Van der Voort sieht Fortschritte bei van Gerwen

Michael van Gerwen zeigt laut Vincent van der Voort wieder positive Entwicklungen, doch vollständig überzeugt ist sein Landsmann noch nicht. Nach dem Halbfinaleinzug beim ersten Players-Championship-Turnier der Saison erkennt der ehemalige Profi zwar einen klaren Aufwärtstrend – sieht jedoch weiterhin Schwächen im Spiel des dreifachen Weltmeisters.

Van der Voort begleitete van Gerwen während des Turniers und beobachtete, wie sich dessen Leistung im Verlauf des Tages steigerte. Technische Anpassungen und eine lockerere Wurfbewegung hätten dazu geführt, dass van Gerwen zunehmend stabiler agierte und phasenweise wieder auf Topniveau spielte.

Fortschritte im Spiel erkennbar

Nach einem zunächst schwierigen Start fand van Gerwen laut van der Voort immer besser in seinen Rhythmus. Mit wachsender Lockerheit sei auch die Präzision zurückgekehrt, was sich in einem insgesamt stärkeren Auftreten und dem Halbfinaleinzug widerspiegelte.

Gerade dieser Verlauf zeige, dass der Niederländer wieder auf dem richtigen Weg sei. Der Halbfinal-Run wird intern als positives Signal gewertet – insbesondere nach einer Phase, in der van Gerwen selten in späten Turnierphasen zu finden war.

Doppelquote bleibt Baustelle

Trotz des Aufwärtstrends sieht van der Voort weiterhin deutlichen Verbesserungsbedarf – vor allem im Finish. In entscheidenden Matchphasen lasse van Gerwen noch zu viele Chancen auf die Doppel liegen, wodurch Gegner wieder ins Spiel kommen könnten.

Gerade diese Momente entscheiden laut van der Voort auf höchstem Niveau über Sieg oder Niederlage. Wenn es van Gerwen gelinge, seine Doppelquote zu stabilisieren, könne er die Kritik schnell verstummen lassen und wieder regelmäßig um Titel mitspielen.

Aufwärtstrend für die Saison entscheidend

Der Halbfinaleinzug gilt als wichtiger Schritt für den weiteren Saisonverlauf – auch mit Blick auf die Qualifikation für spätere Pro-Tour-Events und Finals. Ein stabiler Start in das Jahr könne helfen, früh Sicherheit im Ranking aufzubauen und den Druck zu reduzieren.

Für van Gerwen bleibt die Richtung damit klar: Fortschritte sind sichtbar, doch der Weg zurück zur absoluten Dominanz ist noch nicht abgeschlossen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert