Martin Schindler hat bei Players Championship 27 in Leicester das beste Ergebnis der deutschen Teilnehmer erzielt. Der 30-Jährige erreichte die Runde der letzten 32 und musste sich dort trotz eines Averages von 100,26 Punkten knapp mit 5:6 gegen Rob Cross geschlagen geben. Auch Gabriel Clemens fehlte nur ein Leg zum Weiterkommen: Der Saarländer unterlag Peter Wright in der Runde der letzten 64 mit 5:6 und spielte dabei einen Average von 99,92 Punkten.
Schindler startete bei Players Championship 27 mit einem 6:3 gegen Darius Labanauskas in den Turniertag. In der zweiten Runde steigerte sich der Deutsche und bezwang Harry Ward deutlich mit 6:1. Damit zog er als einziger deutscher Spieler in die Runde der letzten 32 ein.
Dort wartete mit Rob Cross ein ehemaliger Weltmeister. Schindler lieferte seine stärkste Partie des Tages und lag mit 100,26 Punkten im Average sogar knapp über Cross, der auf 99,43 kam. Für den Einzug ins Achtelfinale reichte es dennoch nicht. Cross entschied das Match mit 6:5 für sich und beendete damit Schindlers Lauf in Leicester.
Mehrere knappe Niederlagen für die deutschen Spieler
Auch Gabriel Clemens war bei Players Championship 27 nah an der nächsten Runde. Zum Auftakt setzte er sich mit 6:5 gegen Viktor Tingström durch. Gegen Peter Wright folgte anschließend erneut ein Entscheidungsleg. Clemens spielte mit 99,92 Punkten den höheren Average, Wright kam auf 97,03. Das entscheidende Leg ging jedoch an den Schotten, der sich mit 6:5 durchsetzte.
Niko Springer begann den Tag ebenfalls erfolgreich. Gegen Marvin van Velzen gewann der Deutsche mit 6:5 und erzielte dabei einen Average von 95,78 Punkten. In der nächsten Runde entwickelte sich erneut ein enges Match, diesmal gegen Joe Hunt. Springer musste sich mit 5:6 geschlagen geben und schied damit in der Runde der letzten 64 aus.
Ricardo Pietreczko erreichte ebenfalls die zweite Runde. „Pikachu“ setzte sich zunächst mit 6:3 gegen Tytus Kanik durch. Anschließend bekam er es mit Cameron Menzies zu tun, der an diesem Tag deutlich stärker auftrat. Der Schotte spielte einen Average von 105,17 Punkten und gewann mit 6:3. Pietreczko kam auf 91,54 Punkte im Schnitt.
Für Arno Merk begann Players Championship 27 mit einem klaren Erfolg gegen Scott Williams. Der Deutsche gewann das Erstrundenmatch mit 6:1 und zog damit in die Runde der letzten 64 ein. Dort wartete ausgerechnet Luke Littler. Der Weltranglistenerste zeigte eine seiner besten Leistungen des Turniertages, spielte 105,12 Punkte im Average und setzte sich mit 6:3 gegen Merk durch. Littler erreichte später das Viertelfinale, wo ihn Turniersieger Jermaine Wattimena mit 6:5 stoppte.
Mehrere weitere deutsche Teilnehmer schieden bereits in der ersten Runde aus. Leon Weber verlor mit 4:6 gegen Wesley Plaisier. Kai Gotthardt musste sich Harry Ward mit 2:6 geschlagen geben, während Dominik Grüllich gegen Raymond van Barneveld bis ins Entscheidungsleg kam und mit 5:6 unterlag.
Auch Lukas Wenig erwischte mit Wessel Nijman ein schwieriges Auftaktlos. Nijman gewann die Partie mit 6:1 und erreichte später das Halbfinale. Daniel Klose traf bereits in Runde eins auf Kim Huybrechts. Der Belgier spielte einen Average von 105,02 Punkten und setzte sich mit 6:4 durch, obwohl Klose mit 97,68 Punkten ebenfalls eine starke Leistung zeigte.
Damit blieb Schindler bei Players Championship 27 als einziger Deutscher bis in die Runde der letzten 32 im Turnier. Besonders seine knappe Niederlage gegen Cross sowie das Aus von Clemens gegen Wright zeigen allerdings, dass für die beiden erfahrensten deutschen Tour-Card-Holder deutlich mehr möglich gewesen wäre.
Bereits am Mittwoch bietet sich die nächste Gelegenheit. Dann steht in Leicester Players Championship 28 auf dem Programm und die deutschen Spieler können erneut wichtige Preisgelder für die Players Championship Order of Merit sammeln.










