Auf einen Blick
Saison: 9. Februar – 5. November 2026
Serie: PDC ProTour
Events: 34 Turniere
Austragungsorte: 5 Städte in 3 Ländern
Teilnehmer: 128 Spieler pro Turnier
Preisgeld: £150.000 pro Turnier
TV/Stream: PDCTV
Status: 32 von 34 Turnieren
Aktualisiert: 30. Oktober 2026, 11:03 Uhr
Die Players Championship 2026 umfasst 34 eigenständige Floor-Turniere mit jeweils 128 Spielern. Jedes Event wird innerhalb eines Tages entschieden und zählt für drei PDC-Ranglisten. Die besten 64 der speziellen Jahreswertung qualifizieren sich am Saisonende für die Players Championship Finals in Minehead.
Termine & Finalergebnisse
Die 34 Turniere sind chronologisch in 17 Zweierblöcke gegliedert. Über die Schnellnavigation erreichst du jeden Block direkt.
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PC 1–2
Statistikquelle: PDC
PC 3–4
Statistikquelle: PDC
PC 5–6
Statistikquelle: PDC
PC 7–8
Statistikquelle: PDC
PC 9–10
Statistikquelle: PDC
PC 11–12
Statistikquelle: PDC
PC 13–14
Statistikquelle: PDC
PC 15–16
Statistikquelle: PDC
PC 17–18
Statistikquelle: PDC
PC 19–20
Statistikquelle: PDC
PC 21–22
Statistikquelle: PDC
PC 23–24
Statistikquelle: PDC
PC 25–26
Statistikquelle: PDC
PC 27–28
Statistikquelle: PDC
PC 29–30
Statistikquelle: PDC
PC 31–32
Sieger und Finalergebnis werden nach dem Turnier ergänzt.
Statistikquelle: PDC
PC 33–34
Sieger und Finalergebnis werden nach dem Turnier ergänzt.
Sieger und Finalergebnis werden nach dem Turnier ergänzt.
Teilnehmerfeld
Bei den 34 Players-Championship-Turnieren stehen jeweils 128 Startplätze zur Verfügung – allerdings treten nicht immer dieselben Spieler an. Den Kern des Teilnehmerfeldes bilden die Profis mit einer PDC Tour Card. Sie sind grundsätzlich startberechtigt, müssen sich jedoch für jedes Event separat anmelden. Deshalb kann sich die Besetzung selbst zwischen zwei aufeinanderfolgenden Turniertagen deutlich unterscheiden.
Bleiben Plätze frei, rücken berechtigte Spieler aus der Challenge Tour nach. Sie treten unter denselben Bedingungen wie die Tour-Card-Inhaber an und haben die Chance, sich gegen die etablierten Profis durchzusetzen. Wie weit das führen kann, zeigte Henry Coates: Der Engländer gewann 2026 die Players Championship 25 als Nachrücker ohne eigene Tour Card.
| Teilnehmergruppe | Bedeutung |
|---|---|
| Tour-Card-Inhaber | Bilden den Kern des Teilnehmerfeldes und melden sich für jedes Turnier einzeln an. |
| Challenge-Tour-Nachrücker | Besetzen freie Startplätze entsprechend der maßgeblichen Challenge Tour Order of Merit. |
| Gesamtfeld | 128 Startplätze pro Event, wobei die konkrete Zusammensetzung von Turnier zu Turnier wechseln kann. |
Eine feste Teilnehmerliste für die gesamte Saison gibt es daher nicht. Entscheidend sind die jeweiligen Meldelisten der PDC, die sich durch Absagen und Nachrücker auch kurzfristig verändern können.
Qualifikation & Nachrücker
Bei jedem Players-Championship-Turnier stehen 128 Startplätze zur Verfügung. Es gibt keine offene Tagesqualifikation: Zunächst können sich Spieler mit einer gültigen PDC Tour Card anmelden. So entstehen das Teilnehmerfeld, die Setzliste und der Turnierbaum:
| Schritt | So funktioniert es |
|---|---|
| 1. Startberechtigung | Tour-Card-Inhaber sind regulär startberechtigt. Eine Tour Card kann beispielsweise über die PDC Qualifying School oder die dafür vorgesehenen Ranglistenwege erworben werden. Für jedes Players-Championship-Event ist zusätzlich eine fristgerechte Anmeldung erforderlich. |
| 2. Nachrückverfahren | Bleiben nach Meldeschluss Plätze frei, lädt die PDC berechtigte Spieler ohne Tour Card ein. Maßgeblich ist grundsätzlich die Challenge Tour Order of Merit. Für besondere Erfolge gibt es Vorrangregeln, etwa für Spieler ohne Tour Card, die bereits ein ProTour-Turnier gewonnen haben. Die PDC kontaktiert die Nachrücker direkt; sie melden sich nicht selbst für das Players-Championship-Event an. |
| 3. Setzliste | Die 32 bestplatzierten Spieler des tatsächlichen Teilnehmerfeldes nach der ProTour Order of Merit werden gesetzt. Fehlt ein höher platzierter Spieler, rücken andere Teilnehmer in der Setzliste nach. Entscheidend ist die ProTour-Rangliste, nicht die separate Players Championship Order of Merit. |
| 4. Auslosung | Die 32 Gesetzten erhalten ihre vorgesehenen Positionen im 128er-Turnierbaum. Bei einem vollständigen 128er-Feld werden die übrigen 96 Spieler dazugelost. Eine Setzung ist kein Freilos: Auch gesetzte Spieler beginnen in Runde eins. Für jedes Event wird neu ausgelost; aktuelle ProTour-Ergebnisse können deshalb auch die Setzliste des nächsten Turniers verändern. |
Beispiel: Melden sich 120 Tour-Card-Inhaber für ein Event an, können die acht offenen Plätze mit berechtigten Nachrückern aufgefüllt werden. Diese Spieler treten anschließend im selben Turnierfeld und unter denselben sportlichen Bedingungen an.
Die Teilnehmerliste und die Auslosung werden für jeden Turniertag gesondert bestätigt. Für die Vergabe freier Startplätze gelten die jeweiligen Nachrückregeln und Teilnahmebedingungen.
Modus & Preisgeld
Jedes Players-Championship-Event wird als eigenständiges K.-o.-Turnier mit 128 Spielern an einem Tag ausgetragen. Wer ein Match verliert, scheidet aus; eine Gruppenphase gibt es nicht. Für den Turniersieg sind sieben Matchsiege erforderlich.
Gespielt wird in Legs: Ein Leg beginnt bei 501 Punkten und muss mit einem Treffer in ein Doppelfeld beendet werden (Double-Out). Bis einschließlich Viertelfinale gilt Best of 11 Legs – wer zuerst sechs Legs gewinnt, entscheidet das Match für sich. Im Halbfinale sind sieben Gewinnlegs nötig (Best of 13), im Finale acht (Best of 15).
Bei jedem der 34 Turniere werden 2026 insgesamt £150.000 ausgeschüttet. Die Tabelle zeigt das Preisgeld für die jeweilige Endplatzierung:
| Ergebnis | Legs zum Sieg | Preisgeld |
|---|---|---|
| Aus in Runde 1 (Letzte 128) | 6 | £0 |
| Aus in Runde 2 (Letzte 64) | 6 | £1.250 |
| Aus in Runde 3 (Letzte 32) | 6 | £2.000 |
| Aus im Achtelfinale | 6 | £3.000 |
| Aus im Viertelfinale | 6 | £4.000 |
| Aus im Halbfinale | 7 | £6.500 |
| Finalist | 8 | £10.000 |
| Sieger | 8 | £15.000 |
Wichtig: Die Beträge werden nicht pro Runde addiert. Wer sein Auftaktmatch gewinnt und anschließend in der zweiten Runde ausscheidet, erhält insgesamt £1.250. Bei einer Niederlage im ersten Match gibt es kein Preisgeld. Das anrechenbare Preisgeld zählt unter anderem für die Players Championship Order of Merit.
TV & Stream
TV: Die Players Championship ist eine Serie von Floor-Turnieren: Die Spiele finden ohne Publikum vor Ort statt, mehrere Boards laufen gleichzeitig. Eine reguläre Übertragung im klassischen Fernsehen gibt es nicht.
Livestream: Über PDCTV werden pro Turnier vier ausgewählte Boards live gezeigt. Auf Streaming-Board 1 wird 2026 auch deutsch kommentiert. Ab dem Viertelfinale sind alle noch verbleibenden Begegnungen im Stream zu sehen. Ein Videostream sämtlicher Partien aus den frühen Runden ist dagegen nicht verfügbar.
Live-Ergebnisse: Die Spiele auf den übrigen Boards lassen sich über die Livescores im PDC-Turnierbereich verfolgen – einschließlich Spielständen, Ergebnissen und Turnierbaum. Auslosung und Board-Zuteilungen werden jeweils am Turniertag veröffentlicht. Ein Livescore zeigt den Verlauf eines Matches, ersetzt aber keine Videoübertragung.
Order of Merit
Das bei der Players Championship erspielte anrechenbare Preisgeld fließt in die PDC Order of Merit, die ProTour Order of Merit und die Players Championship Order of Merit ein. Die folgenden Übersichten zeigen jeweils die aktuellen Top 5 der drei Ranglisten.
Die Players Championship Order of Merit bildet ausschließlich die laufende Floor-Saison ab. Die besten 64 Spieler der Jahreswertung qualifizieren sich für die Players Championship Finals in Minehead.
PDC Order of Merit – Top 5
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ProTour Order of Merit – Top 5
Aktueller Stand wird geladen …
Rangliste wird geladen …
Players Championship Order of Merit – Top 5
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Rangliste wird geladen …
Statistiken & Bestwerte
Saisonstatistiken 2026 – Stand: Players Championship 30 (PC 1–30)
Die Zahlen erfassen die ersten 30 von 34 Players-Championship-Turnieren 2026. PC 31–34 sind noch nicht enthalten.
Die Saisonbesten in sechs Kategorien
Diese Ranglisten zeigen die stärksten Werte über PC 1–30. Bei Durchschnitts- und Quotenwerten gilt eine Mindeststichprobe, damit einzelne Auftritte die Bestenlisten nicht verzerren.
3-Dart-Average
Mindestens 20 gespielte Matches
| # | Spieler | Wert |
|---|---|---|
| 1. | Gerwyn Price | 101,22 |
| 2. | Luke Humphries | 100,13 |
| 3. | Chris Dobey | 98,35 |
| 4. | Gary Anderson | 97,99 |
| 5. | Wessel Nijman | 97,43 |
First-9-Average
Mindestens 20 gespielte Matches
| # | Spieler | Wert |
|---|---|---|
| 1. | Gerwyn Price | 111,30 |
| 2. | Luke Humphries | 109,12 |
| 3. | Chris Dobey | 109,04 |
| 4. | Gary Anderson | 107,92 |
| 5. | Michael van Gerwen | 106,75 |
Meiste Matchsiege
Absolute Siege in PC 1–30
| # | Spieler | Wert |
|---|---|---|
| 1. | Wessel Nijman | 96 |
| 2. | Kevin Doets | 85 |
| 3. | Chris Dobey | 81 |
| 4. | Luke Woodhouse | 66 |
| 5. | Jermaine Wattimena | 61 |
Meiste 180er
Absolute Anzahl, unabhängig von der Teilnahmezahl
| # | Spieler | Wert |
|---|---|---|
| 1. | Kevin Doets | 367 |
| 1. | Wessel Nijman | 367 |
| 3. | Chris Dobey | 348 |
| 4. | Luke Woodhouse | 272 |
| 5. | Dirk van Duijvenbode | 254 |
Checkout-Aufnahmequote
Mindestens 200 erfasste Checkout-Aufnahmen
| # | Spieler | Wert |
|---|---|---|
| 1. | Gerwyn Price | 45,82 % |
| 2. | Wessel Nijman | 43,69 % |
| 3. | Luke Humphries | 43,25 % |
| 4. | Jonny Clayton | 42,59 % |
| 5. | Chris Dobey | 41,74 % |
Beste Turnier-Averages
Durchschnittswerte der einzelnen Turniertage
| # | Event | Ø |
|---|---|---|
| 1. | PC 15 | 93,13 |
| 2. | PC 11 | 92,99 |
| 3. | PC 17 | 92,52 |
| 4. | PC 7 | 92,44 |
| 5. | PC 5 | 92,22 |
So werden die Ranglisten gewertet: Beim 3-Dart- und First-9-Average zählen Spieler ab 20 Matches. Die Checkout-Aufnahmequote berücksichtigt mindestens 200 erfasste Checkout-Aufnahmen. Matchsiege und 180er sind absolute Saisonwerte ohne Mindestanzahl.
Wichtig zur Checkoutquote: Ein erfolgreicher Checkout wird durch erfasste Checkout-Aufnahmen geteilt – nicht durch einzelne Doppeldarts. Eine Doppelquote pro Dart liegt in dieser Saisonübersicht nicht vor.
Die Zahlen hinter den Zahlen
Neben den absoluten Rekorden lohnt sich der Blick auf Siegquoten, das Spiel mit und gegen den Anwurf sowie die 180er-Dichte. Das sind die führenden Saisonwerte bei ausreichender Datenbasis:
Vergleichsgrundlage: Match-Siegquote ab 20 Partien; Hold- und Breakquote ab 100 Legs mit dem jeweiligen Anwurf; 180er-Dichte ab 200 gespielten Legs. Hold bedeutet ein gewonnenes Leg mit eigenem Anwurf, Break ein gewonnenes Leg bei gegnerischem Anwurf. Hold- und Breakquoten sind gerundete Werte aus der Quelle.
Der Marathonmann: Wessel Nijman absolvierte bis einschließlich PC 30 bereits 118 Matches und 1.064 Legs. Mit 96 Siegen führt er die absolute Siegstatistik an und liegt auch bei der Breakquote vorn. Das zeigt, warum neben dem reinen Average auch Spielumfang und Durchsetzungsfähigkeit zählen.
Titelbilanz 2026
In den ersten 30 Turnieren gab es 20 verschiedene Sieger. Fünf Spieler gewannen mehr als einmal; Wessel Nijman führt mit sechs Titeln.
| Spieler | Titel | Gewonnene Events |
|---|---|---|
| Wessel Nijman | 6 | PC 2, 8, 10, 12, 14, 21 |
| Luke Humphries | 3 | PC 4, 17, 28 |
| Chris Dobey | 2 | PC 3, 9 |
| Ross Smith | 2 | PC 5, 20 |
| Cameron Menzies | 2 | PC 23, 29 |
Je ein Turniersieg: James Wade, Gerwyn Price, Ryan Searle, Beau Greaves, Kevin Doets, Michael van Gerwen, Andrew Gilding, Luke Woodhouse, Jeffrey de Graaf, Rob Cross, Gabriel Clemens, Henry Coates, Sebastian Bialecki, Jermaine Wattimena und Karel Sedláček.
Datenstand: Players Championship 30 (23.09.2026), Datenabruf 27.10.2026. Datengrundlage: PDC-Turnierstatistiken und -übersichten; die Titelbilanz ergibt sich aus den eingetragenen Finalergebnissen. Saison-Averages und Turnier-Averages sind übernommene Quellwerte, keine einfachen Mittelwerte aus den hier gezeigten Einzelwerten.
Historie & Rekorde
Die Players Championships bilden seit 2004 einen festen Bestandteil der PDC ProTour. Ihre Geschichte ist die Geschichte des professionellen Floor-Darts: aus fünf Turnieren im Gründungsjahr wurde eine Saison mit Dutzenden eigenständigen Ranglistenevents. Anders als bei einer Weltmeisterschaft gibt es dabei nicht einen einzigen Turniersieger pro Jahr. Jedes Event hat seinen eigenen Champion; die über die Saison erspielten Preisgelder ergeben zusätzlich die Players Championship Order of Merit.
2003/04: Die Geburtsstunde einer Turnierserie
Der Ursprung liegt in Blackpool. Dort veranstaltete die PDC im Juli 2003 das Bobby Bourn Memorial zum Gedenken an ihren verstorbenen Funktionär. Phil Taylor gewann das Turnier gegen John Part. Es zeigte, dass auch ein professionell organisiertes Ranglistenevent abseits der großen TV-Bühne funktionieren konnte. Die Professional Darts Players Association (PDPA) unterstützte daraufhin den Aufbau einer regelmäßigen Turnierserie.
2004 wurde aus dieser Idee ein fünfteiliger Kalender. Bemerkenswert: Bereits die erste Saison führte durch England, Wales, Irland, die Niederlande und Schottland. Die ersten fünf Turniere brachten fünf verschiedene Sieger hervor:
| Datum 2004 | Austragungsort | Turniersieger |
|---|---|---|
| 24. Juli | Blackpool | Phil Taylor |
| 25. September | Newport | Wayne Mardle |
| 16. Oktober | Dublin | Colin Lloyd |
| 6. November | Rotterdam | Ronnie Baxter |
| 13. November | Edinburgh | Mark Dudbridge |
Das Preisgeld betrug damals 19.600 Pfund pro Turnier, davon 5.000 Pfund für den Sieger. Zum Vergleich: 2026 standen pro Players Championship 150.000 Pfund zur Verfügung, davon 15.000 Pfund für Platz eins. Der Preisgeldtopf je Event hat sich gegenüber dem Premierenjahr damit mehr als versiebenfacht.
Vom Wachstum zur Profi-Institution
In den Anfangsjahren wuchs der Kalender rasant. 2007 wurden bereits 20 Turniere ausgetragen. Ein Jahr später gewann Phil Taylor elf der 31 Veranstaltungen und setzte damit einen außergewöhnlichen Saisonmaßstab. 2010 folgte mit 37 Players Championships die bis dahin und auch 2026 höchste Anzahl an Events in einem Jahr.
Der weitere Weg verlief nicht geradlinig. Mit dem Tour-Card-System wurde ab 2011 das reguläre Teilnehmerfeld klarer gefasst. Die Einführung der European Tour 2012 veränderte die Verteilung der ProTour-Termine; zeitweise wurden die Players Championships vorwiegend in Großbritannien und Irland gespielt. 2019 kehrten mehr Floor-Turniere auf das europäische Festland zurück. Die Pandemie brachte später den normalen Ablauf durcheinander und führte zu Turnierblöcken an einem Standort.
| Jahr | Wichtiger Einschnitt |
|---|---|
| 2007 | Der Kalender wächst auf 20 Players-Championship-Turniere. |
| 2008 | Phil Taylor gewinnt elf von 31 Events – die prägende Rekordsaison. |
| 2009 | Die erstmals ausgetragenen Players Championship Finals ergänzen die Floor-Serie um ein separates Major-Turnier. |
| 2010 | 37 Events markieren den Höchststand bei der Turnierzahl einer Saison. |
| 2011 | Das Tour-Card-System etabliert den Kern der 128 regulär startberechtigten Profis. |
| 2012 | Die European Tour kommt hinzu und verändert die Struktur des ProTour-Kalenders. |
| 2016 | Das Teilnehmerfeld der Players Championship Finals wächst auf 64 Spieler. |
| 2019 | 30 Players Championships stehen im Kalender; auch das europäische Festland wird wieder Spielort. |
| 2020 | Wegen der Corona-Pandemie finden nur 23 statt der geplanten 30 Turniere statt. Summer, Autumn und Winter Series bündeln mehrere Events. |
| 2021 | Die Turnierblöcke werden als PDC Super Series mit insgesamt 30 Events fortgeführt. |
| 2025/26 | Der Kalender umfasst jeweils 34 eigenständige Players Championships. |
Die prägenden Champions: ewige Titelbestenliste
Der Vergleich über mehr als zwei Jahrzehnte zeigt, welche Spieler den Floor am stärksten geprägt haben. Phil Taylor liegt mit 44 Turniersiegen vorn, gefolgt von Michael van Gerwen und Gary Anderson. James Wade steht für eine andere Art von Beständigkeit: In der historischen Bilanz bis Ende 2025 erreichte er 41 Endspiele, davon gewann er 19 und verlor 22.
Historischer Datenstand: 2004 bis einschließlich 2025. Die Tabelle ist bewusst ein fester Archivstand; Ergebnisse aus 2026 sind hier nicht eingerechnet.
| Rang | Spieler | Turniersiege | Finalniederlagen |
|---|---|---|---|
| 1 | Phil Taylor | 44 | 11 |
| 2 | Michael van Gerwen | 36 | 11 |
| 3 | Gary Anderson | 30 | 14 |
| 4 | Peter Wright | 22 | 18 |
| 5 | Gerwyn Price | 21 | 11 |
| 6 | James Wade | 19 | 22 |
| 7 | Dave Chisnall | 18 | 15 |
| 8 | Adrian Lewis | 12 | 16 |
| 9 | Simon Whitlock | 12 | 6 |
| 10 | Michael Smith | 11 | 5 |
Die Zahlen erzählen auch vom Wandel der Ären: In der Aufbauzeit prägte Taylor den Wettbewerb, später folgten unter anderem van Gerwen, Anderson und Wright mit langjährigen Siegesserien. Die Players Championships belohnen nicht nur einen großen Auftritt, sondern die Fähigkeit, über viele Spieltage hinweg immer wieder sieben K.-o.-Matches bis zum Titel zu gewinnen.
Vier Rekordmarken auf einen Blick
Die besonderen Kapitel der jüngeren Geschichte
James Wade: Im März 2026 gewann er bei Players Championship 7 sein Auftaktmatch gegen Lukas Wenig und wurde damit zum ersten Spieler mit 1.000 Matchsiegen in der Geschichte der Serie. Seine Karriere reicht bis zur Players Championship des Jahres 2004 zurück – eine außergewöhnliche Konstanz über mehrere Generationen.
Beau Greaves: Die Engländerin schrieb 2026 gleich zweimal Geschichte. Bei PC 6 gelang ihr gegen Mensur Suljovic als erster Frau ein Neun-Darter auf der PDC ProTour. Bei PC 11 in Milton Keynes folgte der erste PDC-ProTour-Titel einer Frau: Im Finale gegen Michael Smith checkte Greaves zunächst 170 Punkte und entschied das Match später mit einem 142er-Finish im letzten Leg zum 8:7.
Gabriel Clemens: Bei PC 24 im Juli 2026 endete eine lange Wartezeit. Nachdem der Deutsche sechs PDC-Finals verloren hatte, gewann er sein siebtes Endspiel gegen Luke Woodhouse mit 8:6. Den ersten PDC-Ranglistentitel seiner Karriere sicherte er sich mit einem 170er-Checkout.
Henry Coates: Bei PC 25 in Hildesheim gewann der 20-jährige Engländer als Nachrücker ohne eigene Tour Card das Turnier. Im Finale bezwang er Damon Heta mit 8:4. Sein Erfolg zeigte, dass auch ein Spieler, der erst über die Reserveliste ins Feld kommt, den gesamten Turniertag gewinnen kann.
Karel Sedláček: Der Tscheche krönte seine Karriere bei PC 30 im September 2026 mit einem 8:7 gegen Scott Williams. Nach mehreren vergebenen Matchdarts gewann er den entscheidenden Durchgang und wurde zum ersten tschechischen Sieger eines PDC-Ranglistenturniers.
Warum die Players Championships mehr als eine Ergebnisliste sind
Auf dem Floor treffen etablierte Stars, aufstrebende Profis und berechtigte Nachrücker unter denselben Turnierbedingungen aufeinander. Ein 128er-Feld verlangt vom späteren Sieger sieben gewonnene Partien an einem Tag. Die Turniere prägen damit nicht nur die individuelle Titelsammlung, sondern auch Preisgeldranglisten und die Qualifikation für die nächsten großen Wettbewerbe. Ihre Geschichte besteht gerade aus dieser Mischung aus langen Karrieren, spektakulären Premieren und unerwarteten Siegern.
Players Championships oder Players Championship Finals?
Die 34 regulären Players Championships sind eigenständige Ranglistenturniere. Die Players Championship Finals dagegen sind ein separates Major-Turnier: 2009 startete es mit 32 Teilnehmern, seit 2016 qualifizieren sich die besten 64 Spieler der Players Championship Order of Merit. Wer ein einzelnes Floor-Event gewinnt, ist deshalb nicht automatisch Sieger der Finals oder „Saisonmeister“.
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