Der German Darts Grand Prix 2026 brachte die PDC European Tour vom 4. bis 6. April nach München. Im Zenith trafen internationale Topspieler auf die qualifizierten Herausforderer und die deutschen Teilnehmer. Das Turnier am Osterwochenende gehört seit Jahren zu den festen Stationen der European Tour und verbindet hochklassigen Dartsport mit der stimmungsvollen Kulisse des Münchner Publikums.
Insgesamt gingen 48 Spieler im klassischen K.-o.-System an den Start. Die gesetzten Profis griffen erst in der zweiten Runde in das Geschehen ein, während die übrigen Teilnehmer bereits zum Auftakt um das Weiterkommen kämpften. Damit zählt der German Darts Grand Prix zu den PDC-Turnieren, bei denen vom ersten Spiel an jeder Fehler entscheidend sein kann. Besonders die deutschen Starter standen dabei im Fokus und durften sich auf lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen verlassen.
Neben dem Turniersieg ging es in München um Preisgeld und wichtige Punkte für die European Tour Order of Merit. Diese Rangliste entscheidet darüber, welche Spieler sich am Ende der Saison für die European Championship qualifizieren. Jeder Erfolg im Zenith konnte deshalb auch über das Turnierwochenende hinaus an Bedeutung gewinnen.
Auf dieser Seite findest du alle Informationen zum German Darts Grand Prix 2026. Dazu gehören der vollständige Spielplan, sämtliche Ergebnisse, die Auslosung und das Teilnehmerfeld. Hinzu kommen Angaben zum Preisgeld, zum Spielmodus sowie zur Übertragung im TV und Livestream. Aktuelle Nachrichten, Analysen und Spielberichte aus München ergänzen die Turnierübersicht.
German Darts Grand Prix im Überblick
Alle wichtigen Turnierinformationen. Stand: 31. Juli 2026.
Spielplan & Ergebnisse
Der German Darts Grand Prix 2026 wurde vom 4. bis 6. April im Zenith in München ausgetragen. Wähle eine Runde, um die jeweiligen Ergebnisse direkt zu öffnen.
1. Runde
Samstag, 4. April – Nachmittag
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| William O’Connor✓ Sebastian Białecki | 6:2 |
| Ryan Joyce✓ Finn Behrens | 6:1 |
| Krzysztof Ratajski✓ Thomas Lovely | 6:3 |
| Niels Zonneveld✓ Adam Lipscombe | 6:3 |
| Karel Sedláček✓ Cameron Menzies | 6:4 |
| Ritchie Edhouse✓ Kevin Troppmann | 6:3 |
| Andrew Gilding✓ Wessel Nijman | 6:4 |
| Patrik Kovács✓ Joe Cullen | 6:3 |
Samstag, 4. April – Abend
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Michael Smith✓ James Hurrell | 6:2 |
| Dirk van Duijvenbode✓ Stephen Burton | 6:2 |
| Brendan Dolan✓ Cor Dekker | 6:5 |
| Kevin Doets✓ Anton Östlund | 6:0 |
| Marcel Hausotter✓ Raymond van Barneveld | 6:4 |
| Kim Huybrechts✓ Peter Wright | 6:3 |
| Ricardo Pietreczko✓ Ian White | 6:5 |
| Niko Springer✓ Jan Schmidt | 6:5 |
2. Runde
Sonntag, 5. April – Nachmittag
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Ross Smith✓ Patrik Kovács | 6:2 |
| Niels Zonneveld✓ Jermaine Wattimena | 6:1 |
| Karel Sedláček✓ Damon Heta | 6:2 |
| Andrew Gilding✓ Daryl Gurney | 6:5 |
| Krzysztof Ratajski✓ Ryan Searle | 6:5 |
| Danny Noppert✓ Ritchie Edhouse | 6:5 |
| Dirk van Duijvenbode✓ Mike De Decker | 6:5 |
| Michael Smith✓ Dave Chisnall | 6:5 |
Sonntag, 5. April – Abend
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Kim Huybrechts✓ Luke Woodhouse | 6:1 |
| Josh Rock✓ Ryan Joyce | 6:4 |
| Kevin Doets✓ James Wade | 6:5 |
| Jonny Clayton✓ Marcel Hausotter | 6:5 |
| Niko Springer✓ Michael van Gerwen | 6:1 |
| Nathan Aspinall✓ Ricardo Pietreczko | 6:5 |
| Martin Schindler✓ Brendan Dolan | 6:4 |
| William O’Connor✓ Gian van Veen | 6:2 |
Achtelfinale
Montag, 6. April – Nachmittag
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Danny Noppert✓ Karel Sedláček | 6:2 |
| Jonny Clayton✓ Kim Huybrechts | 6:4 |
| Krzysztof Ratajski✓ Ross Smith | 6:4 |
| Michael Smith✓ Niko Springer | 6:4 |
| Niels Zonneveld✓ Josh Rock | 6:5 |
| Kevin Doets✓ Dirk van Duijvenbode | 6:5 |
| Nathan Aspinall✓ Martin Schindler | 6:2 |
| Andrew Gilding✓ William O’Connor | 6:1 |
Viertelfinale
Montag, 6. April – Abend
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Danny Noppert✓ Jonny Clayton | 6:1 |
| Krzysztof Ratajski✓ Michael Smith | 6:2 |
| Kevin Doets✓ Niels Zonneveld | 6:5 |
| Nathan Aspinall✓ Andrew Gilding | 6:4 |
Halbfinale
Montag, 6. April – Halbfinale
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Danny Noppert✓ Krzysztof Ratajski | 7:2 |
| Nathan Aspinall✓ Kevin Doets | 7:2 |
Finale
Montag, 6. April – Finale
| Begegnung | Ergebnis |
|---|---|
| Nathan Aspinall✓ Danny Noppert | 8:5 |
Nathan Aspinall gewann den German Darts Grand Prix 2026 mit 8:5 gegen Danny Noppert. Der Engländer sicherte sich damit seinen vierten Titel auf der European Tour und erstmals den Turniersieg in München.
Teilnehmerfeld
Die 16 gesetzten Spieler stiegen in der zweiten Runde ein. Die weiteren Startplätze wurden über die ProTour Order of Merit, den Tour Card Holder Qualifier und die regionalen Qualifikationen vergeben.
Gesetzte Spieler
- Ross Smith
- Jermaine Wattimena
- Damon Heta
- Daryl Gurney
- Ryan Searle
- Danny Noppert
- Mike De Decker
- Dave Chisnall
- Luke Woodhouse
- Josh Rock
- James Wade
- Jonny Clayton
- Michael van Gerwen
- Nathan Aspinall
- Martin Schindler
- Gian van Veen
ProTour Order of Merit und Nachrücker
- Wessel Nijman
- Cameron Menzies
- Dirk van Duijvenbode
- William O’Connor
- Niko Springer
- Ryan Joyce
- Krzysztof Ratajski
- Joe Cullen
- Niels Zonneveld
- Raymond van Barneveld
- Andrew Gilding – Nachrücker
- Ian White – Nachrücker
- Karel Sedláček – Nachrücker
- Cor Dekker – Nachrücker
- Ricardo Pietreczko – Nachrücker
- Peter Wright – Nachrücker
Tour Card Holder Qualifier
- Thomas Lovely
- Stephen Burton
- Michael Smith
- Adam Lipscombe
- Sebastian Białecki
- Kevin Doets
- Kim Huybrechts
- Brendan Dolan
- James Hurrell
- Ritchie Edhouse
Regionale Qualifikanten
- Jan Schmidt – Host Nation
- Marcel Hausotter – Host Nation
- Kevin Troppmann – Host Nation
- Finn Behrens – Host Nation
- Anton Östlund – Nordic & Baltic
- Patrik Kovács – East Europe
Luke Littler, Luke Humphries, Stephen Bunting, Gary Anderson, Gerwyn Price und Chris Dobey zogen vor dem Turnier zurück. Ricardo Pietreczko und Peter Wright rückten über die ProTour Order of Merit nach; Andrew Gilding, Ian White, Karel Sedláček und Cor Dekker kamen über die Reserveliste ins Teilnehmerfeld. Durch die Absagen übernahmen weitere direkt qualifizierte Spieler die freien Setzplätze in der zweiten Runde.
Modus & Preisgeld
Der German Darts Grand Prix wurde im K.-o.-System und ausschließlich im Leg-Modus gespielt. Von der ersten Runde bis einschließlich Viertelfinale galt Best of 11 Legs. Die Halbfinals wurden über Best of 13 Legs ausgetragen, das Finale über Best of 15 Legs. Alle Legs wurden im Double-Out-Modus beendet.
| Runde | Distanz | Preisgeld pro Spieler |
|---|---|---|
| 1. Runde | Best of 11 / First to 6 | £2.000 |
| 2. Runde | Best of 11 / First to 6 | £3.500 |
| Achtelfinale | Best of 11 / First to 6 | £5.000 |
| Viertelfinale | Best of 11 / First to 6 | £8.000 |
| Halbfinale | Best of 13 / First to 7 | £10.000 |
| Finale | Best of 15 / First to 8 | £35.000 |
Der unterlegene Finalist Danny Noppert erhielt £15.000. Insgesamt wurden beim German Darts Grand Prix 2026 £230.000 ausgeschüttet. Das Preisgeld zählte für die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die European Tour Order of Merit.
Übertragung
Alle Sessions des German Darts Grand Prix 2026 wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz live bei DAZN gezeigt. SPORT1 übertrug das Turnier ebenfalls im deutschen Fernsehen. International war die European Tour abhängig vom jeweiligen Land über PDCTV und weitere Rechtepartner zu sehen.
Order of Merit & Qualifikation
Das Preisgeld des German Darts Grand Prix wirkte sich auf drei PDC-Ranglisten aus. Die Wertungen erfüllten unterschiedliche Aufgaben bei der Qualifikation für das Turnier, den Setzungen und dem Rennen um die European Championship.
| Rangliste | Wertung | Bedeutung |
|---|---|---|
| PDC Order of Merit | Gewertetes Preisgeld aus zwei Jahren | Die Top 16 waren gesetzt und stiegen in der zweiten Runde ein. |
| ProTour Order of Merit | Players Championship und European Tour aus zwölf Monaten | Die bestplatzierten noch nicht qualifizierten Spieler erhielten direkte Startplätze. |
| European Tour Order of Merit | Preisgeld der European-Tour-Saison | Die Top 32 qualifizieren sich für die European Championship. |
Für über die PDC Order of Merit oder ProTour Order of Merit vorqualifizierte Spieler wurde das Preisgeld bei einer Niederlage im ersten eigenen Match nicht für die Ranglisten gewertet. Spieler aus den Qualifiern erhielten dagegen bereits für ihre Teilnahme an der ersten Runde anrechenbares Preisgeld.
Geschichte & Sieger
Der German Darts Grand Prix wurde 2017 erstmals ausgetragen und gehört zu den festen deutschen Stationen der PDC European Tour. Seit 2018 findet das Turnier traditionell über das Osterwochenende im Zenith in München statt. In den Jahren 2020 und 2021 fiel die Veranstaltung aus.
Michael van Gerwen ist mit vier Titeln Rekordsieger. Luke Humphries gewann das Turnier zweimal, während Michael Smith und Nathan Aspinall jeweils einmal triumphierten.
2026 setzte sich Nathan Aspinall im Finale mit 8:5 gegen Danny Noppert durch und gewann zum vierten Mal ein Turnier auf der European Tour.
| Jahr | Sieger | Finalgegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2026 | Nathan Aspinall | Danny Noppert | 8:5 |
| 2025 | Michael van Gerwen | Gian van Veen | 8:5 |
| 2024 | Luke Humphries | Michael van Gerwen | 8:1 |
| 2023 | Michael Smith | Nathan Aspinall | 8:5 |
| 2022 | Luke Humphries | Martin Lukeman | 8:2 |
| 2019 | Michael van Gerwen | Simon Whitlock | 8:3 |
| 2018 | Michael van Gerwen | Peter Wright | 8:5 |
| 2017 | Michael van Gerwen | Rob Cross | 6:3 |
Infos zum German Darts Grand Prix
Aktuelle Meldungen, Spielberichte und Hintergründe zum European-Tour-Turnier aus dem Zenith in München findest du hier.
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