Auf einen Blick
Termin: 22.–25. Oktober 2026
Serie: PDC Major
Titelverteidiger: Gian van Veen
Austragungsort: Westfalenhalle, Dortmund
Teilnehmer: 32 Spieler
Preisgeld: £750.000
TV/Stream: Sport1 / DAZN / PDCTV
Status: Achtelfinale
Aktualisiert: 24. Oktober 2026, 22:43 Uhr
Die European Championship gehört zu den bedeutenden Major-Turnieren im professionellen Dartsport und bildet den sportlichen Höhepunkt zum Abschluss der European-Tour-Saison. Im Gegensatz zu anderen großen PDC-Turnieren erfolgt die Qualifikation hier ausschließlich über die European Tour Order of Merit. Die besten 32 Spieler dieser Rangliste sichern sich durch das auf der European Tour erspielte Preisgeld einen Startplatz bei der Darts-EM.
Spielplan & Ergebnisse
Alle Uhrzeiten sind in deutscher Ortszeit angegeben. Die einzelnen Partien einer Session besitzen keine festen Startzeiten und beginnen nacheinander.
Seitlich wischen
1. Runde
Donnerstag, 22. Oktober – ab 19:00 Uhr (MESZ)
Freitag, 23. Oktober – ab 19:00 Uhr (MESZ)
Alle 16 Erstrundenpartien sind gespielt. Ergebnisse wurden erst nach den jeweiligen Spielen eingetragen.
Achtelfinale
Die Paarungen im Turnierbaum stehen fest; die jeweiligen Sieger der ersten Runde wurden am 22. und 23. Oktober ermittelt. Die Reihenfolge der vier Spiele innerhalb jeder Samstagssession ist noch nicht bestätigt.
Samstag, 24. Oktober – ab 13:00 Uhr (MESZ)
Samstag, 24. Oktober – ab 19:00 Uhr (MESZ)
Viertelfinale
Sonntag, 25. Oktober – ab 13:00 Uhr (MEZ)
Die Viertelfinalpaarungen ergeben sich aus dem Turnierbaum. Am 25. Oktober gilt nach der Zeitumstellung die mitteleuropäische Zeit (MEZ).
Halbfinale
Sonntag, 25. Oktober – ab 19:00 Uhr (MEZ)
Die Halbfinals beginnen in der Abendsession. Die einzelnen Partien haben keine festen Startzeiten.
Finale
Sonntag, 25. Oktober – im Anschluss an die Halbfinals (MEZ)
Das Endspiel ist Teil der Sonntagabendsession ab 19:00 Uhr; eine feste Einzelstartzeit ist nicht bekannt.
Teilnehmerfeld
Das Teilnehmerfeld ist nach der Dutch Darts Championship (ET15) komplett. Alle 32 Spieler sind über die European Tour Order of Merit qualifiziert; die Setznummern entsprechen der endgültigen Ranglistenreihenfolge. Die ersten Begegnungen finden am 22. und 23. Oktober statt.
| Setzung | Spieler | Land |
|---|---|---|
| 1 | Ross Smith | England |
| 2 | Wessel Nijman | Niederlande |
| 3 | Krzysztof Ratajski | Polen |
| 4 | Niels Zonneveld | Niederlande |
| 5 | Danny Noppert | Niederlande |
| 6 | Nathan Aspinall | England |
| 7 | Jonny Clayton | Wales |
| 8 | Gian van Veen | Niederlande |
| 9 | Luke Woodhouse | England |
| 10 | Josh Rock | Nordirland |
| 11 | Luke Littler | England |
| Nachrücker | Kim Huybrechts | Belgien |
| 13 | Gerwyn Price | Wales |
| 14 | Kevin Doets | Niederlande |
| 15 | Ryan Joyce | England |
| 16 | James Wade | England |
| 17 | Damon Heta | Australien |
| 18 | Jermaine Wattimena | Niederlande |
| 19 | Michael van Gerwen | Niederlande |
| 20 | Rob Cross | England |
| 21 | Ryan Searle | England |
| 22 | William O’Connor | Irland |
| 23 | Chris Dobey | England |
| 24 | Dirk van Duijvenbode | Niederlande |
| 25 | Andrew Gilding | England |
| 26 | Niko Springer | Deutschland |
| 27 | Cristo Reyes | Spanien |
| 28 | Stephen Bunting | England |
| 29 | Cameron Menzies | Schottland |
| 30 | Dave Chisnall | England |
| 31 | Martin Schindler | Deutschland |
| 32 | Karel Sedláček | Tschechien |
Luke Humphries musste seine Teilnahme an der European Championship 2026 am 22. Oktober krankheitsbedingt absagen. Kim Huybrechts rückte als nächstplatzierter, ursprünglich nicht qualifizierter Spieler nach und übernahm seinen Platz im Turnierbaum gegen Ryan Searle.
Ross Smith ist die Nummer eins der Setzliste, Karel Sedláček belegt den letzten Qualifikationsplatz. Das Teilnehmerfeld ist bestätigt; Ergebnisse liegen vor dem Turnierstart noch nicht vor.
Qualifikation & Setzliste
Alle 32 Startplätze werden ausschließlich über das anrechenbare Preisgeld aus den 15 European-Tour-Turnieren 2026 vergeben. Zusätzliche Qualifikanten aus der PDC Order of Merit oder ProTour Order of Merit gibt es nicht. Die Setzliste steht nach ET15 fest.
| Grundlage | Regel | Stand |
|---|---|---|
| European Tour Order of Merit | 32 Qualifikationsplätze | Endstand nach ET15 am 18. Oktober |
| Gesetzter Turnierbaum | Nr. 1 gegen Nr. 32, Nr. 2 gegen Nr. 31 usw. | Auslosung am 19. Oktober bekannt gegeben |
Bei gleichem Preisgeld ist für den Grenzplatz die offizielle Reihenfolge maßgeblich: Karel Sedláček liegt auf Platz 32 vor Kim Huybrechts (Platz 33); beide stehen bei £34.500.
Modus & Preisgeld
Die European Championship wird im K.-o.-System mit 32 Teilnehmern und im Leg-Modus (501, Double-out) gespielt. Die erste Runde geht über maximal elf Legs, Achtel- und Viertelfinale über maximal 19 Legs, Halbfinale und Finale über maximal 21 Legs.
| Runde | Distanz | Preisgeld pro Spieler |
|---|---|---|
| Sieger | Best of 21 / First to 11 | £150.000 |
| Finalist | Best of 21 / First to 11 | £80.000 |
| Halbfinale | Best of 21 / First to 11 | £50.000 |
| Viertelfinale | Best of 19 / First to 10 | £35.000 |
| Achtelfinale (2. Runde) | Best of 19 / First to 10 | £20.000 |
| 1. Runde | Best of 11 / First to 6 | £7.500 |
Insgesamt werden £750.000 ausgeschüttet. Der Sieger erhält £150.000. Das bei der European Championship erspielte anrechenbare Preisgeld zählt ausschließlich für die PDC Order of Merit (Weltrangliste), nicht für die ProTour oder European Tour Order of Merit.
TV & Stream
SPORT1: Überträgt die European Championship in Deutschland im Free-TV und im Livestream. Einzelne TV-Sendezeiten können vom tatsächlichen Sessionbeginn abweichen; entscheidend ist das aktuelle Programm.
DAZN: Überträgt das PDC-Major im Livestream für Abonnenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
PDCTV: Internationale Übertragung, jedoch nicht für Abonnenten in Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. In diesen Ländern gelten die jeweiligen TV-Rechte.
| Tag | Sessionbeginn | Runde | Partien |
|---|---|---|---|
| Do., 22. Oktober | 19:00 Uhr (MESZ) | 1. Runde | 8 |
| Fr., 23. Oktober | 19:00 Uhr (MESZ) | 1. Runde | 8 |
| Sa., 24. Oktober | 13:00 Uhr (MESZ) | Achtelfinale | 4 |
| Sa., 24. Oktober | 19:00 Uhr (MESZ) | Achtelfinale | 4 |
| So., 25. Oktober | 13:00 Uhr (MEZ) | Viertelfinale | 4 |
| So., 25. Oktober | 19:00 Uhr (MEZ) | Halbfinale & Finale | 3 |
Alle Zeiten gelten für die deutsche Ortszeit. Am Sonntag, 25. Oktober 2026, endet die Sommerzeit. Die Partien beginnen innerhalb einer Session nacheinander und haben keine garantierten Einzelstartzeiten. Das TV-Programm und die regionalen Livestream-Angebote können davon abweichen.
Order of Merit
Das bei der European Championship erspielte anrechenbare Preisgeld fließt ausschließlich in die PDC Order of Merit (Weltrangliste) ein. Die folgenden Top 5 zeigen nur die PDC-Hauptrangliste und werden beim Aufruf dieser Turnierseite automatisch geladen, auch ohne den Toggle zu öffnen. Für die Qualifikation zur European Championship war hingegen die finale European Tour Order of Merit ausschlaggebend.
PDC Order of Merit – Top 5
Stand: 18. Oktober 2026 (nach ET15 / Dutch Darts Championship)
| Platz | Spieler | Preisgeld |
|---|---|---|
| 1 | Luke Littler | £3.113.500 |
| 2 | Luke Humphries | £1.062.500 |
| 3 | Gian van Veen | £1.045.750 |
| 4 | Gerwyn Price | £787.000 |
| 5 | Jonny Clayton | £706.000 |
Qualifikationsgrenze: Karel Sedláček ist als Nummer 32 mit £34.500 qualifiziert; Kim Huybrechts folgt bei gleichem Preisgeld auf Platz 33. Maßgeblich ist die offizielle Reihenfolge der European Tour Order of Merit. Die angezeigten Top 5 der PDC-Hauptrangliste werden beim Seitenaufruf automatisch geladen; bei fehlendem oder veraltetem Abruf bleibt der geprüfte Stand vom 18. Oktober 2026 sichtbar.
Statistiken & Bestwerte
Stand nach Tag 2 · 1. Runde abgeschlossen · Freitag, 23. Oktober 2026. Alle 16 Erstrundenpartien der European Championship 2026 sind gespielt. Die Statistiken berücksichtigen beide Spieltage mit insgesamt 32 Spielern.
Drei Höhepunkte der ersten Runde
Luke Woodhouse: Neun-Darter im vierten Leg beim 6:3 gegen Dirk van Duijvenbode. Zum Spielbericht →
Luke Littler: bester Average der ersten Runde – dazu sechs 180er beim 6:3 gegen William O’Connor.
Stephen Bunting: das höchste Finish der gesamten ersten Runde beim 6:5 gegen Danny Noppert.
Bestenlisten nach 16 Partien
Drei-Dart-Average · Top 5
- 01Luke Littler105,05
- 02Kim Huybrechts103,81
- 03Josh Rock100,74
- 04Gerwyn Price99,26
- 05Luke Woodhouse99,11
Höchste Checkouts · Top 5
- 01Stephen Bunting160
- 02Josh Rock154
- 03Luke Woodhouse141
- 04Gerwyn Price135
- 05Nathan Aspinall134
180er · Turnierbeste
- 01Kim Huybrechts6
- 01Luke Littler6
- 03Josh Rock5
- 04Jonny Clayton4
- 04Karel Sedláček4
- 04Ross Smith4
- 04Wessel Nijman4
Doppelquote · Top 5
- 01Kim Huybrechts67 %
- 02Andrew Gilding57 %
- 03Josh Rock55 %
- 03Kevin Doets55 %
- 03Martin Schindler55 %
Spannung bis zum letzten Leg: Drei Partien endeten 6:5 – Bunting gegen Noppert, Heta gegen Wade und Schindler gegen Nijman. Bei den beiden Donnerstagsspielen schied jeweils der Spieler mit dem höheren Match-Average aus.
Auf die Doppel: In der ersten Runde wurden 146 von 417 Doppelversuchen verwandelt (35,0 %). Insgesamt gelangen 22 Checkouts mit mindestens 100 Punkten. Den höchsten Average eines ausgeschiedenen Spielers erreichte Ryan Searle (98,59).
Alle 32 Spielerwerte im Detail
Luke Woodhouse
- Average
- 99,11
- 180er
- 3
- 140+
- 7
- 100+
- 10
- Doppelquote
- 43 % (6/14)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 141
Dirk van Duijvenbode
- Average
- 84,82
- 180er
- 2
- 140+
- 5
- 100+
- 8
- Doppelquote
- 33 % (3/9)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 79
Stephen Bunting
- Average
- 89,81
- 180er
- 2
- 140+
- 8
- 100+
- 18
- Doppelquote
- 33 % (6/18)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 160
Danny Noppert
- Average
- 90,92
- 180er
- 2
- 140+
- 4
- 100+
- 16
- Doppelquote
- 28 % (5/18)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 94
Cameron Menzies
- Average
- 93,75
- 180er
- 3
- 140+
- 4
- 100+
- 15
- Doppelquote
- 50 % (6/12)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 101
Niels Zonneveld
- Average
- 90,00
- 180er
- 3
- 140+
- 9
- 100+
- 8
- Doppelquote
- 43 % (3/7)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 109
Gerwyn Price
- Average
- 99,26
- 180er
- 3
- 140+
- 3
- 100+
- 9
- Doppelquote
- 43 % (6/14)
- 100+-Checks
- 2
- Höchstes Finish
- 135
Rob Cross
- Average
- 90,90
- 180er
- 1
- 140+
- 4
- 100+
- 8
- Doppelquote
- 40 % (2/5)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 118
Damon Heta
- Average
- 91,48
- 180er
- 1
- 140+
- 7
- 100+
- 15
- Doppelquote
- 35 % (6/17)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 79
James Wade
- Average
- 96,48
- 180er
- 3
- 140+
- 11
- 100+
- 14
- Doppelquote
- 45 % (5/11)
- 100+-Checks
- 2
- Höchstes Finish
- 121
Kim Huybrechts
- Average
- 103,81
- 180er
- 6
- 140+
- 4
- 100+
- 5
- Doppelquote
- 67 % (6/9)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 89
Ryan Searle
- Average
- 98,59
- 180er
- 1
- 140+
- 3
- 100+
- 13
- Doppelquote
- 33 % (1/3)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 16
Gian van Veen
- Average
- 95,21
- 180er
- 1
- 140+
- 9
- 100+
- 16
- Doppelquote
- 50 % (6/12)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 70
Andrew Gilding
- Average
- 93,62
- 180er
- 3
- 140+
- 6
- 100+
- 12
- Doppelquote
- 57 % (4/7)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 85
Ross Smith
- Average
- 92,42
- 180er
- 4
- 140+
- 10
- 100+
- 8
- Doppelquote
- 25 % (6/24)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 41
Karel Sedláček
- Average
- 89,81
- 180er
- 4
- 140+
- 3
- 100+
- 10
- Doppelquote
- 24 % (4/17)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 81
Ryan Joyce
- Average
- 88,65
- 180er
- 3
- 140+
- 4
- 100+
- 11
- Doppelquote
- 20 % (3/15)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 46
Jermaine Wattimena
- Average
- 87,00
- 180er
- 0
- 140+
- 5
- 100+
- 16
- Doppelquote
- 35 % (6/17)
- 100+-Checks
- 2
- Höchstes Finish
- 120
Krzysztof Ratajski
- Average
- 91,21
- 180er
- 1
- 140+
- 5
- 100+
- 14
- Doppelquote
- 40 % (6/15)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 104
Dave Chisnall
- Average
- 87,90
- 180er
- 3
- 140+
- 6
- 100+
- 8
- Doppelquote
- 14 % (2/14)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 82
Nathan Aspinall
- Average
- 92,92
- 180er
- 3
- 140+
- 8
- 100+
- 6
- Doppelquote
- 37 % (6/16)
- 100+-Checks
- 2
- Höchstes Finish
- 134
Cristo Reyes
- Average
- 95,30
- 180er
- 2
- 140+
- 9
- 100+
- 12
- Doppelquote
- 25 % (3/12)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 20
Jonny Clayton
- Average
- 96,81
- 180er
- 4
- 140+
- 9
- 100+
- 11
- Doppelquote
- 28 % (6/21)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 84
Niko Springer
- Average
- 95,76
- 180er
- 0
- 140+
- 11
- 100+
- 7
- Doppelquote
- 50 % (3/6)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 81
Luke Littler
- Average
- 105,05
- 180er
- 6
- 140+
- 7
- 100+
- 7
- Doppelquote
- 35 % (6/17)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 84
William O’Connor
- Average
- 97,28
- 180er
- 2
- 140+
- 2
- 100+
- 14
- Doppelquote
- 27 % (3/11)
- 100+-Checks
- 2
- Höchstes Finish
- 107
Wessel Nijman
- Average
- 89,53
- 180er
- 4
- 140+
- 4
- 100+
- 11
- Doppelquote
- 25 % (5/20)
- 100+-Checks
- 2
- Höchstes Finish
- 127
Martin Schindler
- Average
- 93,34
- 180er
- 1
- 140+
- 8
- 100+
- 15
- Doppelquote
- 55 % (6/11)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 121
Kevin Doets
- Average
- 97,14
- 180er
- 2
- 140+
- 8
- 100+
- 12
- Doppelquote
- 55 % (6/11)
- 100+-Checks
- 2
- Höchstes Finish
- 132
Michael van Gerwen
- Average
- 95,70
- 180er
- 1
- 140+
- 6
- 100+
- 15
- Doppelquote
- 27 % (3/11)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 40
Josh Rock
- Average
- 100,74
- 180er
- 5
- 140+
- 2
- 100+
- 7
- Doppelquote
- 55 % (6/11)
- 100+-Checks
- 1
- Höchstes Finish
- 154
Chris Dobey
- Average
- 87,12
- 180er
- 3
- 140+
- 3
- 100+
- 3
- Doppelquote
- 8 % (1/12)
- 100+-Checks
- 0
- Höchstes Finish
- 40
Quelle und Berechnung: PDC-Matchstatistiken vom 22. Oktober und Flashscore-Matchstatistiken vom 23. Oktober 2026. Die Gesamtzahlen wurden aus den Einzelwerten aller 32 Spieler der abgeschlossenen ersten Runde addiert. Die Bestenlisten berücksichtigen ausschließlich die 16 Erstrundenpartien; der Turniersieger steht noch nicht fest.
Historie & Sieger
Die Geschichte der European Championship beginnt 2008 im Frankfurter Südbahnhof – vier Jahre bevor die PDC European Tour überhaupt ins Leben gerufen wurde. Das neue Major brachte internationale Spitzenspieler und europäische Qualifikanten zusammen. Mit dem Wachstum der European Tour veränderte sich später auch der Charakter der Europameisterschaft: Seit 2016 qualifizieren sich ausschließlich die 32 Erstplatzierten der European Tour Order of Merit. Damit wurde die EM zum sportlichen Abschluss einer eigenen Turniersaison, bei dem das dort erspielte Preisgeld nicht nur über die Teilnahme, sondern auch über die Setzung entscheidet.
Die Anfänge und Phil Taylors Dominanz (2008–2011)
Die Anfangsjahre gehörten Phil Taylor. Bei der Premiere 2008 bezwang er Adrian Lewis im Finale mit 11:5. Was „The Power“ ein Jahr später in Hoofddorp ablieferte, zählt zu den außergewöhnlichsten statistischen Leistungen der PDC-Geschichte: Über fünf Turniermatches erreichte er einen Drei-Dart-Average von 111,54 Punkten und gab insgesamt nur elf Legs ab. Im Viertelfinale spielte Taylor gegen Gary Anderson einen Average von 118,14 Punkten und gewann 10:3 – obwohl Anderson selbst auf 106,12 kam. Das Endspiel gegen Steve Beaton entschied Taylor anschließend mit 11:3 für sich.
2010 folgte ein 11:1 im Finale gegen Wayne Jones, bis heute gemeinsam mit dem Endspiel von 2016 der höchste Finalabstand der EM-Geschichte. Auch 2011 war Taylor nicht zu stoppen: Im Düsseldorfer Maritim Hotel setzte er sich mit 11:8 gegen Adrian Lewis durch und vollendete seine Serie von vier Europameistertiteln in Folge. Den spektakulärsten Moment des Abends lieferte dennoch Lewis. Im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld gelang ihm beim knappen 11:10 der erste Neun-Darter in der Geschichte der European Championship.
Der erste Machtwechsel (2012–2013)
Der erste große Machtwechsel kam 2012 in Mülheim an der Ruhr. Brendan Dolan beendete Taylors makellose EM-Bilanz mit einem 10:6 im Viertelfinale; zuvor hatte Taylor 22 Begegnungen bei diesem PDC-Turnier hintereinander gewonnen. Simon Whitlock nutzte die offene Titelchance und schlug Wes Newton im Endspiel mit 11:5. Für den Australier war es der erste PDC-Major-Titel seiner Karriere. Ein Jahr später stand Whitlock erneut im Finale, musste sich diesmal jedoch Adrian Lewis mit 6:11 geschlagen geben. Nach vier Taylor-Triumphen hatte das Major damit binnen zwei Jahren zwei neue Sieger.
Michael van Gerwens Titelserie (2014–2017)
Von 2014 bis 2017 prägte Michael van Gerwen die nächste Dynastie. 2014 besiegte er Terry Jenkins im Finale mit 11:4 und warf auf dem Weg zum Titel im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld einen Neun-Darter. Sein zweiter Triumph 2015 war deutlich dramatischer: Gegen Weltmeister Gary Anderson lag van Gerwen im Endspiel bereits 7:10 zurück, gewann die letzten vier Legs in Folge und drehte das Finale noch zum 11:10. Gerade dieser Wechsel zwischen hohem Scoring und entscheidenden Checkouts wurde zu einem Kennzeichen seiner Dominanz.
2016, im ersten Jahr der ausschließlichen Qualifikation über die European Tour Order of Merit, erreichte van Gerwens Siegesserie einen weiteren Höhepunkt. Im Finale gegen Mensur Suljović spielte der Niederländer einen Average von 111,62 Punkten, traf 73,33 Prozent seiner Doppelversuche und gewann mit 11:1. Im darauffolgenden Jahr sicherte er sich in Hasselt mit einem 11:7 gegen Rob Cross seinen vierten EM-Titel. Beinahe wäre die Serie schon im Halbfinale gerissen: Kyle Anderson warf gegen van Gerwen einen Neun-Darter, vergab später aber zwei Matchdarts und verlor das hochklassige Duell mit 10:11.
Neue Europameister und wechselnde Spielorte (2018–2021)
2018 zog die European Championship erstmals in die Dortmunder Westfalenhalle. Michael van Gerwens Titelserie war zu Ende, und James Wade nutzte seine Chance. Auf dem Weg ins Finale überstand „The Machine“ ein Halbfinale gegen Max Hopp, in dem der Deutsche drei Matchdarts auf den erstmaligen Einzug in ein Major-Endspiel vergab. Wade gewann 11:10 und besiegte anschließend Simon Whitlock mit 11:8. Für ihn war es der erste TV-Ranglisten-Majortitel seit 2011. Hopp schrieb mit seinem Halbfinaleinzug dennoch deutsche Darts-Geschichte.
2019 wechselte die EM in die Göttinger Lokhalle. Rob Cross krönte sich mit einem 11:6 gegen Gerwyn Price erstmals zum Europameister. Ein Jahr später musste die geplante Austragung in Dortmund wegen der Corona-Pandemie nach Oberhausen verlegt werden. Dort setzte sich der amtierende Weltmeister Peter Wright durch. Im Finale gegen James Wade gewann „Snakebite“ mit 11:4, spielte einen Average von 104,33 Punkten und setzte mit Checkouts von 143 und 125 Punkten späte Akzente. Bereits in der ersten Runde hatte José de Sousa gegen Jeffrey de Zwaan den vierten Neun-Darter der EM-Geschichte erzielt.
Die Ausgabe 2021 führte das Major erstmals nach Österreich in die Salzburger Salzburgarena. Rob Cross gewann mit 11:8 gegen Michael van Gerwen und feierte nach 2019 seinen zweiten EM-Titel. Damit reihten sich neben Taylor und van Gerwen auch Cross und später Peter Wright unter die mehrfachen Europameister ein. Zugleich verdeutlichte die wechselnde Reihenfolge der Titelträger, dass die EM nach dem Ende der großen Siegesserien deutlich offener geworden war.
Ross Smith, Peter Wright und Ritchie Edhouse (2022–2024)
2022 kehrte das Turnier nach Dortmund zurück – und erlebte einen der bemerkenswertesten Außenseitersiege seiner Geschichte. Ross Smith, zuvor noch ohne TV-Titel, traf in seinem ersten Major-Finale auf Michael Smith. Der spätere Sieger begann mit Checkouts von 133 und 121 Punkten, behielt nach zwischenzeitlichem 3:3-Ausgleich die Kontrolle und gewann mit 11:8. Seine Bilanz im Finale: 101,32 Punkte im Drei-Dart-Average, acht 180er und eine Doppelquote von 50 Prozent. Auch Michael Smith spielte über 100 Punkte im Schnitt und traf achtmal die 180. Den Ausschlag gaben Ross Smiths konsequente Chancenverwertung und die wichtigen Finishes.
2023 holte sich Peter Wright seinen zweiten EM-Titel. Sein Weg zeigte, wie wenig ein souveräner Finalerfolg über den tatsächlichen Turnierverlauf verrät: Zum Auftakt lag er gegen Gabriel Clemens bereits 1:4 zurück, setzte sich aber noch durch. Später bezwang er den damaligen Weltmeister Michael Smith mit 10:4 und drehte im Halbfinale gegen Danny Noppert mit sechs Legs in Folge die Partie zum 11:8. Im Finale ließ er James Wade beim 11:6 keine Wende mehr zu; Wright traf 46 Prozent seiner Doppelversuche. Nach dem Titel von 2020 hatte er damit denselben Finalgegner ein zweites Mal geschlagen.
Die European Championship 2024 wurde zu einem Beispiel dafür, wie wenig ein Außenseiterstatus im K.-o.-System garantierte Ergebnisse vorhersagt. Ritchie Edhouse eröffnete das Turnier mit einem 109,48er-Average und einem 6:1 gegen Gian van Veen. Gegen Michael Smith drehte er anschließend einen 1:4-Rückstand, im Viertelfinale schlug er Gary Anderson mit 10:5 und einem Average von knapp 104 Punkten. Nach dem 11:5 über Luke Woodhouse folgte ein ungewöhnliches Endspiel: Mit Edhouse und Jermaine Wattimena standen sich ausgerechnet die beiden Spieler gegenüber, die vor Turnierbeginn innerhalb des EM-Teilnehmerfelds in der PDC-Weltrangliste am niedrigsten platziert waren. Edhouse gewann 11:3 und holte seinen ersten großen TV-Titel.
Gian van Veens historischer Triumph (2025)
2025 rückte mit Gian van Veen die nächste Generation ins Zentrum der Europameisterschaft. Der Niederländer besiegte zunächst Damon Heta mit 6:3, spielte beim 10:2 gegen Ryan Searle einen Average von 109,92 Punkten und setzte sich anschließend 10:5 gegen Ryan Joyce durch. Im Halbfinale schlug er den viermaligen Champion Michael van Gerwen mit 11:9. Damit stand van Veen erstmals in einem PDC-Major-Finale – ausgerechnet gegen Luke Humphries, einen der erfolgreichsten Spieler seiner Generation.
Dieses Endspiel wurde zu einem der dramatischsten der Turniergeschichte. Humphries zog zunächst auf 4:1 davon, doch van Veen kämpfte sich zum 4:4 zurück. Beim Stand von 10:9 vergab der Niederländer zwei Matchdarts; Humphries erzwang das 21. und entscheidende Leg. Mit seinem dritten Matchdart gewann van Veen schließlich 11:10 und wurde mit 23 Jahren zum jüngsten Europameister der Geschichte. Es war zugleich sein erster PDC-Major-Titel. Die Ausgabe brachte weitere Bestmarken: 33.000 Zuschauer sorgten in Dortmund für einen Besucherrekord, und Stephen Bunting spielte bei seiner 3:6-Niederlage gegen Chris Dobey einen Losing Average von 109,20 Punkten – den höchsten in der bisherigen EM-Geschichte.
Rekorde, Spielstätten und Ausblick
Die Rekordbücher zeigen zwei unterschiedliche Seiten dieses Majors. Phil Taylor und Michael van Gerwen stehen mit jeweils vier Titeln an der Spitze, doch ihre Siegesserien konnten von Spielern mit völlig unterschiedlichen Karrierewegen durchbrochen werden. Fünf perfekte Legs verteilen sich auf fünf Ausgaben: Adrian Lewis 2011 gegen Raymond van Barneveld, Michael van Gerwen 2014 ebenfalls gegen van Barneveld, Kyle Anderson 2017 gegen van Gerwen, José de Sousa 2020 gegen Jeffrey de Zwaan und Luke Woodhouse 2026 gegen Dirk van Duijvenbode. Drei dieser Neun-Darter fielen im Halbfinale, zwei in der ersten Runde. Andersons perfektes Leg blieb dabei besonders bitter: Trotz des Neun-Darters verlor er sein Halbfinale.
Auch die Spielorte spiegeln die Entwicklung der European Championship wider. Auf die Premiere in Frankfurt folgten Hoofddorp, Dinslaken, Düsseldorf und die dreijährige Station in Mülheim an der Ruhr. Von 2015 bis 2017 gastierte das Major in Hasselt, später in Dortmund, Göttingen, Oberhausen und Salzburg. Seit 2022 wird die EM wieder in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen. Aus einem europäischen Major mit wechselnden Qualifikationswegen wurde so ein festes Saisonfinale der European Tour mit eigener Geschichte, eigenen Rekorden und einer immer stärkeren Bühne.
Parallel zur sportlichen Entwicklung wuchs das Preisgeld: Bei der Premiere 2008 standen insgesamt 200.000 Pfund zur Verfügung, 2016 waren es 400.000 Pfund und für die 19. Ausgabe 2026 sind 750.000 Pfund mit 150.000 Pfund für den Sieger vorgesehen. Über das Ergebnis der European Championship 2026 sagt dieser historische Rückblick noch nichts aus. Für 2027 hat die PDC Europe bereits eine weitere Erweiterung angekündigt: 48 Teilnehmer, sechs Turniertage und ein Gesamtpreisgeld von einer Million Pfund. Diese Pläne markieren die nächste vorgesehene Entwicklungsstufe, nicht eine bereits ausgetragene EM.
Alle EM-Finals seit 2008
News zur European Championship
Aktuelle Meldungen, Spielberichte und Hintergründe aus der Westfalenhalle in Dortmund findest du hier.
European Championship 2026: Schindler sorgt für Jubel in Dortmund – Viertelfinale erreicht
European Championship 2026: Woodhouse wirft Titelverteidiger raus – Das sind die ersten Viertelfinalpaarungen
European Championship 2026: Woodhouse fordert van Veen, Littler trifft auf Aspinall – Die Achtelfinalpartien im Überblick
European Championship 2026: Schindler weiter, van Gerwen raus – Letzte Achtelfinalisten stehen fest
European Championship 2026: Schindler bezwingt Nijman im Darts-Krimi – „The Wall“ im Achtelfinale
European Championship 2026: Springer scheitert an Clayton – „The Ferret“ im Achtelfinale
European Championship 2026: 9-Darter von Woodhouse, Nachrücker Huybrechts weiter – erste Achtelfinalduelle stehen fest
European Championship 2026: Woodhouse wirft 9-Darter zum Auftakt – Aus für van Duijvenbode
