Development Tour 23: Henry Coates schlägt Owen Bates im Finale

Henry Coates hat die PDC Development Tour 23 gewonnen. Der Engländer setzte sich im Finale deutlich mit 5:1 gegen Owen Bates durch und zeigte ausgerechnet im Endspiel seine stärkste Leistung der entscheidenden Turnierphase. Coates spielte einen Average von 97,41 Punkten, während Bates auf 89,55 Punkte kam.

Auf dem Weg zum Titel musste Coates zuvor deutlich mehr kämpfen. Im Viertelfinale bezwang er Keanu van Velzen mit 5:3. Dabei erreichte der spätere Sieger einen Average von 85,07 Punkten, van Velzen kam auf 81,30. Im Halbfinale steigerte sich Coates anschließend deutlich und setzte sich mit 5:3 gegen Tyler Thorpe durch. Sein Average lag dort bei 92,58 Punkten.

Bates zog auf der anderen Seite mit einer starken Vorstellung ins Finale ein. Im Halbfinale bezwang er Jamai van den Herik mit 5:2 und spielte einen Average von 96,76 Punkten. Van den Herik kam auf 83,60 Punkte. Im Viertelfinale hatte Bates zuvor Ansh Sood klar mit 5:1 ausgeschaltet und dabei 92,81 Punkte im Average erreicht.

Starke Averages bei der Development Tour 23

Neben den beiden Finalisten gab es bei der Development Tour 23 mehrere auffällige Leistungen. Besonders Archie Self und Killian Heffernan knackten im Verlauf des Turniers die Marke von 100 Punkten.

Self setzte sich im Achtelfinale mit 4:2 gegen Lenny Schlueter durch und erreichte dabei einen Average von 100,17 Punkten. Schlueter spielte 89,83 Punkte. Im Viertelfinale endete Selfs Lauf anschließend gegen Tyler Thorpe, der sich mit 5:2 durchsetzte und dabei selbst starke 96,14 Punkte erreichte.

Noch etwas höher lag Killian Heffernan in der Runde der letzten 32. Der Ire bezwang Oscar Saxton mit 4:0 und spielte einen Average von 100,20 Punkten. In der folgenden Runde musste er sich allerdings Kaya Baysal mit 1:4 geschlagen geben.

Auch Baysal gehörte zu den auffälligen Spielern des Turniers. Bereits in der Runde der letzten 64 setzte er sich mit 4:3 gegen Cam Crabtree durch und kam dabei auf 96,06 Punkte. Im Viertelfinale spielte Baysal gegen Jamai van den Herik sogar den höheren Average. Seine 93,98 Punkte reichten jedoch nicht zum Sieg, da van den Herik die Partie mit 5:3 für sich entschied.

Aus deutscher Sicht erreichte Dominik Gruellich die Runde der letzten 32. Zunächst bezwang er Dylan Cowley mit 4:1 und überzeugte dabei mit einem Average von 92,46 Punkten. Gegen den späteren Finalisten Owen Bates war anschließend Schluss. Gruellich hielt die Partie lange offen, musste sich am Ende aber mit 2:4 geschlagen geben. Die Averages lagen mit 83,37 zu 83,88 Punkten nahezu gleichauf.

Auch in den früheren Runden wurden mehrere starke Werte gespielt. Ansh Sood erreichte 96,97 Punkte, Lenny Schlueter kam auf 96,23, James Beeton auf 95,42 und Archie Self auf 94,90 Punkte.

In der entscheidenden Turnierphase setzte sich Henry Coates unter anderem gegen Lewy Williams, James Beeton, Keanu van Velzen und Tyler Thorpe durch. Im Finale ließ er Owen Bates schließlich nur ein einziges Leg und sicherte sich mit dem 5:1-Erfolg den Titel bei der Development Tour 23.

Mit der Development Tour 24 folgt anschließend das nächste und letzte Event der Serie 2026.

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