Gerwyn Price hat den European Darts Grand Prix in Sindelfingen gewonnen und den Titel selbst als wichtigen Schub eingeordnet. Nach dem 8:6 im Finale gegen Ross Smith sagte der Waliser laut PDC: „Zum Glück habe ich dieses Turnier gewonnen. Das wird mir für die nächsten Wochen etwas Selbstvertrauen geben.“ Price erklärte außerdem, dass er zuletzt Probleme gehabt habe, Matches über die Ziellinie zu bringen.
Mit dem Erfolg gewann Gerwyn Price nicht nur das Turnier, sondern erreichte auch einen besonderen Meilenstein. Es war sein zehnter European-Tour-Titel, womit er nach Michael van Gerwen erst der zweite Spieler mit einer zweistelligen Zahl an Erfolgen auf der Tour ist. Für den Waliser kommt dieser Sieg zu einem passenden Zeitpunkt, nachdem er selbst zuletzt von Problemen in engen Matches gesprochen hatte.
Price übersteht Schindlers Matchdart und dreht das Finale wieder
Auf dem Weg zum Titel musste Price mehrfach Widerstand überstehen. Im Viertelfinale setzte er sich mit 6:5 gegen Martin Schindler durch, obwohl der Deutsche die Chance auf den Sieg hatte. Im Halbfinale folgte ein 7:4 gegen Wessel Nijman, ehe er im Endspiel Ross Smith mit 8:6 bezwang. Schon dieser Turnierverlauf zeigt, warum Price den Erfolg nicht nur als weiteren Pokal, sondern auch als wichtigen mentalen Schritt bewertet.
Das Finale selbst verlief alles andere als geradlinig. Price startete stark und zog früh auf 3:0 davon, verlor danach aber vier Legs in Serie und geriet plötzlich unter Druck. In dieser Phase bekam die Partie eine andere Dynamik, weil Ross Smith immer besser ins Match fand und zwischenzeitlich das Kommando übernahm. Price fing sich jedoch wieder, brachte zur richtigen Zeit große Aufnahmen und nahm das Spiel Stück für Stück zurück auf seine Seite.
Entscheidenden Anteil am Umschwung hatte ein starkes 130er-Finish, mit dem Price das Finale wieder an sich riss. Danach hielt er den Druck hoch und machte den Titel schließlich mit einem 14-Darter zum 8:6 perfekt. Dass er ein solches Endspiel nach mehreren Wechseln im Momentum noch gewann, passt unmittelbar zu seiner eigenen Aussage, dass ihm dieser Titel neues Vertrauen geben könne.
Der Sieg passt zu Prices eigener Einordnung
Prices Aussage nach dem Finale passt zum Verlauf des Wochenendes. Der Titel war für ihn nicht nur ein weiterer Erfolg auf der European Tour, sondern offenbar auch mental wichtig. Bei der PDC machte er klar, dass ihm dieser Sieg neues Vertrauen für die nächsten Wochen geben soll.
Das passt zum gesamten Turnierverlauf. Price gewann in Sindelfingen nicht nur das Finale, sondern überstand auch mehrere enge und anspruchsvolle Partien. Price ordnete den Titel selbst als wichtigen Schub für die nächsten Wochen ein. Gerade deshalb wirkt der Erfolg in Sindelfingen nicht wie ein isolierter Tagessieg, sondern wie ein Ergebnis mit möglicher Wirkung über das Wochenende hinaus.
Wichtiger Sieg mit Blick auf Liverpool
Für Gerwyn Price ist dieser Titel deshalb mehr als nur ein weiterer European-Tour-Erfolg. Der Waliser gewann nicht nur ein umkämpftes Finale gegen Ross Smith, sondern verschaffte sich nach eigenen Worten auch den mentalen Schub, der ihm zuletzt gefehlt hatte. Wie wertvoll dieser Sieg wirklich ist, könnte sich schon am Donnerstag (23.04.) zeigen, wenn Price in Liverpool bei Premier League Night 12 auf Gian van Veen trifft.







