World Matchplay 2026: Littler zerlegt van Duijvenbode

Luke Littler steht erneut im Finale des World Matchplay. Der Titelverteidiger ließ Dirk van Duijvenbode im zweiten Halbfinale der Winter Gardens kaum eine Chance und setzte sich deutlich mit 17:5 durch. Dabei spielte der 19-Jährige einen Average von 110,88 Punkten und warf nicht weniger als 16 Maximums. Im Endspiel von Blackpool trifft die aktuelle Nummer eins der Welt am Sonntag auf Gerwyn Price.

Schon in den ersten Legs zeigte sich, in welche Richtung die Partie laufen würde. The Nuke fand sofort seinen Rhythmus und setzte seinen Gegner mit hohen Aufnahmen dauerhaft unter Druck. Van Duijvenbode hielt auf den Doppelfeldern zwar zunächst dagegen, bekam aufgrund des starken Scorings seines Gegners jedoch nur wenige Möglichkeiten.

Der Engländer baute seinen Vorsprung konsequent aus und ließ auch nach den Pausen nicht nach. Immer wieder eröffnete Littler seine Aufnahmen mit einer 140 oder 180 und zwang den Niederländer dadurch bereits früh in den Legs zu Reaktionen. Dieser konnte das Tempo nur phasenweise mitgehen.

Der Außenseiter sorgte mit einem 146er-Finish für den spektakulärsten Checkout der Begegnung. Mehr als ein kurzer Lichtblick war das hohe Finish jedoch nicht. Der 19-Jährige antwortete unmittelbar mit weiteren starken Scores und verhinderte, dass sein Gegner noch einmal ernsthaft in die Partie zurückkehrte.

Beim Stand von 16:4 fehlte dem World-.Machtplay-Titelverteidiger nur noch ein Leg zum Finaleinzug. Van Duijvenbode konnte das Ende mit seinem fünften Leggewinn noch einmal hinauszögern, anschließend machte Littler den deutlichen 17:5-Erfolg perfekt.

Die Zahlen verdeutlichen den Unterschied zwischen beiden Spielern. Littler beendete die Begegnung mit 110,88 Punkten im Average, während van Duijvenbode auf 92,02 Punkte kam. Besonders bei den Maximums fiel das Ergebnis deutlich aus: Die aktuelle Nummer eins traf 16-mal die 180, der Niederländer lediglich dreimal.

Auch auf den Doppeln ließ The Nuke kaum etwas liegen. Er verwandelte 17 seiner 34 Versuche und erreichte damit eine Quote von genau 50 Prozent. Van Duijvenbode traf ebenfalls die Hälfte seiner Checkout-Darts, erhielt aber nur zehn Versuche auf ein Doppelfeld. Sein höchstes Finish lag bei 146 Punkten, Littler löschte maximal 130 Zähler.

Mit der bislang stärksten Leistung des Turniers unterstrich der Titelverteidiger seine Ambitionen auf die erfolgreiche Titelverteidigung. Nach dem klaren Halbfinalsieg wartet nun Gerwyn Price, der sich zuvor mit 17:10 gegen Gian van Veen durchgesetzt hatte.

Damit stehen sich im Finale zwei Spieler gegenüber, die ihre Halbfinals auf unterschiedliche Weise gewannen. Price musste nach einer Aufholjagd seines Gegners noch einmal reagieren, während der Engländer das Geschehen gegen van Duijvenbode nahezu durchgehend kontrollierte. Nach seinem 110er-Average geht der Titelverteidiger mit einer deutlichen Ansage in das Endspiel.

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