Aspinall staunt über Littler: Wochenlang gezahlt – trotz Nando’s-Black-Card

Luke Littler ist im Darts längst nicht mehr nur am Board ein Thema. Auch abseits der Bühne sorgt der Teenager immer wieder für Geschichten, die zeigen, wie rasant sich sein Leben seit dem Durchbruch verändert hat. Eine davon hat nun Nathan Aspinall im Double Tops Podcast erzählt.

Dabei ging es nicht um Average, Doppelquote oder Premier-League-Punkte, sondern um gemeinsame Restaurantbesuche während der Premier League. Aspinall berichtete, dass er, Chris Dobey und Luke Littler im vergangenen Jahr regelmäßig zusammen bei Nando’s essen waren. Alle drei standen damals unter demselben Management – und offenbar landete die Rechnung häufig bei Aspinall und Dobey.

„Woche für Woche“ hätten er und Dobey bezahlt, schilderte Aspinall sinngemäß. Erst später habe Littler beiläufig verraten, dass er eine „Black Card für Nando’s“ habe – und damit kostenlos essen könne.

Littler hatte offenbar längst die bessere Karte

Für Aspinall war genau das der kuriose Punkt an der Geschichte. Die sogenannte Nando’s Black Card gilt als besondere VIP-/Promi-Karte der Restaurantkette und ermöglicht kostenlose Mahlzeiten. Littler soll diese Möglichkeit aber nicht direkt erwähnt haben.

Aspinall nahm die Sache im Podcast mit Humor, konnte sich den Seitenhieb aber nicht verkneifen. „Sechs, sieben Wochen“ hätten sie bezahlt, sagte er sinngemäß. Littler hätte ihnen das aus seiner Sicht also ruhig früher erzählen können.

Der Vorwurf kam dabei nicht bitter rüber, sondern eher wie eine klassische Darts-Anekdote aus dem Umfeld der Premier League: ein bisschen Fassungslosigkeit, ein bisschen Humor – und viel Littler-Effekt.

Aspinall sieht auch die Vorteile

Aspinall machte im Podcast zugleich deutlich, dass Littlers Bekanntheit auch für sein Umfeld spürbar ist. Wer mit Littler unterwegs ist, bekommt offenbar andere Möglichkeiten, andere Einladungen und manchmal auch einen anderen Zugang zu Events.

Als Beispiel nannte Aspinall Boxveranstaltungen. Allein hätte er vielleicht ordentliche Plätze bekommen, mit Littler sei es plötzlich „ringside“ gegangen. Auch Interview- und Eventmöglichkeiten hätten sich durch die Nähe zu Littler ergeben.

Genau deshalb bleibt die Anekdote hängen. Sie ist leicht, kurios und erzählt nebenbei, wie sehr sich Littlers Welt verändert hat. Aus dem gefeierten Nachwuchsspieler ist längst ein Darts-Star geworden, dessen Bekanntheit auch abseits der Bühne Türen öffnet – offenbar sogar bei der Rechnung im Restaurant.

Für Nathan Aspinall und Dobey dürfte die Sache vor allem eines gewesen sein: eine späte Erkenntnis mit hohem Unterhaltungswert. Beim nächsten gemeinsamen Essen mit Littler dürfte die Frage nach der Rechnung jedenfalls schneller geklärt sein.

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