Steve Beaton schließt WM-Comeback nicht aus: World Qualifier als möglicher Weg zurück

Steve Beaton hat eine Rückkehr zur PDC-Weltmeisterschaft nicht ausgeschlossen. Der 62-jährige Engländer brachte einen möglichen Weg zurück selbst auf den Punkt: Er könne „sogar im World Qualifier antreten“, wenn er das im Herbst angehen wolle. Eine feste Zusage für ein Comeback ist das zwar nicht, doch die Tür zu einem weiteren Auftritt im Ally Pally steht damit zumindest offen.

Dass diese Aussage im Darts sofort Gewicht bekommt, liegt an Beatons Stellung im Sport. Der frühere Lakeside-Weltmeister beendete seine Zeit auf dem regulären PDC-Circuit Ende 2024 nach einer außergewöhnlichen Serie von 33 WM-Teilnahmen in Folge. Wenn ein Spieler mit dieser Vita öffentlich wieder einen möglichen Weg zur Weltmeisterschaft nennt, bekommt das Thema automatisch eine andere Relevanz als bei einem gewöhnlichen Ex-Profi.

Beaton hält sich den Weg zur WM offen

Der Kern der Meldung liegt nicht in einer bestätigten Rückkehr, sondern in der offen formulierten Möglichkeit. Beaton kündigt kein WM-Comeback an, er schließt es aber ausdrücklich auch nicht aus. Entscheidend ist dabei, dass er mit dem World Qualifier keinen vagen Traum beschreibt, sondern einen konkreten Qualifikationsweg nennt. Genau das macht die Aussage belastbarer als bloße Spekulation.

Dazu passt, dass Beaton den Leistungssport zuletzt nicht einfach hinter sich gelassen hat. Anfang 2026 trat er bei der Q-School an und versuchte damit noch einmal, den Weg zurück auf die Pro Tour zu finden. Das Vorhaben endete zwar ohne neue Tour Card, zeigte aber, dass der Engländer den Wettbewerb weiter sucht und sich sportliche Optionen bewusst offenhält. Sky Sports berichtete damals, dass er sich zwischenzeitlich sogar in eine gute Ausgangsposition brachte.

Die Q-School passt zur aktuellen Aussage

Auch in seinen jüngsten Aussagen zeichnet sich genau dieses Bild ab. Beaton erklärte in einem weiteren Interview mit dartsnews, ihm habe „der Wettkampf gefehlt“. Das ist für die Einordnung wichtig, weil seine Worte zur WM damit nicht isoliert stehen. Sie passen zu einem Verlauf, in dem er zunächst noch einmal die Q-School spielte und nun auch den World Qualifier als mögliche nächste Tür benennt.

Die Aussage ist deshalb bemerkenswert. Beaton kündigt zwar kein Comeback an, formuliert den möglichen Weg zur WM aber ungewöhnlich offen. Damit wirkt eine Rückkehr zumindest realistischer als noch in den vergangenen Monaten. Diese Einordnung stützt sich auch auf seine eigene Beschreibung, dass Darts für ihn weiter tief verankert sei und ein kompletter Schlussstrich offenbar schwerfällt.

Gerade bei Steve Beaton hätte ein weiterer WM-Auftritt zudem eine besondere Wirkung. Seine lange Präsenz auf großer Bühne, seine Bekanntheit und seine Beständigkeit über Jahrzehnte hinweg machen ihn bis heute zu einem Namen mit hoher Wiedererkennbarkeit. Ein möglicher Qualifikationsversuch wäre deshalb nicht nur eine Randnotiz, sondern ein Thema, das viele Fans sofort mit dem Ally Pally verbinden würden.

Unterm Strich bleibt die Lage klar: Ein Steve-Beaton-Comeback bei der PDC-WM ist derzeit nicht bestätigt. Weil der Ex-Weltmeister den World Qualifier aber selbst als möglichen Weg nennt und seine jüngsten sportlichen Entscheidungen in dieselbe Richtung weisen, ist aus einer bloßen Gedankenspielerei zumindest wieder ein realistisches Szenario geworden.

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