Michael Smith hat beim Poland Darts Open trotz eines Reisechaos das Viertelfinale erreicht. Der ehemalige Weltmeister setzte sich mit 6:4 gegen Jonny Clayton durch – nachdem seine Vorbereitung alles andere als optimal verlaufen war.
Der Engländer musste hinter den Kulissen einige Schwierigkeiten überstehen, ehe er überhaupt am Turnier teilnehmen konnte. Smith hatte seinen Flug verpasst und kam erst kurzfristig in Krakau an. Trotzdem gelang ihm der Einzug in die Runde der letzten Acht.
Schwierige Vorbereitung
Smith selbst sprach von einem „Reise-Albtraum“, der seine Turnierteilnahme beinahe verhindert hätte. Erst nach einer kurzfristigen Nachreise konnte er überhaupt antreten und erreichte den Spielort nur wenige Stunden vor seinem Match.
„Ich bin wirklich glücklich, dass ich es überhaupt geschafft habe. Irgendwie scheint jemand auf mich aufzupassen“, erklärte der frühere Weltmeister nach seinem Sieg laut „Oche180“. Auch seine Vorbereitung sei durch die Reiseprobleme stark beeinträchtigt gewesen.
Trotzdem zeigte Smith eine solide Leistung gegen Clayton und nutzte die Chancen konsequent. Zwischenzeitlich führte er bereits deutlich und brachte den Vorsprung schließlich über die Ziellinie.
Schritt nach schwieriger Phase
Der Erfolg hat für Smith zusätzliche Bedeutung: Erstmals seit Monaten erreichte er bei einem European-Tour-Event wieder eine tiefere Turnierphase. In der Vergangenheit war der Engländer mehrfach früh ausgeschieden und hatte mit Formschwankungen zu kämpfen.
Der Viertelfinaleinzug könnte daher ein wichtiger Schritt für sein Selbstvertrauen sein. Nach dem turbulenten Start ins Turnier hat Smith nun mehr Zeit zur Vorbereitung auf sein nächstes Match – ein Vorteil, den er nutzen will.







