Auf einen Blick
Termin: 21.–22. August 2026
Austragungsort: Entertainment Centre, Wollongong
Serie: World Series of Darts
Teilnehmer: 16 Spieler
Vorjahressieger: Luke Littler
Preisgeld: £100.000
TV/Stream: DAZN / PDCTV
Status: Beendet – Sieger James Wade
Aktualisiert: .
Die Australian Darts Masters sind das australische Turnier der PDC World Series und werden in Wollongong ausgetragen. Dort treffen internationale Topstars auf die stärksten Spieler aus Australien und Ozeanien. Das Event verbindet Weltklasse-Darts mit einer zentralen Bühne für den professionellen Dartsport in Australien.
Spielplan & Ergebnisse
Alle Zeiten sind deutsche Zeit (MESZ). Die einzelnen Partien einer Session haben keine festen Startzeiten und beginnen nacheinander.
1. Runde
Freitag, 21. August – ab 11:00 Uhr
Viertelfinale
Samstag, 22. August – ab 11:00 Uhr
Halbfinale
Samstag, 22. August – ca. 14:00 Uhr
Finale
Samstag, 22. August – ca. 15:00 Uhr
James Wade gewann als erster Spieler die Kyle Anderson Trophy.
Teilnehmerfeld
Acht PDC-Repräsentanten treffen in Wollongong auf sieben australische Starter und den neuseeländischen Qualifikanten Ben Robb. Damon Heta gehört als australischer Tour-Card-Spieler zum PDC-Aufgebot.
PDC-Repräsentanten
- Gian van Veen
- Jonny Clayton
- Josh Rock
- Gerwyn Price
- James Wade
- Stephen Bunting
- Ross Smith
- Damon Heta
Ozeanische Vertreter
- AUSAdam Leek
- AUSSimon Whitlock
- AUSRaymond Smith
- AUSBrody Klinge
- AUSTim Pusey
- AUSJoe Comito
- AUSMal Cuming
- NZLBen Robb
Qualifikation & Setzliste
Das Teilnehmerfeld besteht aus vier gesetzten und vier weiteren PDC-Repräsentanten sowie acht ozeanischen Startern. In der ersten Runde trifft jeder PDC-Spieler auf einen regionalen Vertreter. Ab dem Viertelfinale wird der Turnierbaum ohne weitere Setzliste fortgeführt.
Setzliste der PDC-Repräsentanten
| Setzplatz | Spieler | Land |
|---|---|---|
| 1 | Gerwyn Price | Wales |
| 2 | Gian van Veen | Niederlande |
| 3 | Jonny Clayton | Wales |
| 4 | James Wade | England |
Josh Rock, Stephen Bunting, Ross Smith und Damon Heta komplettieren das PDC-Aufgebot, gehen jedoch ohne Setzplatz in die Auslosung.
Qualifikationswege der ozeanischen Vertreter
| Spieler | Land | Qualifikationsweg |
|---|---|---|
| Adam Leek | Australien | PDC Tour Card Holder |
| Simon Whitlock | Australien | Sieger der ANZ Premier League |
| Raymond Smith | Australien | ADA-Tour-Rangliste |
| Brody Klinge | Australien | ADA-Tour-Rangliste |
| Tim Pusey | Australien | ADA-Tour-Rangliste |
| Joe Comito | Australien | ADA-Tour-Rangliste |
| Mal Cuming | Australien | Nachrücker für Darren Penhall |
| Ben Robb | Neuseeland | DPNZ-Qualifikant |
Darren Penhall hatte sich über die ADA Tour qualifiziert, musste jedoch verletzungsbedingt absagen. Mal Cuming rückte als bestplatzierter noch nicht qualifizierter Spieler der ADA-Rangliste in das Feld nach.
Die vier gesetzten PDC-Spieler wurden anhand der World Series Order of Merit bestimmt.
Modus & Preisgeld
Das Einladungsturnier wird im K.-o.-System gespielt. In der ersten Runde und im Viertelfinale sind sechs gewonnene Legs nötig, im Halbfinale sieben und im Finale acht. Zusätzlich zum Preisgeld sammeln die Spieler Punkte für die World Series Order of Merit.
| Platzierung | Distanz | Preisgeld | WS-Punkte |
|---|---|---|---|
| Sieger | Best of 15 Legs | £30.000 | 12 |
| Finalist | Best of 15 Legs | £16.000 | 8 |
| Halbfinale | Best of 13 Legs | £10.000 | 5 |
| Viertelfinale | Best of 11 Legs | £5.000 | 3 |
| 1. Runde | Best of 11 Legs | £1.750 | 1 |
Das Preisgeld zählt nicht für die reguläre PDC Order of Merit. Für die World Series Order of Merit werden stattdessen die aufgeführten Ranglistenpunkte vergeben.
TV & Stream
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde das Australian Darts Masters 2026 bei DAZN übertragen. DAZN zeigte das Turnier vollständig live.
Zudem war das Turnier in den verfügbaren Regionen über den offiziellen Streamingdienst PDCTV zu sehen.
Ausgewählte Inhalte wurden zusätzlich kostenlos über DAZN Darts x Pluto TV angeboten.
World Series Order of Merit
Nach Abschluss des Australian Darts Masters führt Michael van Gerwen die World Series Order of Merit vor Gerwyn Price und Luke Littler an. Die Rangliste entscheidet mit über die Qualifikation und Setzliste für die World Series of Darts Finals.
| Platz | Spieler | Punkte |
|---|---|---|
| 1. | Michael van Gerwen | 32 |
| 2. | Gerwyn Price | 29 |
| 3. | Luke Littler | 28 |
Turniersieger James Wade beendet die reguläre World-Series-Saison mit 25 Punkten. Finalist Brody Klinge steht nach seinem Lauf in Wollongong bei 8 Punkten.
Statistiken & Bestwerte
Die Australian Darts Masters 2026 lieferten mehrere außergewöhnliche Zahlen. James Wade setzte mit 112,73 Punkten die Bestmarke beim Average, während Finalist Brody Klinge seine stärkste Turnierleistung ausgerechnet im Endspiel zeigte.
Die höchsten Averages
| Spieler | Average | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| James Wade | 112,73 | Tim Pusey | 6:0 |
| Brody Klinge | 104,56 | James Wade | 5:8 |
| Ross Smith | 102,88 | Brody Klinge | 5:6 |
| Damon Heta | 102,39 | Joe Comito | 6:2 |
| James Wade | 101,62 | Brody Klinge | 8:5 |
| Brody Klinge | 101,59 | Jonny Clayton | 7:5 |
| Gerwyn Price | 101,34 | Josh Rock | 6:2 |
| James Wade | 101,27 | Gerwyn Price | 7:4 |
Checkouts, Maximums und Effizienz
- Höchstes Checkout: Brody Klinge – 170 gegen Jonny Clayton
- Weitere Top-Checkouts: James Wade – 164 und Gian van Veen – 161
- Gesamtzahl der 180er: 97
- Meiste 180er in einem Match: Ross Smith und James Wade – jeweils acht
- Beste genannte Doppelquote: James Wade – 60 Prozent beim 6:0 gegen Tim Pusey
- Damon Heta: 55 Prozent auf die Doppel und 102,39 Average beim 6:2 gegen Joe Comito
Weitere Bestwerte
- Höchster Average eines Verlierers: Brody Klinge – 104,56 im Finale
- Einziger Whitewash: James Wade – 6:0 gegen Tim Pusey
- Wades 100+-Averages: 112,73, 101,27 und 101,62
- Klinges Steigerung: 96,00, 97,90, 101,59 und 104,56 im Turnierverlauf
Historie & Sieger
Die Australian Darts Masters gehören zu den jüngeren Turnieren der World Series of Darts, bauen jedoch auf einer bereits etablierten Geschichte am Standort Wollongong auf. 2022 und 2023 wurde im Entertainment Centre zunächst das New South Wales Darts Masters ausgetragen. Damit etablierte sich die Stadt südlich von Sydney als fester Austragungsort für ein internationales PDC-Turnier in Australien.
Die Premiere 2022 gewann Jonny Clayton. Der Waliser setzte sich im Finale deutlich mit 8:1 gegen James Wade durch. Ein Jahr später gelang Rob Cross ein nahezu identischer Erfolg. Der Engländer bezwang Damon Heta ebenfalls mit 8:1. Für Heta war der Finaleinzug vor heimischem Publikum dennoch ein besonderer Erfolg und zugleich das bislang beste Abschneiden eines australischen Spielers bei den World-Series-Turnieren in Wollongong.
Zur Saison 2024 erhielt die Veranstaltung den Namen Australian Darts Masters. Sportlich wurde die Geschichte am bisherigen Austragungsort ohne Unterbrechung fortgesetzt. Gerwyn Price gewann die erste Ausgabe unter dem neuen Turniernamen und ließ Luke Littler im Finale beim 8:1 kaum eine Chance. 2025 erreichte Littler erneut das Endspiel. Diesmal holte der Engländer selbst den Titel und setzte sich mit 8:4 gegen Mike De Decker durch. 2026 gewann James Wade das Finale mit 8:5 gegen den australischen Qualifikanten Brody Klinge und sicherte sich damit seinen ersten Titel auf der World Series of Darts.
Seit 2026 besitzt das Turnier zusätzlich eine besondere Verbindung zur australischen Darts-Geschichte. James Wade erhielt als erster Champion die Kyle Anderson Trophy, die an den 2021 verstorbenen australischen PDC-Profi erinnert. Anderson gehörte über viele Jahre zu den international erfolgreichsten Spielern seines Landes. Seinen größten Erfolg auf der World Series feierte er 2017, als er die Auckland Darts Masters gewann.
Damit verbindet das Turnier inzwischen mehrere Entwicklungsstufen: die beiden Ausgaben des New South Wales Darts Masters, die Umbenennung zum Australian Darts Masters und die Einführung einer eigenen Trophäe mit besonderer regionaler Bedeutung. Trotz des noch jungen heutigen Namens reicht die direkte World-Series-Geschichte in Wollongong bis 2022 zurück. Der Standort hat sich damit dauerhaft als einer der wichtigsten Stopps der PDC in der Region etabliert.
Sieger in Wollongong
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