Players Championship 17: Hopp und Co. verpassen Top 32

Der deutsche Darts-Tag bei Players Championship 17 in Leicester ist früh beendet. Trotz eines großen Aufgebots schaffte es am Montag (18.05.) kein deutscher Spieler in die Runde der letzten 32. Damit blieb der erhoffte tiefe Lauf auf der Pro Tour aus – und das ausgerechnet an einem Tag, an dem mehrere deutsche Namen mit unterschiedlichen Erwartungen ins Turnier gegangen waren.

Für Max Hopp, Martin Schindler, Gabriel Clemens, Ricardo Pietreczko, Niko Springer und die weiteren deutschen Starter war spätestens in den Top 64 Schluss. Besonders deutlich fielen mehrere Niederlagen gegen internationale Konkurrenz aus: Hopp verlor 2:6 gegen Gian van Veen, Clemens unterlag Owen Roelofs ebenfalls mit 2:6. Auch Pietreczko schied klar aus und musste sich Jeffrey de Graaf mit 1:6 geschlagen geben.

Deutsches Großaufgebot ohne Durchbruch

Gerade wegen der Breite des deutschen Feldes war vor dem Turnier zumindest die Hoffnung auf einen längeren Lauf vorhanden. In Leicester standen mehrere deutsche Tour-Card-Inhaber am Oche, darunter etablierte Namen wie Schindler, Clemens, Hopp und Pietreczko sowie Spieler, die zuletzt auf der Pro Tour wichtige Erfahrungen gesammelt oder einzelne Ausrufezeichen gesetzt hatten.

Doch auf dem Floor bleibt wenig Zeit für lange Anlaufphasen. Wer in den frühen Runden nicht sofort sein Niveau findet, gerät schnell unter Druck. Genau das zeigte sich auch bei Players Championship 17: Aus deutscher Sicht gab es einzelne ordentliche Ansätze, aber keinen echten Durchbruch.

Schindler, der auf der Pro Tour zuletzt immer wieder gute Ergebnisse geliefert hatte, scheiterte mit 3:6 an Chris Landman. Springer verlor deutlich mit 1:6 gegen Ryan Meikle, Lukas Wenig musste sich Callan Rydz mit 1:6 geschlagen geben. Leon Weber unterlag recht knapp mit 4:6 gegen Patrick de Kock, Marvin Kraft verlor 2:6 gegen Wessel Nijman.

Kein Drama, aber ein Dämpfer

Ein früher deutscher Gesamtausfall bei einem Players-Championship-Turnier ist kein Grund für Panik. Die Pro Tour ist eng, unberechenbar und brutal im Rhythmus. Trotzdem ist das Ergebnis ein Dämpfer, weil die deutschen Spieler geschlossen vor der entscheidenden Turnierphase ausgeschieden sind.

Besonders mit Blick auf Ranglisten, Major-Qualifikationen und den anstehenden World Cup of Darts bleiben diese Floor-Turniere wichtig. Jeder Sieg kann in der Players Championship Order of Merit, in der ProTour Order of Merit und bei späteren Qualifikationsfragen Gewicht bekommen.

Blick geht direkt auf PC18

Allzu lange bleibt für Analyse ohnehin nicht. Bereits am Dienstag steht mit Players Championship 18 das nächste Pro-Tour-Turnier in Leicester an. Für die deutschen Spieler bietet sich damit direkt die Chance zur Reaktion.

Nach dem frühen Aus bei PC17 wird es aus deutscher Sicht darum gehen, schnell wieder Stabilität zu zeigen. Der Montag brachte keinen tiefen Lauf, aber die nächste Gelegenheit kommt bereits einen Tag später.

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