Gilding gewinnt Players Championship 16 – Springer verliert Halbfinal-Krimi gegen Clayton

Andrew Gilding hat Players Championship 16 gewonnen. Der Engländer setzte sich im Finale klar mit 8:3 gegen Jonny Clayton durch und sicherte sich damit den Titel in Leicester. Aus deutscher Sicht rückte vor allem Niko Springer in den Mittelpunkt: Der Deutsche erreichte das Halbfinale, führte dort gegen den Waliser bereits mit 3:0 und verlor erst im Entscheidungsleg mit 6:7.

Springer verpasst Endspiel nach großem Drama

Das Halbfinale zwischen Springer und Clayton entwickelte sich zum deutschen Schlüsselspiel des Tages. Die PDC-Übertragung zeigte, wie eng die Partie bis in den Decider blieb. Springer erwischte den besseren Start und ging zunächst mit 3:0 in Führung. Der Waliser kam jedoch zurück, glich zum 3:3 aus und drehte die Partie später auf 5:4.

Springer ließ sich davon nicht abschütteln. Nach dem 5:5 geriet er beim Stand von 5:6 erneut unter Druck, rettete sich aber in den Decider. Dort stand der Deutsche bei 40 Rest, ehe Clayton 102 Punkte löschte und das Halbfinale mit 7:6 für sich entschied. Für Springer endete damit ein starker Lauf denkbar bitter kurz vor dem Finale.

Starker Turnierweg mit klarem Sieg gegen Bunting

Springer hatte sich zuvor mit mehreren überzeugenden Auftritten unter die letzten Vier gespielt. Zum Auftakt bezwang er Adam Warner mit 6:4, anschließend setzte er sich knapp mit 6:5 gegen David Sharp durch. Gegen Mensur Suljovic ließ Springer beim 6:1 kaum Zweifel aufkommen.

Auch danach blieb der Deutsche im Turnier. Im Achtelfinale gewann Springer mit 6:2 gegen Kevin Doets, im Viertelfinale folgte ein besonders starkes 6:2 gegen Stephen Bunting. Erst der Waliser stoppte den deutschen Lauf im Halbfinale nach voller Distanz.

Gilding dominiert das Endspiel

Im zweiten Halbfinale setzte sich Gilding mit 7:5 gegen Ian White durch. Das Endspiel gegen Clayton verlief anschließend deutlich klarer. Gilding setzte sich früh ab, führte zwischenzeitlich mit 6:2 und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Nach dem Sieg ordnete Gilding seinen Erfolg gegenüber Oche180 als lange erwarteten Moment ein. „Darauf habe ich sehr lange gewartet“, sagte der Engländer nach seinem ersten Players-Championship-Titel. Zugleich verwies er auf die wechselhafte Natur der Formkurve: „Die Form geht runter, die Form geht wieder hoch. Man muss einfach geduldig bleiben.“

Mit dem 8:3 machte Gilding den Titel bei Players Championship 16 perfekt. Für Clayton blieb nach dem Halbfinal-Krimi gegen Springer nur der zweite Platz.

Clemens erreicht das Achtelfinale

Auch Gabriel Clemens kam aus deutscher Sicht weit ins Turnier. Der Saarländer erreichte das Achtelfinale, musste sich dort aber ebenfalls Clayton geschlagen geben. Für Martin Schindler, Max Hopp, Ricardo Pietreczko, Leon Weber und Lukas Wenig endete der Wettbewerb früher.

Für Springer bleibt trotz der Niederlage ein starkes Signal. Der Lauf bis ins Halbfinale, der klare Sieg gegen Bunting und das enge Duell mit Clayton zeigen, dass er auf dem Floor auch gegen etablierte Namen bestehen kann.

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