Van Veen & Smith: World Series-Debüt in Down Under

Ross Smith und Gian van Veen bekommen ihre nächste große Bühne. Die beiden PDC-Profis feiern im August ihr Debüt auf der World Series of Darts in Down Under und sind sowohl bei den New Zealand Masters in Auckland als auch bei den Australian Masters in Wollongong dabei.

Die Reise in die südliche Hemisphäre beginnt am 14. und 15. August in Auckland, eine Woche später folgen am 21. und 22. August die Australian Masters in Wollongong. Beide Turniere werden mit jeweils 16 Spielern ausgetragen. Acht PDC-Vertreter treffen dabei auf acht Spieler aus der Oceanic-Region.

Für Smith und Gian van Veen ist die Nominierung mehr als nur ein netter Zusatztermin im Kalender. Sie ist auch eine Anerkennung ihrer Entwicklung in dieser Saison. Smith hat sich mit zwei ProTour-Titeln und dem Sieg bei den International Darts Open erneut in den Vordergrund gespielt. Der ehemalige Europameister bekommt nun erstmals die Chance, sich auch auf der World-Series-Bühne in Australien und Neuseeland zu zeigen.

Van Veen reist ebenfalls mit Rückenwind an. Der Niederländer hat seine Rolle als eines der größten Talente längst hinter sich gelassen und ist inzwischen ein fester Faktor im PDC-Zirkus. 2026 erreichte „The Giant“ bereits zwei TV-Finals und stand mit Michael van Gerwen beim World Cup of Darts im Endspiel gegen England. Dass er nun auch in Down Under dabei ist, passt zu dieser Entwicklung.

Auffällig ist dabei auch, wer fehlt. Luke Littler, Luke Humphries und Michael van Gerwen gehören nicht zum PDC-Aufgebot für die beiden Turniere. Besonders bei Littler ist das bemerkenswert: Der Weltranglistenerste gewann im vergangenen Jahr beide World-Series-Events in Neuseeland und Australien, wird seine Titel aber nicht verteidigen.

Damit verändert sich der Blick auf die Turniere. Ohne die ganz großen Zugpferde rücken andere Namen stärker in den Fokus. Neben Smith und Gian van Veen stehen Jonny Clayton, Gerwyn Price, Josh Rock, Stephen Bunting, James Wade und Damon Heta im PDC-Feld. Heta bringt als australische Nummer eins zusätzlich den lokalen Faktor mit.

Auch die Oceanic-Seite hat bereits bekannte Namen. Simon Whitlock führt die regionale Auswahl an, Adam Leek gibt ebenfalls sein Debüt. Die weiteren Plätze werden über Qualifikationsturniere auf den ADA- und DPNZ-Circuits vergeben.

Für die World Series of Darts ist das eine interessante Mischung: weniger Superstar-Überstrahlung, dafür frische Gesichter, regionale Spannung und zwei Spieler, die sich ihre Einladung sportlich verdient haben. Smith und van Veen bekommen in Down Under die Chance, ihre starke Saison auf einer weiteren Bühne sichtbar zu machen.

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