Players Championship 25: Henry Coates feiert ersten PDC-Titel

Henry Coates hat bei Players Championship 25 den ersten PDC-Titel seiner Karriere gewonnen. Der Engländer setzte sich im Finale mit 8:4 gegen Damon Heta durch und krönte damit einen außergewöhnlichen Turniertag auf dem Floor. Selbst ein Average von 106,11 Punkten reichte Heta im Endspiel nicht zum Sieg, weil Coates mit 104,88 Punkten dagegenhielt und die entscheidenden Legs für sich entschied.

Der spätere Champion musste sich seinen Premierenerfolg bereits in den ersten Runden hart erarbeiten. Zum Auftakt bezwang Coates Filip Bereza mit 6:4. Anschließend setzte er sich in einem engen Match mit 6:5 gegen Karel Sedláček durch. Auch gegen Mervyn King ging es über die volle Distanz, ehe Coates erneut mit 6:5 die Oberhand behielt und das Achtelfinale erreichte.

Dort steigerte sich der Engländer deutlich. Gegen Bradley Brooks spielte Coates einen Average von 104,59 Punkten und gewann mit 6:4. Damit war der Weg in die entscheidende Phase des Turniers frei.

Seine stärkste Vorstellung lieferte Coates im Viertelfinale gegen Christian Kist. Der Niederländer bekam beim deutlichen 0:6 kaum eine Gelegenheit, in die Partie zurückzufinden. Coates erreichte einen Average von 106,09 Punkten und zog ohne Legverlust in sein erstes ProTour-Halbfinale ein.

Auch Jeffrey de Graaf konnte den Lauf des Engländers nicht stoppen. Coates gewann das Halbfinale mit 7:3 und qualifizierte sich erstmals für das Endspiel eines PDC-Ranglistenturniers. Dort wartete mit Damon Heta ein erfahrener ProTour-Sieger, der zuvor Niko Springer im Halbfinale mit 7:4 bezwungen hatte.

Heta erzielte im Finale zwar den höheren Average, doch Coates zeigte sich in den entscheidenden Momenten konsequenter. Der Engländer setzte sich mit 8:4 ab und verwandelte seine erste Finalteilnahme direkt in seinen ersten Titel. Besonders bemerkenswert war dabei, dass Coates nach zwei knappen 6:5-Erfolgen zu Beginn des Tages in den späteren Runden noch einmal deutlich zulegen konnte.

Mit dem Turniersieg sammelt Coates wichtiges Preisgeld für die Players Championship Order of Merit. Dadurch verbessert er zugleich seine Ausgangsposition im Rennen um die Players Championship Finals und weitere große Turniere. Vor allem aber hat er bewiesen, dass er an einem vollständigen ProTour-Tag nicht nur mit etablierten Profis mithalten, sondern ein stark besetztes Feld auch gewinnen kann.

Players Championship 25 dürfte deshalb mehr als ein einmaliger Überraschungserfolg sein. Coates hat sich mit seinem Premierentitel erstmals deutlich in den Vordergrund gespielt und wird bei den kommenden Floor-Turnieren wesentlich stärker im Blickpunkt stehen.

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