Sebastian Bialecki hat Development Tour 13 gewonnen. Der Pole setzte sich im Finale gegen Leon Weber mit 5:2 durch und verhinderte damit den deutschen Titelgewinn in Milton Keynes. Weber spielte ein starkes Turnier, musste sich im Endspiel aber einem konstanteren Bialecki geschlagen geben.
Im Finale erwischte Sebastian Bialecki den besseren Start und setzte Weber früh unter Druck. Der Pole spielte einen Average von 92,38 Punkten, Weber kam auf 88,00 Punkte im Schnitt. Auch bei den ersten neun Darts lag Bialecki mit 100,89 vor Weber, der dort 96,18 erreichte. Auf die Doppel war der spätere Sieger ebenfalls etwas konsequenter: Bialecki checkte 45,33 Prozent seiner Versuche, Weber kam auf 38,96 Prozent.
Für Weber bleibt es dennoch ein starkes Ergebnis. Der Deutsche erreichte bei Development Tour 13 das Finale und sammelte damit wichtige Punkte für die Rangliste. Gerade im Rennen um die vorderen Plätze der Development Tour Order of Merit kann ein solcher Lauf wertvoll werden.
Für Weber ist der Finaleinzug mehr als ein gutes Tagesergebnis. In der Development Tour zählt jeder tiefe Lauf für die Order of Merit – und damit auch für Tour-Card-, WM- und Q-School-Chancen.
Weber schlägt Beeton und Banks
Weber hatte sich zuvor mit zwei starken K.-o.-Siegen ins Endspiel gespielt. Im Viertelfinale setzte er sich mit 5:3 gegen James Beeton durch. Dabei spielte er einen Average von 85,68 Punkten und legte mit einem First-9-Average von 94,35 eine ordentliche Scoring-Basis.
Im Halbfinale folgte der nächste Erfolg. Gegen Thomas Banks gewann Weber erneut mit 5:3. Diesmal steigerte er seinen Average auf 87,45 Punkte, der First-9-Average lag bei 96,07. Damit zog Weber verdient ins Finale ein und sorgte aus deutscher Sicht für den stärksten Lauf des Tages.
Bialecki war auf dem Weg zum Titel ebenfalls stabil unterwegs. Im Viertelfinale schlug er Florian Preis mit 5:2, im Halbfinale gewann er gegen David Fidler deutlich mit 5:1. Spätestens damit war klar, dass Weber im Finale eine schwere Aufgabe erwartete.
Drei Deutsche im Viertelfinale
Aus deutscher Sicht war Development Tour 13 insgesamt ein starkes Turnier. Neben Leon Weber erreichten auch Florian Preis und Finn Behrens das Viertelfinale. Preis unterlag dort Bialecki mit 2:5. Behrens verlor gegen David Fidler mit 0:5, spielte mit 87,66 Punkten im Schnitt aber besser, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Dominik Grüllich schied bereits in den Top 16 aus. Gegen Lewis Cook verlor er mit 1:4, obwohl er mit 88,46 Punkten den höheren Average spielte als sein Gegner. Auch das zeigte, wie eng die Partien auf der Development Tour laufen können. Wenige verpasste Chancen reichen, um trotz ordentlicher Zahlen früh aus dem Turnier zu gehen.
Development Tour 14 folgt noch
Mit seinem Finaleinzug setzt Weber ein weiteres Zeichen auf der Development Tour. Die Nachwuchsserie bleibt für junge Spieler enorm wichtig, weil sie über die Order of Merit nicht nur Preisgeld, sondern auch große Chancen im PDC-System eröffnet. Am Ende der Saison winken Tour Cards, WM-Plätze und weitere Vorteile für die bestplatzierten Spieler.
Für Sebastian Bialecki ist der Titel ein weiterer Beleg seiner Qualität in der Nachwuchsserie. Der Pole bestätigte bei DT13 seine Rolle als einer der stärksten Spieler im Feld und setzte sich am Ende verdient durch.
Update: Nach seinem Titel bei Development Tour 13 war Bialecki auch bei DT14 wieder im Einsatz und startete mit einem 4:0 gegen Daniel Terry. Auch Leon Weber ging beim zweiten Event des Tages erneut an den Start.







