Nathan Aspinall hat im Happy Hour Podcast eine ungewohnte Seite von sich gezeigt. Der Engländer sprach nicht über Druck am Oche, große Titel oder seine nächsten Aufgaben auf der PDC-Tour, sondern über eine Angst, die ihn im Alltag offenbar deutlich mehr beschäftigt: Spinnen.
„The Asp“ erklärte, er habe „panische Angst vor Spinnen“. Auch Krabbeltiere und Kakerlaken gehören für ihn zu den Dingen, mit denen er kaum umgehen kann. In seinem früheren Haus sei die Lage sogar so schlimm gewesen, dass Aspinall über einen Umzug nachgedacht habe.
Aspinall über Spinnen: „Ich komme damit nicht klar“
Nathan Aspinall beschrieb im Podcast, dass er und sein ältestes Kind bei Spinnen besonders empfindlich seien. „Ich habe panische Angst vor Spinnen“, sagte der Engländer. In seinem alten Zuhause habe es einmal so viele Spinnen gegeben, dass für ihn nur noch ein Gedanke im Raum stand: verkaufen. „Ich komme damit nicht klar“, erklärte Aspinall über die vielen Spinnen im Haus.
Ganz ausschließen wollte der zweimalige Major-Sieger trotz seiner Phobie einen Auftritt bei „I’m a Celebrity…Get Me Out of Here!“ nicht. Zunächst machte er zwar deutlich, dass ihn kein Geld der Welt in die Show bringen würde. Als im Gespräch jedoch scherzhaft eine Summe von zehn Millionen genannt wurde, ließ Aspinall zumindest ein kleines Hintertürchen offen: „Wahrscheinlich.“
Chris Dobey hat bei Aspinall sein eigenes Zimmer
Neben der Spinnenangst verriet Aspinall auch eine kleine Alltagsgeschichte über Chris Dobey. Der PDC-Profi ist offenbar so häufig bei ihm zu Hause, dass er dort längst seinen festen Platz hat. „Dobey verbringt viel Zeit in meinem Haus“, sagte Aspinall weiter. Der Grund ist praktisch: Die beiden sind gut befreundet, Dobey fliegt häufig von Manchester aus und übernachtet deshalb vor Reisen bei Aspinall.
Daraus ist im Haus von „The Asp“ offenbar ein kleiner Running Gag geworden. Aspinall erklärte, Dobey habe dort „sein eigenes Zimmer“. Vor Turnieren übernachte er dort, danach gehe es gemeinsam zum Flughafen. Ganz offiziell ist der Raum aber noch nicht komplett auf Dobey zugeschnitten. Aspinall scherzte, wenn es nach Dobey ginge, würde das Zimmer wohl mit Newcastle-United-Bettwäsche, Vorhängen und Lampenschirm ausgestattet. So weit will er es aber nicht kommen lassen.
Als Gag könne er sich immerhin vorstellen, Dobey ein eigenes Schild für das Zimmer zu besorgen. Genau dieser Teil macht die Geschichte sympathisch: Es geht nicht nur um Aspinalls Spinnenangst, sondern auch um den engen Alltag zweier PDC-Profis, die abseits der Bühne viel Zeit miteinander verbringen.
Lockerer Einblick hinter die Bühne
Die Geschichte zeigt eine andere Seite eines Spielers, der auf der Bühne meist laut, emotional und kämpferisch wirkt. Aspinall gehört zu den auffälligsten Charakteren der PDC. Abseits des Boards geht es aber manchmal nicht um 180er, Titel oder Ranglistenpunkte, sondern um Spinnen im Haus und einen Darts-Kumpel mit eigenem Gästezimmer.
Für Fans sind solche Einblicke reizvoll, weil sie die Profis jenseits der großen Bühnenmomente zeigen. Aspinall bleibt am Oche einer, der vor kaum einem Gegner zurückschreckt. Bei Spinnen sieht die Sache offenbar anders aus.







