveld
- Andrew Gilding – Nachrücker
- Ian White – Nachrücker
- Karel Sedláček – Nachrücker
- Cor Dekker – Nachrücker
- Ricardo Pietreczko – Nachrücker
- Peter Wright – Nachrücker
Tour Card Holder Qualifier
- Thomas Lovely
- Stephen Burton
- Michael Smith
- Adam Lipscombe
- Sebastian Białecki
- Kevin Doets
- Kim Huybrechts
- Brendan Dolan
- James Hurrell
- Ritchie Edhouse
Regionale Qualifikanten
- Jan Schmidt – Host Nation
- Marcel Hausotter – Host Nation
- Kevin Troppmann – Host Nation
- Finn Behrens – Host Nation
- Anton Östlund – Nordic & Baltic
- Patrik Kovács – East Europe
Luke Littler, Luke Humphries, Stephen Bunting, Gary Anderson, Gerwyn Price und Chris Dobey zogen vor dem Turnier zurück. Ricardo Pietreczko und Peter Wright rückten über die ProTour Order of Merit nach; Andrew Gilding, Ian White, Karel Sedláček und Cor Dekker kamen über die Reserveliste ins Teilnehmerfeld. Durch die Absagen übernahmen weitere direkt qualifizierte Spieler die freien Setzplätze in der zweiten Runde.
Qualifikation & Setzliste
Die 16 gesetzten Spieler wurden über die PDC Order of Merit bestimmt und stiegen erst in der zweiten Runde ein. Die übrigen 32 Startplätze wurden über die ProTour Order of Merit sowie vier Qualifikationswege vergeben.
| Qualifikationsweg | Startplätze | Turniereinstieg |
|---|---|---|
| PDC Order of Merit – Setzliste | 16 | 2. Runde |
| ProTour Order of Merit | 16 | 1. Runde |
| Tour Card Holder Qualifier | 10 | 1. Runde |
| Host Nation Qualifier | 4 | 1. Runde |
| Nordic & Baltic Qualifier | 1 | 1. Runde |
| East Europe Qualifier | 1 | 1. Runde |
Modus & Preisgeld
Der German Darts Grand Prix wurde im K.-o.-System und ausschließlich im Leg-Modus gespielt. Von der ersten Runde bis einschließlich Viertelfinale galt Best of 11 Legs. Die Halbfinals wurden über Best of 13 Legs ausgetragen, das Finale über Best of 15 Legs. Alle Legs wurden im Double-Out-Modus beendet.
| Runde | Distanz | Preisgeld pro Spieler |
|---|---|---|
| 1. Runde | Best of 11 / First to 6 | £2.000 |
| 2. Runde | Best of 11 / First to 6 | £3.500 |
| Achtelfinale | Best of 11 / First to 6 | £5.000 |
| Viertelfinale | Best of 11 / First to 6 | £8.000 |
| Halbfinale | Best of 13 / First to 7 | £10.000 |
| Finale | Best of 15 / First to 8 | £35.000 |
Der unterlegene Finalist Danny Noppert erhielt £15.000. Insgesamt wurden beim German Darts Grand Prix 2026 £230.000 ausgeschüttet. Das Preisgeld zählte für die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die European Tour Order of Merit.
TV & Stream
Alle Sessions des German Darts Grand Prix 2026 wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz live bei DAZN gezeigt. SPORT1 übertrug das Turnier ebenfalls im deutschen Fernsehen. International war die European Tour abhängig vom jeweiligen Land über PDCTV und weitere Rechtepartner zu sehen.
European Tour Order of Merit
Nach den ersten zehn Turnieren der Saison führt Wessel Nijman die European Tour Order of Merit vor Ross Smith und Krzysztof Ratajski an. Die besten 32 Spieler der finalen Rangliste qualifizieren sich für die European Championship.
| Platz | Spieler | Preisgeld |
|---|---|---|
| 1. | Wessel Nijman | £106.000 |
| 2. | Ross Smith | £90.000 |
| 3. | Krzysztof Ratajski | £76.000 |
Historie & Sieger
Der German Darts Grand Prix wurde 2017 erstmals ausgetragen und gehört zu den etablierten deutschen Stationen der European Tour. Die Premiere fand in Mannheim statt; seit 2018 wird das PDC-Turnier traditionell über das Osterwochenende im Zenith in München ausgetragen. 2020 und 2021 fiel die Veranstaltung aus.
Michael van Gerwen prägte die Anfangsjahre wie kein anderer Spieler. Der Niederländer gewann die ersten drei Ausgaben von 2017 bis 2019 und holte 2025 seinen vierten Titel. Damit ist er Rekordsieger des German Darts Grand Prix.
Luke Humphries beendete van Gerwens erste Serie nach der zweijährigen Pause. Er gewann 2022 gegen Martin Lukeman und wiederholte seinen Erfolg 2024 mit einem deutlichen 8:1 im Finale gegen van Gerwen. Dazwischen setzte sich Michael Smith 2023 gegen Nathan Aspinall durch.
Van Gerwens vierter Titel 2025 war mit einem besonderen Moment verbunden: Auf dem Weg zum Turniersieg warf er im Halbfinale gegen Ryan Searle einen Neun-Darter. Im Endspiel bezwang er Gian van Veen mit 8:5.
2026 gewann Nathan Aspinall erstmals in München. Der Engländer setzte sich im Finale mit 8:5 gegen Danny Noppert durch und holte damit seinen vierten Titel auf der European Tour. Noppert blieb dagegen auch in seinem vierten European-Tour-Finale ohne Turniersieg.
Das Osterwochenende 2026 war im Zenith vollständig ausverkauft: Insgesamt kamen rund 20.000 Zuschauer zu den sechs Sessions. Kevin Doets sorgte sportlich für einen Rekord, als er im Achtelfinale zehn 180er warf und damit die Bestmarke für ein einzelnes Match auf der European Tour einstellte.
James Wade absolvierte in München sein 100. Turnier auf der European Tour. Der Engländer gehört seit dem Start der Serie 2012 zu ihren beständigsten Teilnehmern; sein Jubiläum endete in der zweiten Runde gegen Kevin Doets.
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